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In Kürze soll mit GNOME 3.6 ein neue Version des Linux-Desktops veröffentlicht werden. Im Vorfeld gibt es nun die gewohnte Runde an Updates für diverse dort genutzte Basistechnologien, das wohl wichtigste: Mit GStreamer 1.0 wird das auch von zahlreichen anderen Projekten genutzte Multimedia-Framework "erwachsen".
Vor diesem Schritt wurden noch einmal einige grundlegende Anpassungen an der Architektur von GStreamer vorgenommen. Konkret bedeutet dies, das bestehende Anwendungen modifiziert werden müssen, um mit der neuen Version zusammenzuarbeiten, die notwendigen Änderungen sollen sich allerdings in engen Grenzen halten. Zudem lässt sich GStreamer 1.0 parallel zum bisherigen GStreamer 0.10 installieren, was wohl in den meisten Fällen vorerst auch nötig sein wird, da noch nicht alle Anwendungen portiert wurden.
Gegenüber der letzten Ausgaben der 0.10-Serie von GStreamer soll vor allem Nutzung von Buffern und Arbeitsspeicher effizienter gestaltet worden sein. Mit diesen Änderungen hofft man vor allem für die Welt der "Embedded Devices" interessanter zu werden.
Ebenfalls in neuer Version gibt es das grafische Toolkit GTK+: GTK+ 3.6 führt dabei wieder einige neue Widgets ein (GtkSearchEntry, GtkMenuButton, GtkLevelBar), der Support für Theming per CSS wurde ebenfalls deutlich verbessert. So sind nun Effekte wie Cross-Fading oder Übergänge (Transitions) sowie CSS3 Animations, Schatten und Blur möglich.
Passend dazu gibt es mit Clutter 1.12.0 auch ein Update der vom GNOME-Desktop genutzten 3D-Bibliothek, die nach aktuellen Plänen mit GTK+4 zentraler Bestandteil des Toolkits werden soll. Diese bringt diverse kleinere Verbesserungen, bereitet die Software aber vor allem schon auf die kommende Version 2.0 vor. (apo, derStandard.at, 25.09.12)
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