Kim Dotcom teasert Musik-Service MegaBox mit Video an

26. September 2012, 14:56
  • MegaBox soll bald kommen. Kim Dotcom kann es laut Twitter selbst kaum erwarten.
    screenshot: derstandard.at

    MegaBox soll bald kommen. Kim Dotcom kann es laut Twitter selbst kaum erwarten.

Exklusive Musiker, Accounts für Künstler, Sentimentanalyse: Alles ohne Umweg über Labels

Mit einem eigens kreierten Teaser-Video hat Kim Dotcom das Making Of von MegaBox online gestellt. Der Musikdienst soll bald gelauncht werden. Ein konkretes Datum gibt es nicht, allerdings lässt Dotcom über Twitter immer wieder verlautbaren, dass es bald soweit sei.

Radiohead als möglicher Content-Pionier bei MegaBox

Mit den Worten "This is what they don't want you to have" stichelt der gebürtige Deutsche gegen Contentfirmen, die er auch auf Twitter immer wieder anprangert. Das Video zeigt Programmierer, die vor einer offenen MegaBox-Seite sitzen. Viel ist im Video nicht zu erkennen, allerdings zeigen sich in manchen Frames Bilder von Radiohead-Alben. Dazu gibt es scheinbar für Musikstücke eine Sentimentanalyse. Anscheinend wird es auch Charts auf der Seite geben.

Exklusive Inhalte für MegaBox

MegaBox soll eine Plattform für Künstler und Konsumenten werden, auf der Musiker ihre Inhalte direkt verkaufen können ohne den Umweg über große Labels oder Vertriebe zu gehen. MegaBox bietet deshalb zwei Sorten von Accounts: Für Künstler und für jene, die nur konsumieren. Weiters soll es auch exklusive Inhalte nur für MegaBox geben. Im Video erkennt man Will.i.am und die Black Keys dazu als Partner. Ob das nur repräsentative Screenshots sind oder die Plattform tatsächlich mit diesen Künstlern starten wird, ist noch nicht klar. Auf mobilen Plattformen wird der Service ebenfalls verfügbar sein.

Vorgeschichte

Kim Dotcom wird beschuldigt, Urheberrechtsverletzungen im großen Stil mit seinem Hosting-Service MegaUpload begangen zu haben. Die USA haben einen Auslieferungsantrag an Neuseeland gestellt, wo Dotcom mit seiner Frau und seinen Kindern lebt. Über die Auslieferung wird erst im März 2013 entschieden. Mittlerweile wurde die im Jänner stattgefundene Hausdurchsuchung von einem neuseeländischen Gericht als unrechtmäßig bezeichnet, weitere Ermittlungsfehler bzw. Vorgehenspannen rückten ins Tageslicht.

Das Video des Teasers ist auf YouTube zu finden:

 

(red, derStandard.at, 26.9.2012)

Share if you care
20 Postings

http://winfuture.de/news,72209.html

das ganze wird immer besser xD

freu mich schon auf das neue megaupload

Hmm

ich mag den dicken.

Korrektur

Kim IST Goldfinger!

Der neuseeländische Premier PERSÖNLICH entschuldigt sich bei ihm!!

https://torrentfreak.com/new-zeala... om-120927/

Ich hab den Eindruck

der Kim hat zu viel 007-Goldfinger geguckt und will als der Gert Fröbe/Auric Goldfinger gelten.

Ob das auch Radiohead weiß?

wenn ich meine vorhandene sammlung synchen und in 100% quali streamen kann

und nix dafür zahlen muss bin i dabei :)

also gekaufte cds und (musik)dvds

unentgeltlich cloud mit gscheitem interface nutzen können :)

Mit Werbung dann oder wie soll das unentgeltlich funktionieren?

wenn du die musiksammlung hochladest, wissen sie was du hören willst und können demnach bessere musik-verkaufs-angebote machen bzw. die statistiken an plattenfirmen verkaufen.

Sollte man doch nicht hochladen.
Ich verwende schon seit ueber 6 Jahren Last.fm
Wenn ich mir Musik anhoere wird der Titel/Band gescrobbed und somit wird eine db aufgebaut.

und der plattenladen nebenan zahlt für die information der musik-verkaufs-angebote? oder kauft animation seine/ihre alben auf amazon?

gegenvorschlag:
20€ monatliche abogebühr für die sammlung und bei kauf eines albums wird vom kaufpreis die abogebühr abgezogen.

plattenfirmen kümmern statistiken nicht. die pushen den billigsten mist, den sie produzieren können.

ist mir erst heute beim einkaufen aufgefallen. radio im geschäft wär zwar möglich und bei einer großen vielfalt echt super, aber wenn die musikindustrie dieselben 100 lieder - alt wie neu - in die radio pusht, kann man gleich die typische kaufhausmusik aufdrehen, wenn man fürs radio zahlen muss.

Kim Dotcom

ist der Julian Assange des 21. Jhdt.

Kim Dotcom ist ein Gauner

der um alles in der Welt cool und beliebt sein will. Die ersten 10 Jahre hat er das ziemlich verbockt. Doch seit der Megaupload Schließung scheint er an Sympathie gewonnen zu haben. Aber Typen wie der werden immer Gauner bleiben! Mal schauen ob er es schafft für einen guten Zweck zu gaunern.

Was das anbelangt denk ich mir immer

die Hintergründe und Hintergedanken der Agierenden sind mir egal SO LANGE das Ergebnis stimmt.

Und wenn dieses Projekt tatsächlich in jene Richtung geht in die es zu gehen scheint, dann ist es mir auch recht wenns von einem Selbstdarsteller wie Kim Dotcom angeführt wird...

Wofür sind die roten Striche?

Versteht keiner mein Kommentar? Assange ist ein Selbstdarsteller UND er ist "aus" dem 21. Jhdt.

Und Du bist ein Einfaltspinsel.

kim dotcom ist der dieter bohlen des 21.jhdt.

die Plattenfirmen werden nicht erfreut sein!

Good luck!

Respekt an die Designer des Portals - die haben echt sauber gearbeitet!

sieht vielversprechend aus

wunderwuzzi layout

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.