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Wien - Die Lohnstückkosten in Österreich sind 2011 um rund vier Prozent gesunken. Der Grund dafür sei die höhere Produktivität gewesen, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Mittwoch mit. Dadurch dürfte sich die internationalen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs verbessert haben.
Während den Krisenjahren 2008 und 2009 waren die Lohnstückkosten noch stark angewachsen (+5,4 bzw. +11,5 Prozent).
In den aktuellen Zahlen spiegelt sich daher auch die Konjunkturerholung nach der Wirtschaftskrise wieder. Die Produktivität stieg 2011 um 7,2 Prozent, die Bruttoentgelte pro Kopf allerdings nur um 2,9 Prozent. Die Folge waren gesunkene Lohnstückkosten um rund vier Prozent. Wenn die Lohnstückkosten sinken, steigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Wirtschaft.
2011 knüpfte damit an das Jahr davor an. Bereits 2010 war die Produktivität gestiegen (+ 8,5 Prozent) und die Lohnstückkosten gesunken (-6,1 Prozent). (APA, 26.9.2012)
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hoffentlich wird das nicht wieder als ausrede genommen um sich vor reformen die den faktor arbeit entlasten zu druecken. Diese reformen betreffen buerokratie und das ergebnis kann direkt an die arbeiter und angestellten weitergegeben werden.
Die ewige jammerei wie schlecht es uns geht verstehe ich auch nicht! wenn ich durch OE fahre und ueberall wachsen die haeuser wie schwammerl aus dem boden...
die Reichen reicher und Otto Normalverbraucher ärmer. Wann wurde das letzte Mal die Inflation - wohl gemerkt beim Nettoeinkommen - wirklich abgegolten?
Über die Inflation hinaus will ich gar nicht reden. Von den diversen Gebühren, Fahrpreisen im öffentlichen Verkehr usw.
völlig leere zahlen, wie kann jemand für den wirtschaftsteil arbeiten und sowas schreiben? das ist etwa so, als würde der wettermann sagen übermorgen wirds 4% wärmer sein als morgen, aber nicht sagen wies es morgen wird...wie hat sich die auslastung im betrachtungszeitraum geändert? wie war das vorkrisenniveau / auslastung? wie verhält es sich mit investitionen (netto)?
no na, welch Erkenntnis! Bin ganz hin und weg.
Differenziert betrachtet steigt halt so nur der Export, weil im Inland die immer ärmer werdende Bevölkerung nicht mehr viel konsumieren kann, aber das nehmen wir ja gerne in Kauf, wenn damit abgesichert wird, dass die 2-5% immer reicher werden und einen Schwachsinn nach dem anderen anstellen können - siehe Meinl et al.
Die Produktivität der Exportierer steigt, zahlen ihren den Angestellten immer weniger.
Diese können sich immer weniger leisten (realer Lohnverlust) = weniger kaufen oder Investieren - Auf der Strecke bleiben die Angestellten und die kleinen Händler und Gewerbetreibenden (Elektiker, Installateure ......)
Bereicherung auf Kosten aller Kleinen und auch des Staates! Weniger Lohnsteuer, weniger Mehrwertsteuer .... und mehr Arbeitslose!
Alles in den eigene Sack der Großunternehmer!
das ist keine gute nachricht. wenn die steigende produktivität praktisch nur den firmen zugute kommt, dann steigt die exportquote automatisch. der binnenmarkt stagniert oder sinkt. damit erhöht sich die verschuldung des auslandes in österreich. was das in diesen prekären zeiten bedeutet muss ja wohl nicht erwähnt werden. außerdem ist es eine schweinerei, wenn denen, die die produktivität letztlich erbringen nicht der gewachsene wohlstand zukommt, und das sind nun mal die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.
Ich mein, hey, in Spanien, Portugal, Griechenland, etc. kürzen Sie grad die Löhne damit sie wieder halbwegs Wettbewerbsfähig zu werden und was machen wir? - Wir halten unsere Löhne bei steigender Produktivität niedrig! Bravo!
Anstatt das bei uns (vor allem in Deutschland) mal die längst fälligen Lohnerhöhungen kommen würden.
Wie war das, wer solche Freunde hat...
nun ja, es gibt unschöne möglichkeiten,die produktivität zu erhöhen.
die moralische komponente ist eine andere. man kann dies nämlich durch rationalisierungen des personals und niedrigen lohn oder kürzungen des gehalts erreichen. (bei uns stagniert das gehalt und es werden leute gegangen ohne sie nachzubesetzen in sehr vielen bereichen)
die prodktivität steigt hier, eben weil sie den leuten nicht zu gute kommt
Sehr geringe Arbeitslosenzahl, Grundversorgung für alle (inkl Gesundheitsversorgung), stabiler Staat, geringe Zinsen bei Staatsanleihen, fettes Handelsbilanzplus, funktionierende Verwaltung und eine gute Infrastruktur und trotzdem steigende Löhne
Ja, klingt total furchtbar, so ein Schmarren.
'Blühende Wiesen' sieht man dagegen in den Ländern mit der von ihnen geforderten Weichwährungspolitik wo Geld je nach Bedarf der Politik gedruckt wird
Arbeitslosenquoten von über 20%, massive Staatsverschuldung, gewaltige Zinsen für Staatsanleihen, Korruption, kein funktionierendes soziales Netz, massives Handelsbilanzdefizite, eine nicht funktionierende Verwaltung also schlichtweg das Paradies auf Erden
Das linke Konzept hat *noch nie* funktioniert
sind entweder arbeitslos oder können von ihrer Arbeit nicht leben...
Rechnen sie sich also die "echte" Arbeitslosenquote aus....
Wollen sie wirklich einen Staat der 20% der erwerbfähigen Bevölkerung alimentiert - nur um die Löhne niedrig zu halten??
> Aber vielleicht werden die Deutschen
>aufwachen wenn der Club Med bankrott geht
Die Hoffnung habe ich auch, vielleicht hört der Subventionsunsinn dann auf.
D erzielt sein Wachstum mittlerweile ohnehin in Asien und den USA, längerfristig kann es auf den Club Med, diesen Klotz am Bein der Eurozone, verzichten
was wichtig wäre, sind REAL steigende löhne - diese gibt's seit 10-20 jahren schon nicht mehr in österreich oder deutschland. was hilft eine niedrige arbeitslosigkeit, wenn die leute sich von ihrem gahlt das leben nicht merh leisten können? vielleicht auch mal googlen, wie gross der anteil jener menschen ist, der im niedrig(st)lohnsektor arbeitet und das durchchnittseinkommen ist auch noch interessant. da schauts dann scho nimma so rosig aus.
Das Resultat ist eine sehr konkurrenzfähige Wirtschaft mit entsprechend niedriger Arbeitslosigkeit und stabile Verhältnisse. Jetzt ist es Zeit die Löhne wieder zu erhöhen und genau das passiert auch
>wenn die leute sich von ihrem gahlt das leben
>nicht merh leisten können?
Die Lebenshaltungskosten liegen unter den österreichischen und das Lohnniveau über dem Österreichischen
Natürlich können nicht alle Spitzenverdiener sein, aber es steht niemand mittellos da
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