Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die Tennisstadien sind zwar klein, aber es ist nicht so, dass die Spieler die Bälle selbst aufklauben müssen. Challenger-Turniere sind die zweite Ebene des Tennis, und der 25-jährige Andreas Haider-Maurer (kurz AHM) fühlt sich dort wohl. Es soll freilich kein Dauerzustand werden, denn das Ziel ist die erste Ebene, die ATP-Tour. Aber dort ist die Luft bekanntlich dünn.
AHM hamstert im Keller Punkte für den Aufzug. Und das sehr erfolgreich. In den vergangenen vier Wochen hat er zwei Challenger gewonnen. In Brasov und in Como, in Banja Luka verlor er erst im Finale. Das Preisgeld ist vergleichsweise bescheiden, der Sieg ist 4300 Euro wert. Damit kann man die Spesen decken. "Ein Nullsummenspiel. Andererseits kann ich mit dem Auto durch die Gegend fahren, man ist unabhängig, muss keine Reisen planen." Ein Titel auf der zweiten Ebene, das ist der Haupteffekt, beschert aber bis zu 80 Punkte, und AHM verbesserte sich binnen eines Monats um fast 60 Plätze auf Rang 98 der Weltrangliste. " Das ist schön", sagt er, wobei ihn die Emotionen nicht übermannen. "Ich war ja schon einmal die Nummer 70."
Die Rückkehr war aufwändig. 19 Partien in nicht einmal vier Wochen " kosten Kraft, laugen dich aus. Aber sie geben Selbstvertrauen. Das Gefühl, regelmäßig zu siegen, ist für den Tennisprofi wahnsinnig wichtig." AHM hat "Sehnsucht nach der ATP-Tour. Keine Frage, ich will mich dort etablieren." Dazu sei eine schrittweise Verbesserung notwendig. "Ich möchte mich 2013 in den Top 50 festsetzten. Von den Top Ten zu reden, wäre zum jetzigen Zeitpunkt absoluter Schwachsinn."
AHM zog sich im März einen doppelten Bänderriss im Knöchel zu, das warf ihn weit zurück. Im April engagierte der Zwettler einen neuen Trainer, Werner Eschauer. Der 38-Jährige war in seiner Karriere der König der Challenger, er schaffte es durch Konsequenz auf zweiter Ebene bis auf Rang 52. Das war 2007, im Jahr darauf stoppte er seine Karriere. Eschauer konnte sich nicht mehr motivieren. Nun motiviert er AHM. "Ein Vorbild an Kampfgeist, er lehrt einen die Einstellung. Außerdem verstehen wir uns auch abseits des Platzes gut. Allein schafft man es in diesem harten Geschäft nicht, die Zusammenarbeit kann viel bringen." Manager Bernd Haberleitner ist jedenfalls davon überzeugt. "Das passt."
Rückkehr nach Wien
Vor zwei Jahren war AHM auf der ersten Ebene auffällig. Als Lucky Loser erreichte er das Finale der Erste Bank Open in Wien, er unterlag knapp Jürgen Melzer. Für das heurige Turnier (ab 15. Oktober) bekam er eine Wild Card. "Habe ich mir verdient." Der fix qualifizierte 31-jährige Melzer befindet sich im letzten Viertel oder Fünftel seiner Karriere. AHM wird die Last des heimischen Tennis bald allein stemmen müssen. Denn hinter ihm ist Ebbe und Michael Linzer auf Rang 242. "Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich schaue auf mich, alles andere kann ich nicht beeinflussen."
In ein paar Tagen setzt sich der 1,90 Meter hohe AHM, vor dessen Aufschlag sich vermutlich auch Eschauer fürchtet, ins Auto und fährt samt Trainer zum Challenger ins belgische Mons. "In Wien will ich auffallen." Irgendwann und irgendwo möchte er gegen sein Vorbild Rafael Nadal antreten. "Das kann es natürlich nur auf der ersten Ebene geben." (Christian Hackl, DER STANDARD, 26.9.2012)
Spanier setzt sich im Finale von Rom gegen Roger Federer mit 6:1, 6:3 durch und fährt als Favorit nach Paris. Serena Williams ebenfalls erfolgreich
Klassiker im Finale in der ewigen Stadt - Williams trifft auf Asarenka
Die Nummer eins der Welt scheitert im Viertelfinale von Rom am Tschechen Tomas Berdych und zeigt sich kurz vor den French Open weiter nicht in Bestform
Österreichs Tennis-Ikone agiert weiter als kritischer Geist und fordert "Bekenntnis zum Sport"
Peya in Doppel-Jahreswertung bereits Zweiter - Melzer 35., Paszek 29.
Mit seinem 40. Sandplatz-Titel zog der Spanier mit Thomas Muster gleich
Nur drei Games im Masters für Deutsch-Wagramer gegen Südafrikaner Anderson
Erster Triumph in München 13 Jahre nach seinem ersten Endspiel in der bayrischen Hauptstadt
Italienerinnen entthronen Tschechien - Australien siegt im "Montag-Fed Cup" in der Schweiz
Erste Turniersieg in Monaco für Serben - Nadals unglaubliche Serie gestoppt
Späte Reaktion auf Leitgeb-Kritik - "Für mich stets eine Ehre, im Fed Cup für Österreich anzutreten"
Im September steht für Melzer und Co. die Zugehörigkeit zur Weltgruppe auf dem Spiel
Der spanische Weltranglisten-Fünfte musste im Viertelfinale gegen Österreichs Nummer eins nur den ersten Satz abgeben
Ex-Tennisspielerin muss vor Gericht, sie soll am Valentinstag auf ihren Ex-Freund eingeschlagen haben
Titelgewinn in Indian Wells mit Dreisatz-Sieg über Del Potro - Scharapowa ohne Satzverlust zum ersten Titel seit French Open 2012
Jürgen Melzer gewinnt das Finale gegen den US-Amerikaner Denis Kudla 6:4, 2:6, 6:1
Auch Ion Tiriac, Indian-Wells-Veranstalter Charlie Pasarell, der erste ATP-Chef Cliff Drysdale und die 94-jährige Australierin Thelma Coyne Long offiziell aufgenommen
Trainer von Österreichs Nummer eins lässt nichts unversucht, um den Niederösterreicher wieder in höhere Sphären zu führen
Vorarlbergerin hatte Teilnahme 2012 fix zugesagt - ÖTV-Präsident Leitgeb: "Das Schlimmste, die Teamkameradinnen so im Stich zu lassen"
Serbe feiert seinen dritten Sieg in Folge mit einem Tänzchen - Vier-Satz-Sieg über Olympiasieger Andy Murray
Nur vier Games in 66 Minuten für Melzer gegen die Nr. 12 der Welt - Großer Ärger über Linienrichter
Die Giganten werden auch heuer ihre Trophäenschränke füllen. Hinter ihnen tummeln sich aber einige Kandidaten, die 2013 für Furore sorgen könnten
Rang 309 bisher beste Platzierung für 19-Jährigen - Nur der Tscheche Jiri Vesely und der Japaner Taro Daniel sind besser platziert
Peter Pokorny ist das Non plus ultra. Die Weltrangliste spuckt den 72-jährigen Grazer an der Spitze seiner Alterklasse aus. Verlieren war einmal. Ein Gespräch über alte Zeiten
er ist als nr. 98 fix bei den GS dabei, da muss er keine quali spielen....
GS-Quali kann man bis weit über platz 200 spielen.
128 ist ja das feld. ich glaube, 16 spieler qualifizieren sich + 8 wild cards (kann aber auch anders aufgeschlüsselt sein), also spielen in der quali auch 128 in der 1. runde.
Na ob nicht ein Festsetzen in den Top50 in der kommenden Saison auch ein bisserl sehr hoch gegriffen ist?
Ich mein...ich täts Haider-Maurer eindeutig vergönnen, aber die dafür notwendige Leistung konnte er glaub ich in seiner ganzen Karriere noch nie länger als 2 Wochen in Folge abrufen.
naja, das war ja wohl nur wegen der aktuellen weltranglisteposition - da gibts dann ja auf diesem level derzeit auch noch den einen oder anderen - die frage ist, wer schafft den sprung weiter nach vorne:
bisher wars ja am ehesten noch fischer, der hat das potenzial, ist aber leider dieses jahr nur am weg nach unten, es fehlt die konstanz (mental?)...
oswald, rath naja... - v.a. vielleicht gerald melzer - alle noch vor thiem in der rangliste derzeit - aber wie thiem müssen alle erst beweisen, dass sie zu mehr als achtungserfolgen auf challengerebene fähig sind - thiem ist natürlich der jüngste und vermutlich talentierteste, schau ma mal und hoffens beste für die zukunft...! ;-)
naja, in erster linie war er lange der bestklassierte dahinter in der rangliste!
er hat einige sehr gute spiele gezeigt finde ich, oft knapp verloren und anscheinend mental gescheitert - daher sicher potenzial mitzuhalten mit sehr guten spielern... leider konnte er das nie länger zeigen, oder mehrere spiele hintereinander bestätigen! ob wirklich (mehr oder weniger) talentiert oder nicht wage ich jetzt nicht zu beurteilen - dazu hab ich nicht genug seiner spiele gesehen... mittlerweile hab ich jedenfalls den glauben verloren, dass er es nochmal in die top 100 schafft...... wo ich noch vor 1 jahr eigentlich sicher war...!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.