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Zahlreiche Ökonomen beschäftigen sich mit der Krise. Ihre Domäne ist im Wesentlichen die Makroökonomie und natürlich die Einschätzung, welche Ökonomen-Klassiker aus der Vergangenheit jetzt in Sachen Krisenrezept verstärkt vor den Vorhang zu holen wären.
Neben der Makroökonomie steht die Mikroökonomie. Im ihrem Mittelpunkt steht etwa ein Unternehmen oder ein Haushalt, bei der Makroökonomie geht es darum, wie alle Haushalte die Gesamtnachfrage bilden oder wie alle Unternehmen ihre Güter anbieten oder investieren.
Seit einigen Jahren erlebt auch die experimentelle Wirtschaftswissenschaft einen Aufschwung. Ökonomische Verhaltensforschung lautet das Schlagwort. Hier werden die klassischen Annahmen der Ökonomen bezweifelt, das Menschenbild des "Homo oeconomicus", der vollständig rational agiert und gemäß einer inneren Präferenzordnung seinen Nutzen maximiert, in Frage gestellt. Experimentalökonomen zeigen den Menschen von seiner menschlichen, allzu menschlichen Seite.
In dieser Serie stellen wir neuere und ältere wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse vor. (red, derStandard.at, 24.9.2012)
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Sofern das nicht schon zur Geschichte der Wirtschaftstheorie gehört in mancher Augen, so wäre es doch interessant z.B. François Quesnay mit seinem Tableau Economique zum Thema zu machen, der als erster einen Wirtschaftskreislauf zu konzipieren versuchte.
Oder William Petty, der Vater der politischen Ökonomie, der schon vor Smith im 17. Jahrhundert die Arbeitsteilung als Quelle des gesellschaftlichen Reichtums ausmachte.
Nicht zu vergessen Smith und Ricardo; der eine, der das System der klassischen politischen Ökonomie ausgearbeitet, der andere, der es vollendet hat. Aber dann bitte nicht den Smith in den Mund legen, er hätte die ganze zeit von einer unsichtbaren hand geschrieben, das tut er in seinem ganzen Hauptwerk nur einmal.
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