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Düsseldorf - Der Maler Paul Klee war auch ein 3D-Objektkünstler. Das fanden Kunsthistoriker heraus, die derzeit eine Ausstellung der 100 Klee-Gemälde aus dem Bestand der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen vorbereiten. In vielen Fällen habe der Künstler (1879-1940) seine Werke dreidimensional gestaltet, sagte Sammlungsleiterin Anette Kruszynski am Dienstag in Düsseldorf.
So habe Klee nicht nur Vorder- und Rückseite einzelner Bilder gleichwertig gestaltet, sondern auch verschiedenste Materialien von Pappe bis Tüll hineinmontiert. Klee habe auch bei manchen Aquarellen die starken wellenartigen Verwerfungen des getrockneten Papiers "ganz klar" als bildnerische Mittel genutzt. "War der Aspekt der Dreidimensionalität im Werk Klees bisher unter Experten eher eine These, eine bloße Vermutung, so hat die Vorbereitung unserer Ausstellung hier weiter Klarheit geschaffen", sagte die Expertin.
Die Kunstsammlung zeigt in ihrer Dependance K21 im Ständehaus von diesem Samstag bis zum 10. Februar ihren Klee-Bestand in der Schau "100 x Paul Klee - Geschichte der Bilder". (APA, 25.9.2012)
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