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Damit sich ein Eiskristall bildet, sind zumindest 275 Wassermoleküle nötig.
Wenn eiskalte Wassermoleküle zusammenkommen, entsteht nicht automatisch Eis. Da ist dann jedes Wassermolekül (H2O) so angeordnet, dass seine zwei Wasserstoffatome auf die Sauerstoffatome zweier Nachbarmoleküle ausgerichtet sind. Physiker aus Göttingen und Prag berichten nun in der Wissenschaftszeitschrift "Science", dass erst ab einer Zahl von ungefähr 275 Molekülen sich die typische Kristallstruktur von Wassereis herausbildet.
Zudem fanden die Physiker heraus, dass die Kristallstruktur aus regelmäßig angeordneten Molekülen sich umso deutlicher ausbildet, je mehr Moleküle hinzukommen. Ab einer Zahl von 500 Wassermolekülen dominiert sie dann die gesamte Ansammlung - aus Chaos wird Ordnung. (tasch, DER STANDARD, 26.9.2012)
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