Online-Werbeabgabe, Twitter-Spiele, Insel der Unglücklichen, Bildungsauftrag für Alex

Ansichtssache
foto: apa-foto: harald schneider
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"75 Prozent des heimischen Online-Werbevolumens hinterlassen in Österreich keine Wertschöpfung", betonte VÖZ-Vizepräsident Eugen Russ beim Digital Day bei den Medientagen. Er forderte zur Finanzierung der Presseförderungserhöhung die Ausdehnung der Werbeabgabe auf Online.

Das würde natürlich bedeuten, dass auch "wir in den sauren Apfel beißen müssten", betonte der Vorsitzende des Digitalen Boards im VÖZ. Denn auch die Werbung auf den digitalen Plattformen der Kaufzeitungen und -magazine wäre von der Auswertung der Werbeabgabe betroffen. Diese Ausweitung ziele auch auf die Werbeerlöse von Google ab. "Google ist ein sensationelles Unternehmen, das ich als Aktionär sehr schätze. Aber als Steuerzahler und Medienschaffender habe ich ein Problem mit Google."

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4 Postings
wenn cap und kopf

sich letzteren über die existenzsicherung der "vierten gewalt im staate" zerbrechen, ist wahrlich höchste vorsicht geboten.

ein bisserl mehr schämen wäre schon angebracht.

Thema Print

Also in Vlbg ist es so, dass heutzutage nur noch jene die Vorarlberger Nachrichten abonniert haben, die nachlesen wollen, dass sie tatsächlich gestorben sind.

Super: Lauter Gewinner

Jede/r macht alles richtig, Krise - aber wo, in Ö, bei uns doch nicht. Print wird wie eine Festung verteidigt, die bereits eingenommen aber noch nicht abgebrannt ist. Die wirklichen Fragen der Medienzukunft will man bei den ÖMT gar nicht stellen - wer von denen da sollte sie denn beantworten? Die haben mit Print recht bequem goldene Jahre erlebt und das was da jetzt kommt wird verdrängt, weil es nicht sein kann, nicht sein darf.
Es wird dennoch schnell gehen, in zwei Jahren sehen wir massive Restrukturierungen in allen Konzernen und vermutlich andere Köpfe am Podium sitzen.

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