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Will alle Browser-Bereiche und nicht nur Javascript abdecken: RoboHornet.
Browser-Benchmarks gibt es sonder Zahl, der Großteil davon konzentriert sich aber allein auf die Performance der Javascript-Engine. Die Geschwindigkeit eines Browsers definiert sich freilich nicht über Javascript alleine, also versucht sich Google jetzt an einem neuen Projekt: Mit RoboHornet gibt es nun eine neue Benchmark-Suite, die aus einer Kombination von unterschiedlichsten Tests ein etwas repräsentativeres Bild zeichnen soll.
Zu den getesteten Bereichen gehören unter anderem Canvas, das Document Object Model (DOM) und die Manipulation von SVG-Bildern. Aber auch LocalStorage oder die Layout-Engine im Allgemeinen und die Darstellung von animierten GIFs werden abgefragt.
Der zuständige Entwickler verweist in einem Eintrag auf Google+ darauf, dass es sich aktuell erst um eine frühe Alpha-Version des Benchmarks handelt. Insofern folgt auch die Aufforderung sich an der Weiterentwicklung des Tests zu beteiligen, der Code wird offen auf Github entwickelt.
Auch wenn Google derzeit federführend die Entwicklung von RoboHornet vorantreibt, scheint man doch trotzdem darauf hinzuarbeiten, einen wirklich unabhängigen Benchmark zu etablieren. Insofern steht offiziell auch ein unabhängiges Komitee hinter dem RoboHornet, an dem unter anderem auch Microsoft und Facebook beteiligt sind. Bleibt abzuwarten, ob sich hier künftig auch noch andere entscheidende Mitspieler in diesem Umfeld beteiligen werden, etwa Apple oder Mozilla.
Schon vor einigen Wochen hat Google mit Octane einen neuen Javascript-Benchmark vorgestellt. Erklärtes Ziel dieser immer neuen Tests ist es Defizite in den Browsern auszumachen, um so gezielt weitere Optimierungen vornehmen zu können. (apo, derStandard.at, 25.09.12)
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