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vergrößern 500x333Tausende Anhänger der Bewegung der "Empörten" demonstrierten vor dem Parlament in Madrid.
vergrößern 959x600Mehr als 60 Verletzte gab es bei der Demonstration, 27 davon sind Polizisten.
vergrößern 959x600Die Demonstranten protestierten gegen die Sparmaßnahmen der Regierung.
Madrid - Bei Protesten gegen die Sparpolitik der konservativen spanischen Regierung ist es zu Ausschreitungen vor dem Madrider Parlament gekommen. 35 mutmaßliche Gewalttäter seien festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei nächtlichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften seien 64 Menschen verletzt worden, darunter 27 Polizeibeamte.
An der Kundgebung, zu der am Vorabend kleinere Gruppen über soziale Netzwerke im Internet aufgerufen hatten, nahmen nach Polizeiangaben etwa 6.000 Menschen teil. Die Veranstalter hatten das Parlament, in dem die Abgeordneten eine Plenarsitzung abhielten, umzingeln und blockieren wollen. Die Polizei hatte drei Absperrringe um das Gebäude errichtet, um einen Sturm der Demonstranten auf das Parlament zu verhindern.
Die Regierung verurteilte die Ausschreitungen. "Man muss auf Forderungen eingehen, die auf friedlichen Kundgebungen vorgebracht werden", sagte Vizeregierungschefin Soraya Saenz de Santamaria. "Aber wenn gewaltsam gegen die Vertretung aller Spanier vorgegangen wird, ist das eine andere Sache." Die oppositionellen Sozialisten äußerten Verständnis für den Unmut in der Bevölkerung, wiesen aber darauf hin, dass Gewalt gegen das Parlament nicht hinnehmbar sei.
Zu den nächtlichen Auseinandersetzungen war es nach Medienberichten gekommen, als Demonstranten versuchten, Absperrungen in der Nähe des Abgeordnetenhauses zu durchbrechen, und mit Knüppeln auf Beamte einschlugen. Die Sicherheitskräfte setzten Gummigeschoße und Schlagstöcke ein. Sie hatten mehr als 1.300 Beamte aufgeboten. Die Präfektin von Madrid, Cristina Cifuentes, betonte, das Vorhaben zu einer Blockade des Parlaments sei vergleichbar mit einem versuchten Staatsstreich.
Die Absperrungen der Polizei blieben auch am Mittwoch bestehen, weil neue Proteste angekündigt worden waren. Die Veranstalter der Kundgebung forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy. Sie warfen dem Regierungschef vor, mit seinen Sparmaßnahmen die Versprechen vor der Wahl im November 2011 gebrochen und damit die Wähler getäuscht zu haben. Am 15. September hatten bereits Zehntausende Menschen auf einer Kundgebung der Gewerkschaften gegen die Sparpolitik demonstriert. (APA, 26.9.2012)
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…Selbst die größte Polizeimacht dieser Welt kann diese Verbrecher diesmal nicht mehr beschützen. Und sie wird es hoffentlich auch nicht erst versuchen, denn auch Polizisten werden letztendlich zu Opfern dieses unmenschlichen Systems:
http://dailybail.com/home/this... h-rio.html
FS3 unterschätzen Sie nicht die Macht der Strippenzieher. Ein Teil der Polizisten wird sicher nicht mitmachen, die sind aber ersetzbar und Militär gibt es ja auch noch. Kennen sie die Eugendfor? http://uhupardo.wordpress.com/2012/09/1... iskussion/ Die Medien als Teil der fünften Kolonne tun zudem ihr Bestes.
…u.Info-Beschaffung.
Seit dieser weltbewegenden Maßnahme -die übrigens auch in anderen Ländern, auch Europa- durchgeführt wurde, hat die verordnete Paranoia gegen isreale Bürger auch in aller Welt Fuß gefaßt. -So stiegen nach dieser "erfolgreichen" Ausbildung etwa die Schußattacken gegen unbewaffnete Bürger seitens der US-Polizei um satte 500%.
Der US-Armeegeneral Odierno hat auch schon den Einsatz der Armee gegen "politische Dissidenten" im eigenen Land vorgeschlagen - ein klarer Rechtsbruch und Verstoß gegen seinen Eid, veröffentlicht im CFR-Journal "Foreign Affairs".
…
PS: Die Polizeimeute, welche Menezes am 7/7/05 in der Londoner U-Bahn mit aufgesetztem Kopfschuß hinrichteten, hatten kurz vorher einen isrealen Lehrgang absolviert…
Bald werden die Konsequenzen der Europolitik des ESM und der EZB die Steuerzahler, die Rentner, kurz die Massen zu tragen haben. Das wird auch nicht friedlich abgehen. Wenn es ums Geld geht hört der Spaß auf!
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende>>>>
26.10 Nationalfeiertag Stephansplatz Demo gegen die EU!!
www.eu-austritt.blogspot.com
Aber Schlagworte und Verkürzungen waren schon immer das Brot der Demagogie. Gerade die Verhältnisse in Spanien, Griechenland oder Italien sind gerade auch das Ergebnis eines Versagens nicht nur einer Klasse (Wie Ihr Eure Sündenbock Ideologie zu konstruieren sucht) sondern ein Ergebnis der Clientenwirtschaft an der sich Gewerkschaften, Funktionäre, Millionäre, Politiker und Bürger beteiligten bis der Staat finanziell ausgehöhlt war. Ihr versucht die Situation mit Klassenkampf Ansichten aus dem vorigen Jahrhundert zu deuten. Das ist genauso deppert wie die eindimensionale Sicht des Neoliberalismus.
Wenn die politischen und wirschaftlichen verhältnisse den menschen mehr schaden als nutzen, gehen sie auf die Straße. Wenn sie merken, dass das system keine veränderung zulässt, werden sie das ganze System in Frage stellen. Und dann kann nur noch nackte Gewalt "die ordnung" aufrechterhalten. Spannend bleibt, wie lange man das Ganze noch Demokratie nennen wird...
dass in der Vergangenheit Durchschnittsspanier zu ihrer Sparkasse gingen, ihnen die Kundenberater sagten, dass ihre - noch längst nicht abbezahlten - Wohnungen im Jahr zuvor wieder um 15 Prozent teurer geworden seien und dass sie ihnen dafür gerne einen Kredit für eine Weltreise oder ein Luxusauto gäben. Nun kann man von der unverantwortlichen Gier der Sparkassenmanager sprechen - aber nur wenn man die unverantwortliche Konsumgier der Schuldner dabei nicht ausblendet? Und weiter; der spanische Boom kannte nur einen Motor - die Bauwirtschaft. Die einzig grössere Industrie - nur verlängerte Werkbanken, sprich die ausländische Autoindustrie. Der Staat, die Komunen u. Länder machten bei der Verschuldung munter mit. Warum blenden Sie dies aus?
Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Die Banken paukte man heraus aus der selbstverschuldeten Misere mit Beträgen, die jedes vorstellbare Maß überschreiten. (Dass all dies bloß noch eine Pseudodeckung ist, ist eine andere Sache.)
Die Bürger indessen erhalten nicht nur keine Hilfe, sie sollen obendrein den ganzen Bettel zahlen.
Denn unterm Strich geht es bei der ganzen Angelegenheit nur noch um eines: Die in den letzten Jahrzehnten zusammengerafften, durch gar nichts mehr gedeckten Kapitalien irgendwie vor der unvermeidlichen Entwertung zu bewahren. Koste es, was es wolle.
Gläubigers wie des Schuldners - dann erfolgt jetzt eine Abwertung/Korrektur zurück zum Realwert oder noch etwas darunter. Dieses vermeintliche Mehrgeld, dass vom Schuldner für Konsumgüter ausgegeben wurde ist verbraucht und war ein "Lebensstandard" auf Pump. In Spanien wurden in den Boom Jahren pro Jahr mehr Wohnungen gebaut als in Deutschland !!!! Dieser Überhang wurde von allen billigend in Kauf genommen. Darüber mögen Demagogen nicht sprechen. Tragisch ist allerdings, dass dieser Schein-Boom, diese Scheinwirtschaft statt Investitionen in reale Produktion, nur kurzfristige Jobs in einer einzigen Branche (Bau) schuf und jetzt die Jungen keine Jobs finden können. Aber Ihr wollt Euch ja lieber in ideologischer Kampfrhetorik üben...
und das sind nunmal nullen und einsen auf konten...
an reale werte zu kommen.
solang der schuldner zahlt indem man immobilien kauft...
wenn er nicht mehr zahlt indem man ihn enteignet...
ob in der zwischenzeit der lebensstandard hoch oder niedrig ist, ist den banken völlig wurscht. wichtig ist, dass die schulden steigen damit man alles bekommt...
danke esm. das alte wort bankenrettung war zu verräterisch...
Gegen wen demonstrieren die Spanier überhaupt?
Gegen Ihre eigenene Dummheit den Rattenfängern der Hochfinanz auf den Leim gegangen zu sein? Manch einer hat ja auch profitiert, als er sich OHNE Eigenkapital 3 Wohnungen zugelegt hat, 2 davon rechtzeitig wieder überteuert weiterverkauft hat und so GRATIS zu seiner eigenen Wohnung gekommen ist. Die Masse muss sich jetzt zähneknirschend eingestehen blöd genug gewesen zu sein in dieses "profitable Geschäft" mit eingestiegen zu sein. Holländische Tulpenkrise auf etwas höherem Niveau eben. Alle wollen mitspielen und gewinnen, wo aber nur Jene gewinnen können, die die Spielregeln vorher festgelegt haben und rechtzeitig aussteigen - das Alte Lied eben. Tut Leid - größtenteils wirklich selber Schuld.
Wenn man also weiß aus langer historischer Erfahrung, dass die Leute nun einmal so und nicht anders reagieren:
Wie dumm erst muss man dann sein, sehenden Auges das System so zu konfigurieren, dass eine solche Entwicklung geradezu herausgefordert wird?
Und wie wollen wir dann jene Herrschaften nennen, die seit den frühen 70er Jahren ihren Betriebsstolz darin setzten, Zug um Zug all jene Brandmauern einzureißen, die genau gegen eine solche Entwicklung errichtet worden waren?
Besonders clever? - Oder vielleicht besser: Kriminelle?
Aber wohlmöglich sollten wir überhaupt von jeder Art von Moralisierei abgehen und so sagen:
Ein System, das in nur 75 Jahren zwei katastrophale Zusammenbrüche mit üblen Folgen produziert und dazwischen fast ein Dutzend weiterer, mehr oder weniger schwerer Krisen durchlaufen hat, und in dem die Produktivkräfte alles andere als optimal alloziert sind, gehört abgeschafft und gegen etwas Anderes ersetzt.
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