Feuerwehr Klagenfurt: "Tschuschen haben in freien gekocht"

  • Neben der Wortwahl lässt auch die Rechtschreibung des jungen Feuerwehrmannes zu wünschen übrig.
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    screenshot: privat

    Neben der Wortwahl lässt auch die Rechtschreibung des jungen Feuerwehrmannes zu wünschen übrig.

Ein junger Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Klagenfurt stellte am Montag einen fragwürdigen Einsatzbericht online. Die Berufsfeuerwehr bedauert den Vorfall

In einem Einsatzbericht auf der Website der Feuerwehr Klagenfurt von Montagabend wurde im Kurzbericht festgestellt: "Tschuschen haben in freien gekocht." Die Bezeichnung "Tschuschen" wurde mittlerweile in "Besucher" umgeändert.

Vorfall hat Konsequenzen

Gottfried Strieder, Branddirektor der Feuerwehr Klagenfurt, erklärt auf Anfrage von derStandard.at, dass der Vorfall in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt stehe. Weil die Berufsfeuerwehr durch eine Übung und einen Einsatz verhindert war, wurde der Brandeinsatz von einem jungen Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr online gestellt, der erst seit kurzer Zeit bei der Feuerwehr tätig ist. "Wie er zu dieser Formulierung gekommen ist, weiß ich nicht", sagt Strieder. "Es tut mir furchtbar leid. Der Vorfall ist mir persönlich sehr unangenehm, die Wortwahl entspricht auf keinen Fall dem Denken der Freiwilligen Feuerwehr."

Auch auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Klagenfurt distanziert man sich von der getroffenen Aussage.

Der junge Feuerwehrmann, der auch ein Mitarbeiter des Magistrats ist, müsse auf jeden Fall mit Konsequenzen sowohl von Seiten der Feuerwehr als auch seines Arbeitgebers rechnen. (elm, derStandard.at, 25.9.2012)

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