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Der berühmte Schwimmreifen - ein Problem, mit dem viele Frauen in den Wechseljahren kämpfen.
"Ich stecke in der Wechseljahre-Falle", klagt eine Userin in einem Forum zum Thema Klimakterium. "Seit zwei Jahren nehme ich kontinuierlich zu, vor allem am Bauch." Zahlreiche Studien bestätigen ihr Problem. In den Jahren rund um die Menopause legen viele Frauen an Gewicht zu. Und während Reithosen und Hüftspeck schrumpfen, wird das "Stammfett" immer mehr.
Hat Frau mit zunehmendem Alter einfach mehr Appetit oder ist eine Gewichtszunahme in den Wechseljahren so oder so unausweichlich?
Franz Fischl, Gynäkologe und Hormonspezialist in Wien, führt dieses Plus an Kilos zum Teil auf falsche Essgewohnheiten und Bewegungsmangel zurück. "Heute werden Hauptmahlzeiten, bedingt durch berufliche Situationen, häufig am Abend konsumiert", so Fischl, der ein Befürworter des Dinner Cancelling ist. Der gelegentliche Verzicht auf die abendliche Mahlzeit zahlt sich angeblich aus, führt er doch auch zur Neubildung der Wachstumshormone. Diese aktivieren die Lipolyse, bauen also Fett ab.
"Ich trainiere seit zwei Jahren dreimal pro Woche im Fitnesscenter und habe meine Ernährung umgestellt. Gebracht hat es nichts", so eine andere Posterin. Sie ist mit dieser Erfahrung nicht allein. Und man darf den Frauen durchaus Glauben schenken, denn Ernährungsverhalten und Bewegung sind nicht die alleinigen Gründe, warum das Körpergewicht in den Wechseljahren kontinuierlich nach oben geht.
Mit fortschreitendem Alter kommt es zu einem Abbau an Muskelmasse - der Grundumsatz sinkt. Je älter der Mensch, desto geringer ist demnach sein Energiebedarf. "Ich esse nicht mehr als vorher, und nehme trotzdem zu", gehört zum natürlichen Alterungsprozess und lässt sich allenfalls mit Krafttraining etwas hinauszögern.
Das bestätigt auch Fischl. Er hegt aber seine Zweifel, was die Essensangaben der Frauen in den Foren angeht: "Frauen berichten, dass sie wenig oder fast nichts essen und wenn man die Gewohnheiten jedoch genauer hinterfragt, dann finden sich oft viele kleine Zwischenmahlzeiten oder auch Getränke". Den Kampf gegen die neugewonnenen Kilos hält er jedenfalls nicht für sinnlos. "Abdominales Fett nimmt bedingt durch üppige Ernährung und Bewegungsmangel gerade in unseren Breiten zu, aber durch Änderung der Essgewohnheiten und Sport kann man es wieder loswerden", so Fischl.
Die Meinungen rund um das Thema Hormone und Gewichtszunahme im Wechsel driften auseinander. Unter anderem wird postuliert, dass sich ein relativer Östrogenüberschuss durch den Progesteronmangel zu Beginn der Wechseljahre auf das Körpergewicht auswirkt - ganz so wie ein tatsächliches Zuviel an Östrogen. Diesen Zusammenhang sieht Fischl als nicht gesichert: "In zahlreichen Studien wurde bereits nachgewiesen, dass auch Frauen die Östrogene im Zuge einer Hormonersatztherapie erhalten, weder an Gewicht zulegen, noch eine Umverteilung des Fetts hin zum androiden Typ stattfindet", so der Hormonspezialist.
Eine Beteiligung der Androgene räumt Fischl in jedem Fall ein. Diese männlichen Hormone werden in den weiblichen Eierstöcken und in der Nebennierenringe gebildet und sind in der Lage Fettzellen rund um die Körpermitte abzubauen. Sinkt ihre Produktion, dann kommt der berühmte Schwimmreifen.
Einer Substitution von Androgenen als Lösung für das wechselbedingte Gewichtsproblem steht Fischl allerdings skeptisch gegenüber: "Es gibt viele zum Teil sehr teure Angebote, die damit werben, dass mit Hilfe solcher Hormonkuren abgenommen werden kann. In Wahrheit wirken diese nur unterstützend und sind immer mit einer sehr strengen Diät und einer aufwendigen Bewegungstherapie verbunden. Ohne ein gewisses Maß an Disziplin funktioniert es auch hier nicht."
Dass nicht nur das Bauchfett mehr, sondern auch die Brüste in den Wechseljahren bei manchen Frauen größer werden, hat eventuell auch mit einem Androgenmangel zu tun. "Wir wissen heute, dass einzelne Organe, so auch die Brust, ihre eigene Hormonregulation besitzen. Wie diese genau beim Brustwachstum im Wechsel funktioniert, ist nach wie vor nicht ganz geklärt", so Fischl, der das Phänomen Wachstum der weiblichen Brüste kennt. Aus der Praxis weiß er, dass manche Frauen es tatsächlich als störend empfinden. "Es ist aber nicht ganz so häufig, wie es in den Foren zu sein scheint", ergänzt der Experte. (Regina Walter, derStandard.at, 27.9.2012)
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Während - und in der Nachkriegszeit funktionierte der Stoffwechsel ganz anders (oder werden in den Dokus extra die Dicken herausretiouchiert?). Da hat jemand nun den Menschen scheinbar medizinisch verändert. Interessant wie viele shcon gar nichts essen und immer dicker werden, meist diese vielen Schildddrüsenkrankheiten. Da muss es eine Epidimie geben ...
Dieser dämliche Fitnesscenter-Mythos... 3 Mal die Woche Geräteturnen trainiert die Muskulatur super, fürn Fettabbau wär es sinnvoller jeden Tag 20-30 Minuten spazieren zu gehen.
Fitnesscenter sind Geldmacherei sonst nix, für einen schlanken und gesunden Körper braucht man die nicht. Die einzigen, die dort hingehen sollten sind fortgeschrittene oder Profi-Bodybuilder die gezielt einzelne Muskelpartien trainieren wollen, für einen gut gebauten Körper reichen Liegestütz, Kniebeugen, Klimmzüge und Joggen (oder Schwimmen, Radfahren, spazieren gehen, Fußball spielen etc)...
Städten sind das leider die einzigen Plätze wo man noch in Ruhe trainieren kann. uf den stark befahrenen Strassen läuft es sich ned so gut und bis zur nächsten Badeanstalt fährst oft übe eine Stunde ..
Macht man halt Crosstrainerfahren oder Spinning etc ..
Fitnesscenter machen nicht fit. Auch nicht die Laufbänder und Stepper. Weil die wichtigste Komponente fehlt: Sauerstoff.
Fitness bedeutet nämlich nicht, ein paar Muskeln aufgebaut zu haben - sondern es bedeutet, den Organismus mit frischer Energie zu fluten. Jemand, der täglich mit dem Hund spazieren geht, ist "fitter" als jemand, der im Dunst mit anderen Menschen auf dem Laufband joggt.
Deshalb sollte man sich im Freien bewegen, was auch im Winter kein Problem ist.
leider fehlen in den städten sehr oft die plätze, an denen man sport in freier natur machen kann. gut, radfahren kann jeder, schnell spazieren gehen auch. allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es gesund ist, an stark befahrenen straßen zu gehen oder rad zu fahren.
Manche gehen auch ins Fitnesscenter, um zu joggen. Es ist ziemlich langweilig im Vergleich zur Bewegung in der freien Natur, aber es wird trotzdem gemacht. O.k., der Poster, dem Sie hier antworten, tut das offensichtlich nicht, aber er representiert sicher nicht die Mehrheit der Athleten dort.
man könnte meinen, hier posten nur junge, schlanke und fitte hupfer.
was ist schlimm daran, im alter ein paar kilo (und niemand nimmt aufgrund der wechseljahre plötzlich 30 kilo zu) zuzunehmen? nur hunde mögen knochen.
ich plädiere für ein tolerantes, genussvolles und sinnliches leben, miteinander und älterwerden.
Ich finde es nicht schön anzusehen, wenn plötzlich der Bauch über den Jeansbund hängt bzw. Damen im Bikini ihre Schwarte über das Höschen hängen lassen.
Leider stimmt es, dass mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel verlangsamt wird und man zum dicker werden neigt. Ob man sich damit abfindet, als fette Matrone zu enden, oder ob man was dagegen unternimmt, sei jedem selbst überlassen. Schlank sein bedeutet aber nicht nur, besser auszusehen, sondern auch mehr Gesundheit.
das ist ein kontinuum
zum einen ist übergewichtig sein sicher weder schön noch gesund, nur im höheren alter ist es wiederunm günstiger a bisserl mehr zu wiegen, als gertenschlank zu sein.
wobei man mit dem alter auch etwas milder in der bewertung wird.
ein prozess, der auch Sie uU treffen wird.
Leute, die als Kind schon keinen Sport betrieben haben, werden sich als Erwachsene erst recht nicht dazu aufraffen können.
Abgesehen davon, entspricht die berufstätige Ehefrau mit Kindern, die trotzdem noch Zeit zum Sport hat, nicht gerade dem Idealbild einer Frau. Irgendwo muss sie sie ja hernehmen, die Zeit. Schon mal überlegt?
Während meiner Zeit beim Krav Maga Training, gab es - zu meiner Verwunderung - ca. 40% Frauenanteil. All jene Frauen, welche das Training mitmachten, haben nach den 1,5 Stunden genauso heftig geschwitzt und gehechelt wie die Männer. Dieses Training geht ordentlich rein! (und das ohne Kilo stemmen)
Die Frauen waren unterschiedlichsten Alters, allesamt rank und schlank. Und jetzt erzähl mir einer dass ordentliches Training (abseits von Stepper udgl. Shice) nichts hilft. Faul darf man halt nicht sein! Zufall? Ich glaube kaum.
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