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Was ist Cloud-Gaming?
Zahlreiche Branchenbeobachter sehen in Cloud-Gaming die Zukunft der Videospiele. Hierbei werden die Inhalte sowie alle Informationen zur Steuerung und Interaktion eines Spiels von einem Server über das Internet an eine Konsole, einen PC, einen Fernseher oder ein mobiles Endgerät übermittelt.
Der Vorteil: Das Angebot ist weitgehend plattformunabhängig, auf Anwenderseite wird keine starke Hardware benötigt. Anstelle dessen übernehmen die Rechenzentren des Anbieters die Berechnung der 3D-Welten.
Der Nachteil: Voraussetzung ist, dass man über eine konstant schnelle Internetanbindung verfügt. Für Spiele mit 720p-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde sind mindesten 5 Mbit/s notwendig. Schraubt man die Auflösung und Grafikqualität höher, braucht man entsprechend flottere Anbindungen.
Es könnte das Ende der Spielekonsolen bedeuten: Die amerikanischen Telekom-Firmen AT&T und Verizon Communications sowie Time Warner Cable verfolgen einem Medienbericht zufolge Pläne, Spiele schon bald direkt über den Fernseher anzubieten. Erste Test eines solchen Cloud-Dienstes könnten noch in diesem Jahr beginnen, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Traditionelle Konsolen wie die Playstation von Sony oder Microsofts Xbox 360 könnten dann für die Nutzer überflüssig werden.
Nicht nur für Gelegenheitsspieler
"Jeder hat einen Fernseher", sagte Atul Bagga, Analyst bei Lazard Capital Markets in San Francisco gegenüber Bloomberg. Kabelbetreiber und Telekomfirmen hielten derzeit nach neuen Geschäftsmodellen Ausschau. Und mit populären Spielen über den Fernseher, das Internet und Mobiltelefon könnten Provider ihren Kunden einen neuen Service bieten.
Dabei sei geplant, über Online- und Gelegenheitsspiele wie Farmville von Zynga oder Tetris und Solitär hinaus auch ausgereifte Action-Spiele etwa von Electronic Arts anzubieten. Für die Technologie zur schnellen Übertragung ohne Zeitverzögerung seien die Provider in Gesprächen mit Start-ups wie die Streaming-Dienstleister Playcast Media Systems, CiiNOW und Agawi, hieß es. Diese Unternehmen hätten entsprechende Gespräche mit amerikanischen Providern bestätigt, allerdings keine Namen genannt. Eine Sprecherin von AT&T erklärte Bloomberg zufolge, das Unternehmen suche nach einzigartigen Wegen, um TV- und Breitbandkunden Cloud-Gaming-Services anzubieten.
Wandel in Sicht
Für die großen Konsolen-Hersteller könnten damit schwere Zeiten anbrechen. Dem Marktforschungsunternehmen NPD zufolge war der Spielekonsolenmarkt 2011 allein in den USA rund 24,1 Mrd. Dollar (18,7 Mrd. Euro) schwer. Die Branche hat zuletzt bereits deutliche Einbrüche erlebt, da Gelegenheitsspiele auf Smartphones und Tablets zu einer wachsenden Konkurrenz werden. Auch Online-Games am PC sind durch die inzwischen gute Verbreitung von Breitband-Internet zu einer großen Herausforderung geworden.
Kein leichtes Unterfangen
Dass Telekom-Firmen Konsolenhersteller tatsächlich überflüssig machen könnten, ist in der Praxis allerdings schwerer umsetzbar, als es in der Theorie klingen mag. Zum einen investieren Konsolenhersteller aktuell selbst in Zukunftstechnologien wie Cloud-Gaming und zum anderen zeichnen sich die Plattformen von Nintendo, Sony und Microsoft durch exklusive Spielinhalte aus. Vor allem Die Konzerne haben über die vergangenen 20 Jahre dutzende Studios, Marken und Franchises geschaffen und sich damit eine treue Fangemeinde gesichert.
Dass aber definitiv ein Wandel bevorsteht, zeigen unter anderem die Investitionen des Chipherstellers Nvidia. Der Grafikprozessoren-Produzent setzt verstärkt auf Server-Lösungen, um für das Cloud-Gaming-Zeitalter vorbereitet zu sein. (APA/zw, derStandard.at, 25.9.2012)
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So ziemlich jedes Multiplayerspiel hat ein Problem mit Cheatern, Bots, Goldsellern oder dergleichen.
Leider allerdings gilt es in Europa als "cool", etwa den Datentransfer zwischen Client und Server zu hacken oder eine Schwäche auf einer Spiele-Shop-Website auszunutzen, um sich mehr Items zu verschaffen, als man eigentlich gekauft hat. Emailaccounts sind frei verfügbar, andere Daten werden nicht abgefragt, weil man die Spieler nicht verschrecken will.
... in Korea oder China meldet man sich mit der Sozialversicherungsnummer in Spielen an; wer beim Cheaten erwischt wird, erhält eine Sperre auf Lebenszeit, und die Nummer wird anderen Anbietern mitgeteilt.
Dort cheaten wenige ... weshalb koreanische MMOs teils hack-anfälliger sind.
Ja: Wenn koreanische Spieler beim Cheaten oder botten erwischt werden, wird deren Sozialversicherungsnummer für die Anmeldung bei Spielen gesperrt, lebenslang. Die Firmen tauschen die Listen gesperrter Kunden, pfeif auf Datenschutz - dafür hacken nur wenige Kunden und es ist relativ easy, Botter und Goldseller draußen zu halten, weil die jedes Mal erst eine SVN ergattern müssen.
Welches Geld? Ich spreche von Spielern, die in einem Free-to-Play-Titel betrügen / Botten / Cheaten, und oft genug das ercheatete Gold gegen Echtgeld verkaufen.
Zudem ist es bei Goldsellern üblich, dass die noch versuchen, dir Schadsoftware unter zu jubeln, damit sie den Account knacken und auch dein Gold verkaufen können.
... Cheater zerstören das Balancing, vermiesen anderen Spielern vorsätzlich das Spielerlebnis und verringern die Umsätze des Spielebetreibers. Selbst wenn du gelegentlich ein paar Euro ausgäbst, wäre es für alle Beteiligten besser, dich auf Lebenszeit auszusperren.
[Was leider in Europa kaum geht, weil Datenschutz die Kriminellen davor schützt, dass man ihre Daten weitergibt.)
Technisch auf jeden Fall machbar bzw. hört sich so leicht an..., nur möcht ich gerne wissen wieviel Rechner dazu benötigt werden!?
Und ich rede jetzt nicht von 0815 Games, aktuellen Tablet/Smartphone Games, oder derzeitigen schlecht portierten Konsolen Games....sondern wirklich von fetter PC Grafik! Das die derzeitigen mobilen Geräte an die Leistung kommen ist schlichtweg kompletter Dummfug von Leuten die keine Ahnung haben. Hochauflösende Texturen, mehrfaches AA mit Anistropischen Filter, Bloom Effekte und was es halt alles gibt an Effekten. So wie man es auf einen halbwegs guten Gamer PC in den Settings einstellt und sich einfach nur über die Optik freut. Das wäre dann ca. ein PC pro User...und wieviel Leute Streamen dann?
Ein PC (Personal Computer) ist nicht zu vergleichen mit Systemarchitekturen, auf denen solche Cloud Lösungen bereit gestellt werden.
Eher wird die aktuelle Bandbreitenbeschränkung der Bottleneck sein. Bis solche Lösungen allerdings massenfähig sind, hat sich in Sachen Datenübertragungsgeschwindigkeit hoffentl. auch wieder etwas getan..
Seh ich anders! Bandbreite is bei Kabel Anbietern heutzutage kein Thema mehr. Ich hab z.b. eine schöne schnelle konstante Rate von 16mbit!....bis 100Mbit gehts bei meinen Anbieter (is mir aber zu teuer!).
Aber zeigens mir mal so ein System das High End Grafik auf meinen HD Bildschirm liefert. Und damit meine ich wirklich Hardcore Grafik Games, ned so Müll das sich als Spiel schimpft...das geht sicherlich leicht. Mein PC zieht unter Last über 450Watt. Das müssen Rechenzentren sein von jenseits gut und Böse, sicher das machen heutige Server auch schon....aber bei solchen Grafik Anwendungen gehört da schon mehr dazu! Das ist wie wenn ich ein RayTrace für jedermann Online mache, welches System rendert das für hundert Tausende User??
Warum diese Entwicklung zwangsläufig schwere Zeiten für die Konsolenhersteller mit sich bringt entgeht mir bei diesem Artikel. Derzeit wird das Geld ja auch nicht mit der Hardware sondern vordergründig mit der Software verdient. Erst wenn man diesbezüglich den Anschluss an das Streaminggeschäft verschläft wird es eng.
Auch das hilft kaum.
Bei Xbox Live etwa ladest du Software herunter, installierst sie auf der HD.
... dann allerdings versucht Microsoft von einer 3 Jahre alten Kreditkarte abzubuchen. Weil das nicht geht, sperrt das System aufgrund von Betrugsverdacht die Xbox und du darfst wochenlang im Hotline-Forum mit den unfähigen Kundenbetreuern streiten, die nur bedingt Deutsch können und Anfragen nicht gründlich lesen.
In Zeiten, in denen die Hardware immer billiger und leistungsfähiger wird machts aber durchaus Sinn Games wo anders rendern zu lassen und dann auf dem High-End Boliden den Prozessor rum idlen zu lassen...
Man sollte auch nicht vernachlässigen, dass Handy's und Tablets bald leistungsfähiger als aktuelle Last-Gen Konsolen (PS3/XBox360) sind und somit solche Spiele problemlos darstellen können.
Vorallem heutzutag, wo die meisten spiele in 1080p / max details auf jedem Hofer-Medion PC um a paar euro rennen...
Ich hoff, dass die mit ihrem Streaming scheiss so massive Verluste machen, dass das Thema bald endgültig vom Tisch ist...
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