Physiker erzeugen kleinstmögliche Eiskristalle

25. September 2012, 19:37
  • Damit sich ein Eiskristall bildet, sind zumindest 275 Wassermoleküle nötig.
    illu.: victoria buch et al.

    Damit sich ein Eiskristall bildet, sind zumindest 275 Wassermoleküle nötig.

Zudem stellten sie fest, wann aus Chaos Ordnung wird

Wenn eiskalte Wassermoleküle zusammenkommen, entsteht nicht automatisch Eis. Da ist dann jedes Wassermolekül (H2O) so angeordnet, dass seine zwei Wasserstoffatome auf die Sauerstoffatome zweier Nachbarmoleküle ausgerichtet sind. Physiker aus Göttingen und Prag berichten nun in der Wissenschaftszeitschrift "Science", dass erst ab einer Zahl von ungefähr 275 Molekülen sich die typische Kristallstruktur von Wassereis herausbildet.

Zudem fanden die Physiker heraus, dass die Kristallstruktur aus regelmäßig angeordneten Molekülen sich umso deutlicher ausbildet, je mehr Moleküle hinzukommen. Ab einer Zahl von 500 Wassermolekülen dominiert sie dann die gesamte Ansammlung - aus Chaos wird Ordnung. (tasch, DER STANDARD, 26.9.2012)

Wann gibts die erste Piste mit dem Schnee?

Ah geh,

jetzt strengt´s euch a bissl an. 274 moleküle sollt schon auch noch möglich sein.

im abstract steht "n = 275 ± 25" ;)

Ist die Geschmacksrichtung schon bekannt?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.