Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die börsenotierte Immofinanz-Gruppe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 31,1 Prozent auf 188,5 Mio. Euro (143,7 Mio. Euro) gesteigert. Das Konzernergebnis ging hingegen um 67,5 Prozent auf 9,2 Mio. Euro (28,2 Mio. Euro) zurück, teilte das Unternehmen mit. Die Mieterlöse stiegen um 14,2 Prozent auf 162,3 Mio. Euro (142,1 Mio. Euro), was "zum Großteil auf den am 16. Mai 2012 erfolgten Erwerb der zweiten 50% am Shopping Center Golden Babylon Rostokino zurückzuführen" sei.
Der starke Anstieg der Mieterlöse führte auch zu einem deutlichen Plus beim operativen Ergebnis - von 99,2 Mio. Euro auf 121,7 Mio. Euro (Plus 22,6 %). Den Rückgang des Konzernergebnisses führt die Immofinanz auf negative Effekte aus Wechselkursen und der Bewertung von Derivaten im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das um diese Einflüsse bereinigte Konzernergebnis sei um 16,0 Mio. Euro auf 69,1 Mio. Euro (85,1 Mio. Euro) zurückgegangen. Der Cashflow aus dem Ergebnis habe sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 67,6 Prozent auf 107,7 Mio. Euro erhöht. Der für die Dividendenausschüttung näherungsweise relevante Cashflow wurde auf 79,5 Mio. Euro gesteigert.
Die Erträge aus dem Asset Management stiegen um 25,8 Prozent, von 112,9 Mio. Euro auf 142,0 Mio. Euro. Die Erträge aus Immobilienverkäufen legten von 1,6 Mio. Euro auf 6,0 Mio. Euro zu, die Erträge aus der Immobilienentwicklung sanken hingegen um 68,1 Prozent, von 10,2 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 7,3 Prozent von 32,1 Mio. Euro auf 34,5 Mio. Euro.
Unternehmenschef Eduard Zehetner erwartet für das restliche Geschäftsjahr "eine Fortsetzung der stabilen Entwicklung auf dem hohen Niveau dieses Quartals". Die Immofinanz werde ihre Kosten im operativen Bereich weiter senken und sich auf die Cashflow-Generierung konzentrieren. Der Immobilienbestand soll besser ausgelastet werden. "Die negativen, aber rein buchhalterischen Währungseffekte im Zinsergebnis werden bis zum Ende des Geschäftsjahres durch die bereits eingeleitete Kapitalrestrukturierung der einschlägigen Immobiliengesellschaften in Osteuropa zum Großteil wieder eliminiert", verspricht Zehetner. (APA, 25.9.2012)
Die Immobilienverkäufe erfolgten vor allem in Österreich, insbesondere eine Immobilie auf der Mariahilferstraße 53 in Wien.
Das Finanzergebnis ist mit -177,6 Mio. Euro deutlich negativ, im Vorjahr lag es bei -111,7 Mio. Euro. Darin seien "unbare, rein buchhalterische Wechselkurseffekte in Höhe von 94,0 Mio. Euro als Gegenposten zu den positiven, währungsbedingten Bewertungseffekten bei den Immobilien enthalten".
Der innere Wert (verwässerte Net Asset Value/NAV) je Aktie betrug am 31. Juli 2012 5,61 Euro. Die Immofinanz-Aktie notiert demnach am 14. September 2012 mit 2,82 Euro mit einem Abschlag von 49,7 Prozent zum verwässerten NAV je Aktie. (APA, 25.9.2012)
Leitgeb soll beim Verkauf einer Immofinanz-Villa 800.000 Euro Provision kassiert haben
Neue Anklagen vor Sommer
Staatsanwalt und Angeklagte meldeten Rechtsmittel an
Karl Petrikovics, Helmut Schwager und Christian Thornton wegen Untreue verurteilt - Petrikovics und Schwager müssen 11,2 Mio. zahlen
Die drei Angeklagten Karl Petrikovics, Helmut Schwager und Christian Thornton sagten noch einmal aus
Der Staatsanwalt wirft den Anwälten Prozessverschleppung vor, die Richterin griff in Geplänkel ein: "Irgendwo hat es Grenzen"
Richterin erwartet Schlussplädoyers für Freitag
Operatives Ergebnis gesteigert
Wirtschaftsprüfer Johann Perthold wusste nicht, dass Petrikovics dahinter stand. Der Optionendeal sei "ein Verlustgeschäft" gewesen
Die Anklage sieht Nachlässe nur bei Aktienkäufen für zulässig, nicht aber bei Optionen darauf
Ein Gutachter meint, durch das Verhalten der Angeklagten könnte es zu einem Vermögensnachteil gekommen sein. Der Prozess wird verlängert
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.