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Der Slow Food Styria Guide 2013 ist eine Empfehlung wert.
Wir leben schon in einem gesegneten Land - zumindest was die Relation der Restaurantführer zu den bewertbaren Lokalen angeht. Dass die tatsächliche Qualität der Wirtshäuser der stets freundlichen Bewertung (und erst recht der schieren Quantität) der Guides nicht immer nachkommt - wen sollte es wundern?
Dass man es auch ganz anders angehen kann, zeigt schon seit Jahren der fabelhafte Manfred Flieser, Gründer des bereits seit 1999 bestehenden Slow-Food-Conviviums Steiermark, der in seinem Führer zu den lokal verwurzelten Wirtsstuben seiner Region von jeglichem Bewertungsstress absieht: Wer drinsteht, ist empfehlenswert, und basta! Ihm geht es aber auch nicht um kreative Höchstleistungen, sondern ganz im Gegenteil darum, dass die Speisen möglichst immer noch so schmecken, wie es früher einmal war.
Dass es gar nicht mehr so viele Adressen gibt, wo noch Sterz gerührt, Speck eingekübelt oder Kraut in der Grube gereift wird, ist leider offensichtlich. Dass es noch weniger Wirten gibt, die sich ihre Zutaten gar vom eigenen Hof besorgen, detto. Flieser hat sie für die Steiermark enzyklopädisch aufgelistet, und jene der angrenzenden slowenischen Region Stajerska (Teil der einstigen Untersteiermark) heuer erstmals gleich dazu. Empfehlung! (Severin Corti, DER STANDARD, 22.9.2012)
Manfred Flieser: "Slow Food Styria Guide 2013", 224 S., € 17,50
Am Markt der Erde in Parndorf sind rare Paradeisersorten, wie etwa die Menschenfressertomate, für den Balkon oder Gemüsegarten zu erstehen
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Täglich frisch geschriebene Karte, lauschiger Garten: Das Gasthaus Schmitzberger in Wien-Erdberg
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Im Innenstadt-Restaurant Himmelpforte ist der mährische Küchenchef Mirek Horák zu Gast
Seit das Lokal auf der Freyung verkauft wurde, hat sich dort einiges verändert
Bangers und Chili Dogs auf der Summerstage - Bei Charlie P's Pub-Betreiber Brian Patton werden alle Würste selbst hergestellt
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