Fu Hu wird nach China transportiert

  • Ab in die Box. Austro-Chinese Fu Hu muss Österreich verlassen.
    vergrößern 500x339
    foto: apa/tiergarten schönbrunn/norbert potensky

    Ab in die Box. Austro-Chinese Fu Hu muss Österreich verlassen.

In der Nacht auf den siebten November fliegt er über Amsterdam in seine neue Heimat

Wien/Peking - Panda und Zoo-Liebling Fu Hu muss Abschied vom Tiergarten Schönbrunn nehmen. In der Nacht auf siebten November beginnt für das kleine Fellknäuel die Reise nach China. Die Pfleger machen den "Glücklichen Tiger" bereits jetzt Schritt für Schritt mit seiner Transportkiste vertraut.

"Wir belohnen ihn mit Karotten oder Süßkartoffeln, wenn er in die riesige Holzkiste geht. Auch Teile der Bambusrationen werden nun regelmäßig in der Kiste angeboten. Ziel ist es, dass er sich darin wohlfühlt", sagt Panda-Pflegerin Renate Haider.

Langsam an Transportbox gewöhnen

Wenn sich Fu Hu langsam an die Box gewöhnt hat, wir diese zu Trainingszwecken zugemacht und samt Panda aufgehoben, um die Transportsituation zu simulieren. Der Tiergarten greift dabei auf die Erfahrungen vom Transport von Fu Hus Bruder Fu Long zurück. "Der Transport von Fu Long war völlig problemlos. Er war während der ganzen Zeit sehr entspannt, hat Bambus gefressen und geschlafen", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Fu Hu soll ebenfalls in die Pandazucht- und Forschungsstation in Bifengxia gebracht werden, dort lebt auch Bruder Fu Long. Die beiden sind sich allerdings noch nie begegnet und sollen auch in Zukunft getrennte Unterkünfte bewohnen.

Pflegerin bleibt einige Wochen in China

Die Reise des zweijährigen Zoo-Lieblings erfolgt über Amsterdam - von dort fliegt er nach Chengdu. Die letzten Kilometer wird er gefahren. Auf der Tour wird der Pandabär von seiner Pflegerin Renate Haider, Kuratorin Eveline Dungl und Zootierarzt Thomas Voracek begleitet, die Pflegerin bleibt während der Eingewöhnungsphase einige Wochen in China.

Die Verträge mit der Volksrepublik China sahen von Beginn an vor, dass Fu Hu Schönbrunn verlassen muss. Im Alter von zwei Jahren verlassen Jungbären auch im Freiland ihre Mütter, die Zeit sei reif dafür, betonte Schratter. "Man merkt auch, dass seine Mutter Yang Yang von seiner verspielten Art schon etwas genervt ist." In China soll Fu Hu später selbst für Nachwuchs sorgen. (APA, 26.9.2012)

Share if you care
14 Postings

Free Fu Hu !!!

Schade, dass Pandas so selten sind

Ein Pandaschnitzel wäre ein gutes Thema für "Gruß aus der Küche"

(uiuiui jetzt wirds rote Striche regnen schätze ich *g*)

Als ich das Bild gesehen, habe ich auch irgendwie an Essen gedacht. ;)

Bist du so ein Vielfraß, dass du alles essen musst? o_o
Übrigens, wo bekommt man Süßkartoffeln?

Servas!

ende dem pandarummel

lasst diese langweiligen leasingbaeren bitte in china!

Gefängnisgitter statt Freiheit

Schade, dass Pandas nicht mehr ungestört wild leben können. Stattdessen müssen sie in Zoos gezüchtet werden, um anschließend einen Flug um die halbe Welt zu ertragen.
Sehr traurig =/

Da wird jemand der in Österreich geboren wurde, und auch integriert ist nach China abgeschoben und niemand beschwert sich darüber?

Also manchmal ist dieses Land wirklich nur arg!

Nicht auch noch du, Panda Fu Hu... ;-)

Aber mal im Ernst... was kommt als nächstes... Fu Shu... Fu Mu... Fu Du? ;-)

Sollte man die KLM wegen ihrer Abschiebepolitik nicht anprangern?

Nach Fu Long wird jetzt also auch Fu Hu abgeschoben.

"Meister Petz kommt in acht Schätz"
http://www.youtube.com/watch?v=eW2_ncpFO2U

Wie geht es eigentlich Fu Long? Man hatte versprochen, seinen Lebensweg weiterzuverfolgen.

Gerüchten zufolge

hat er gegen die Einebnung seines Geheges protestiert und wurde dabei von einer Dampfwalze flachgewalzt. Sowas soll in Cina schon hin und wieder passieren.

Sitzt in einem großen Gehege und frisst den ganzen Tag.

Mehr Stoff für einen Roman bietet so ein Bärchenleben nicht.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.