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Wien - Ein 37-jähriger Mann ist Montagnachmittag in Wien vermutlich auf offener Straße angeschossen und am Hals verletzt worden. Das Schussattentat auf den Mann ist laut Polizei völlig rätselhaft. Er war in Simmering auf der Straße unterwegs, als er einen Schmerz am Hals verspürte. Einen Schützen konnte er nicht wahrnehmen. In der Nemethgasse bat er einen 18-jährigen Passanten um Hilfe, der Rettung und Polizei verständigte, so die Exekutive.
Aufgrund der Aussage des 37-Jährigen gab es im Vorfeld weder einen Streit, noch ist der Mann von jemandem überfallen worden. Eine Hülse wurde von der Polizei in der Umgebung des beschriebenen Tatorts nicht gefunden. Ob es sich um einen Heckenschützen gehandelt haben könnte, konnte die Polizei weder bestätigten noch dementieren. Am Dienstag wird der Mann bereits wieder aus dem Spital entlassen, dann wird auch die Einvernahme fortgesetzt.
Bereits Donnerstag ist beim Abendspaziergang mit ihrem Hund eine 19-Jährige am Telefonweg in der Donaustadt an Kopf und Brust von Schrotkugeln getroffen worden. Woher die Projektile stammten, ist weiterhin unklar, ebenso ob es ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt. (APA, 24.9.2012)
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... und einige der durchgeknallten Waffenfreaks hier kommen sicher bald mit Erklärungen a la "Wenn jeder der Passanten seine eigene Puffen hätte, wäre alles total sicher, dann könnt das nicht passieren" oder "Das kann gar keine Waffe aus gesetztestreuem Waffennarrenbesitz sein, das muss die Ostmafia sein, wir müssen uns bewaffnen um die Russen aufzuhalten" oder ähnlichen Schwachsinn.
Jede Wette, dass der/die dies eben nicht ist/sind :). Diese Art von Verhaltensauffälligkeit scheint meist aus anderen Gründen als die des diagnoszierten Wahnsinns zu erfolgen: nämlich, für mich völlig unnachvollziehbar, "aus Langeweile". (Während ich nächtliche Einbrüche von Halbwüchsigen, denen es vermutlich an einigem fehlt, in Merkur-Supermärkte durchaus verstehen kann.)
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