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Bewegung gibt es im Ringen um einen neuen Journalistenkollektivvertrag. Die Verhandlungen zwischen der Journalistengewerkschaf und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) werden wieder aufgenommen.
Von Seiten der Gewerkschaft heißt es gegenüber derStandard.at, dass die nächste Runde am 22. Oktober über die Bühne gehen wird. Die Gespräche lagen über dem Sommer auf Eis, nachdem die Verhandlungen im Juni abgebrochen wurden. Die Zeit wurde genützt, um die "Positionen zu schärfen", so die Gewerkschaft.
Zum Bruch zwischen der Gewerkschaft und den Verlegern war es wegen unterschiedlicher Forderungen im Zusammenhang mit den möglichen neuen Tarifgehältern gekommen. Zuvor wurde drei Jahre lang debattiert.
In den neuen Journalisten-KV sollen auch Onlineredakteure einbezogen werden. In Kraft treten kann das Gesamtpaket nur, wenn bei einer Urabstimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern die Mehrheit der Stimmberechtigten für das Verhandlungsergebnis votiert.
Streitpunkte sind derzeit noch Themen wie Tarifmodell, Übergangsbestimmungen und automatische Gehaltsvorrückungen. (om, derStandard.at, 26.9.2012)
Gewerkschaftsmitglieder können ihre Stimme bis 22. Mai abgeben - VÖZ rechnet bei "Ja" zum KV mit 300 neuen Angestellten
Gehaltserhöhung für Tageszeitungsjournalisten an neuen KV gekoppelt
In den nächsten Wochen sollen die Mitgliedern der Journalistengewerkschaft grünes Licht für das neue Vertragswerk geben
Weiterbildungsreihe "erste hilfe für freie" mit acht Einheiten um jeweils zehn Euro
Anonymes Forum auf Tumblr eingerichtet
Arbeiten auf Augenhöhe und Solidarität in der Branche fordern die deutschen "Freischreiber", eine Interessenvertretung für freie Journalisten
Der Journalistenkollektivvertrag ist einfach viel zu hoch... Alle jungen Schreiberlinge müssen selbstständig oder geringfügig hackeln weil ein paar Alteingesessene von ihren Privilegien nicht runtersteigen wollen... :/
Ich weiß schon dass die Gewerkschaft immer mehr fordern muss - aber in dem Fall würde weniger der Branche echt gut tun.
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