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Ein heimlich versenktes Atom-U-Boot könnte eine atomare Katastrophe in der Arktischen See auslösen. Das berichtet das ARD-Magazin "Report Mainz" und beruft sich auf einen internen Bericht des russischen Umweltministeriums an den Kreml. Das ehemalige sowjetische U-Boot mit dem Namen K-27 wurde 1981 nach einem Störfall in der Bucht von Stepovoy in der Kara See entsorgt. Zuvor gab es an Bord ein Unglück, bei dem neun Besatzungsmitglieder tödlich verstrahlt wurden.
Sollte das U-Boot laut Bericht bis zum Jahr 2014 nicht geborgen werden, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit einer unkontrollierbaren atomaren Kettenreaktion im Reaktor. Dadurch würde eine große Menge an radioaktivem Material ins Meer gelangen. Die sensible Umwelt der Arktis würde dadurch massiv geschädigt werden. Zudem könnten die radioaktiven Stoffe durch die Nahrungskette über Fische auch in den Menschen gelangen.
Bevor die K-27 in etwa 33 Metern Tiefe versenkt wurde, füllte es die russische Nordmeerflotte mit Bitumen, Beton und Konservierungsmitteln. Es sollte verhindert werden, dass Wasser in das Innere des Bootes fließt und den Reaktor schädigt. Das Salzwasser zerfrisst mittlerweile allerdings die massive Stahlhülle des U-Bootes und es könnte bereits Wasser in den Reaktorkern geflossen sein.
"Dringt Wasser in den Reaktor ein, bremst es die Neutronen im Kern ab", erklärt Kernphysiker Heinz Smital von Greenpeace. Dadurch bekommen diese einen höheren Wirkungsquerschnitt, es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Reaktion kommt. Das Wasser würde den Reaktor neu starten, wodurch eine Kettenreaktion ausgelöst werden könnte.
Nach Angaben des Staatlichen Russischen Instituts für Strahlenschutz treten bereits jetzt pro Jahr 851 Millionen Becquerel Radioaktivität aus. "Um diese Zahl einschätzen zu können, müsste man wissen, welche Radionuklide austreten", sagt Smital. Prinzipiell liegen die Freigrenzen für Radioaktivität aber je nach Stoff zwischen 1.000 und 10.000 Becquerel. Dann müssen die Behörden tätig werden.
"Das zeigt, dass hier eine massive Zeitbombe in der Arktis tickt", führt der Kernphysiker weiter aus. Bezeichnend ist für ihn vor allem, dass nicht nur Umweltschutzorganisationen auf die Gefahr hinweisen, sondern auch staatliche Behörden und Institute.
Auch das Atom-U-Boot K-159, das vor neun Jahren in der Barentsee gesunken ist, stellt eine große Gefahr dar. Das Russische Umweltministerium empfiehlt in seinem Vorbericht aus dem Jahr 2011, auch dieses Wrack bis zum Jahr 2014 zu bergen. Die russische Regierung schwächte diese Passagen im Endbericht allerdings ab und spricht nur noch von einer "potenziellen Gefahr". (bbl, derStandard.at, 26.9.2012)
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Die Atomproblematik ist nicht lösbar. Von der Politik dies zu verlangen ist absurd. Die gesamte Atomindustrie ist erst mit staatlichen Garantien, Haftungen und Förderungen entstanden. Anders wäre dieser Wahnsinn nie zu finanzieren gewesen. Und schon gar nicht zu versichern.
Deshalb wird genau das passieren, was seit Anbeginn des Atomzeitalters passiert: Nichts!
Weitermachen und nicht nachdenken über Folgen. Die anderen haben das Atom auch, also brauchen wir es auch. BASTA! Das ist Politik. Was scheren uns die Folgen morgen, in 3 Jahren, oder erst in 30 Jahren?
Die Titanic liegt zwar seit einem Jahrhundert in wesentlich unwirtlicheren Gegenden herum und beginnt nunmehr erst zu kollabieren aber ein "military grade"-Rumpf mit einer Wandstärke von 7cm oder mehr muss nach 30 Jahren schon aufgeben.
Ist das Salzwasser jetzt wirklich so böse, oder liegt es vielleicht daran, dass man beim Containment genauso geschlampt hat wie beim Sarkophag in Tschernobyl?
Böses, böses Salzwasser aber auch!
Wenn man die hier aufscheinenden 176 Postings den mehr als 800 Postings über geschälte Billa-Bananen gegenüberstellt, sieht man, was die Menschen wirklich aufregt.
Kein Wunder also, dass die Wischiwaschipolitiker aller Länder so leichtes Spiel mit dem Wahlvolk haben. Oder?
Auto wurde vor 25 Jahren verkauft, und seitdem kein neues angeschafft und mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken, auch den Führerschein zurückzulegen. Gefahren wird eh mit Rad und Öffis/Zug - seit Jahrzehnten.
Darf ich __JETZT__ eine Augenbraue über diese Spinner hochziehen, die zwar bei plastikverpackten Bananen ausflippen, obschon seit Jahr und Tag etwa ein Großteil des Fleisch- und Käseangebotes - teilweise blattweise! - in Plastik verpackt angeboten wird?
Oder glaubt wirklich jemand, bei "denn's" wird alles in Oblatten verpackt?
ich denke eine internationale vereinbarung, dass einfach garnichts mehr verklappt, versenkt oder sonst irgendwie ins meer eingeleitet oder reingeschmissen wird täte not. das zeug ist nicht "weg" wie man mittlerweile wissen könnte. zusätzlich find ich die diskussionen immer bizzar die dann geführt werden ob man z.b. ein mit quecksilber beladenes deutsches uboot vor norwegen heben oder lieber zubetonieren soll (=die diskussion auf eine zeit nach dem ende der eigenen karriere vertagen).
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