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Betroffen von den Preissteigerungen sind vor allem Pfeffer, Muskatnuss, Macis, Paprika, Nelken und Piment, Knoblauch, Oregano, Kreuzkümmel, Basilikum, Majoran und Cumin.
Wien - Gepfefferte Preise erwarten die Konsumenten bei Gewürzen: Die heimische Gewürzindustrie stöhnt unter stark gestiegenen Importpreisen und kündigt "Anpassungen" an. Mitverantwortlich für die angekündigten Preiserhöhungen sei der verstärkte Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung. Dies sorge vor allem in Ländern mit Gewürzanbau für zusätzliche Flächenkonkurrenz, der Druck auf den Rohstoffmärkten steige.
Die für 2012 erhoffte Entspannung auf den Rohstoffmärkten der Gewürzverarbeiter sei ausgeblieben, auch wegen schlechter Witterungsbedingungen und daraus folgend schwachen Ernten in wichtigen Anbauländern. Schwacher Monsun in Indien, zu hohe Feuchtigkeit in Indonesien sowie Dürren in anderen wichtigen Anbaugebieten treiben seit Monaten die Preise bei vielen Gewürzen deutlich in die Höhe, beklagen die Gewürzverarbeiter.
Steigender Inlandskonsum in vielen Ländern, steigende Energie- und Transportkosten sowie anhaltende Spekulationen auf Naturrohstoffe sorgen für zusätzliche Anspannung auf den Rohstoffmärkten. Betroffen seien insbesondere Pfeffer, Muskatnuss, Macis, Paprika, Nelken und Piment, Knoblauch, Oregano und Kreuzkümmel, Basilikum und Majoran sowie Cumin.
Der österreichische Marktführer Kotanyi will die Preise vorerst aber nicht erhöhen. Nach Kalkulation aller Kosten werde man Mitte bis Ende Oktober entscheiden, ob eine "spürbare Preiserhöhung" nötig sei, sagte Geschäftsführer und Inhabervertreter Erwin Kotanyi.
Die Preisexplosion beim Pfeffer ist laut Kotanyi vor allem auf monopolartige Anbieter und Spekulation zurückzuführen. Im ersten Halbjahr 2012 sind die Pfeffer-Importpreise nach Österreich um 47 Prozent nach oben geschnellt. Rund 60 Prozent des Pfeffers stamme aus Vietnam und werde nur von ein paar wenigen Händlern vermarktet. Das Preisniveau sei deswegen auf einem "künstlichen Niveau". (APA, 25.9.2012)
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ich wohn' in der gegend und weiss das sich in den lokalen preisen in den letzten 2 jahren fast nichts veraendert hat, sei es in Thailand, Malaysia oder Indonesien, hier versuchen uns die Zwischenhaendler in Singapore, Hongkong, Indien und US maerchen zu erzahlen um abzocken zu koennen. man sollte wirklich mal versuchen all diesen ganovenhandel unter kontrolle zu bringen denn das sind die preistreiber !
Über Jahrzehnte wurden Bauern außerhalb der Regionen mit Quersubventionsförderung (USA, EU, Japan, etc.) durch extrem niedrige Weltmarktpreise in bitterer Armut gehalten.
Allein die EU-Bauernförderung überstieg das BIP von ganz Afrika südlich der Sahara!
Die angesichts von Peak Oil seit 2005 weltweit geänderte Förderung (Biosprit- statt Exportförderung) hat endlich wieder einen bauernfreundlichen Weltmarkt gebracht.
Ich finde es gut, wenn in Afrika endlich wieder das heimische Produkt konkurrieren kann. Letztlich wird so auch wieder mehr zur regionalen Versorgung angepflanzt!
Aber: Peak Oil bezog sich stets auf zu Preisen a la 1970 förderbares Öl. Damit sind also weder Tiefseeöl, noch Ölsand oder Schieferöl, Bitumenverflüssigung, Gasinjektionen, CtL, GtL oder Biosprit gemeint. Rechnet man das raus, liegt Peak Oil vermutlich schon hinter uns.
Hintergrund: Peak Oil hat die Energiepreisexplosion prognostiziert. Campell schätzte dieses Ereignis auf 2005. Tatsächlich sind die Preise zwischen 1999 und 2007 von ca. 15 USD auf 150 USD gestiegen. Das OPEC-Preisziel wurde leise von 25 USD auf 100 USD gehoben.
Selbst die größte Weltwirtschaftskrise seit 70 Jahren hat den Ölpreis nur kurz unter die absurd hohen 100 USD gedrückt.
Die Prognose dürfte somit nicht ganz falsch sein.
Übrigens: 2005 lagen wir bei 85 mb/d.
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