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Wenn der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney diese Woche mit seinem Wahlkampftross durch den Bundesstaat Ohio zieht, hat er die demokratische Konkurrenz im Rückspiegel. Anhänger Präsident Obamas verfolgen den Herausforderer in einem Bus, um an allen Stationen seiner Wahlkampftour Gegenveranstaltungen abzuhalten.
Ohios ehemaliger Gouverneur Ted Strickland, der dort die Kampagne der Demokraten organisiert, sieht das Mitte September veröffentlichte Video einer Wahlkampfveranstaltung, auf dem Romney 47 Prozent der Bevölkerung als Sozialhilfeempfänger bezeichnete, für die er nicht zuständig sei, als einmalige Gelegenheit: "Wenn wir es jetzt nicht schaffen, diese Wahl zu gewinnen, dann helfe uns Gott", sagt wer zu Reuters.
Ein eigens für den Wahlkampf in dem Bundesstaat angefertigter Fensehspot kritisiert Romneys 47-Prozent-Aussage: "Sollte sich ein Präsident nicht um alle Bürger kümmern?". Außerdem nimmt der am Montag veröffentlichte Spot Bezug auf Romneys Steuererklärung für das Jahr 2011, der zufolge er im Vorjahr nur 14.1 Prozent Steuer zahlte.
Eine am Sonntag veröffentlichte Umfrage sieht Obama in Ohio mit 51 Prozent knapp vor Romney, der auf 46 Prozent der Stimmen kommt. Romney selbst gab sich vor Beginn seiner Tour, die ihn diese Woche durch die umkämpften "Swing States" führen wird, zuversichtlich: "Obama gehen die Ideen aus, er hat keine Ausreden mehr, und wir werden ihn aus dem Amt bringen", tönte er am Sonntag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Denver, "wir holen uns Amerika zurück." (red/derStandard.at, 24.9.2012)
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Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
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Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
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Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
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Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
Gestern veröffentliche Umfrage für Nebraska, 2. CD (Omaha): Obama 44, Romney 44.
Tja, da scheint den Rep's selbst das Gerrymandern nichts genützt zu haben! Dem Distrikt sind nach dem Zensus 2010 einige demokratische Gebiete abgeschnitten, dafür ein paar republikanische Blocks hinzugefügt worden. Erklärtes Ziel: den Obama-Coup von 2008 zu verhindern. Obama hatte dort bekanntlich 2008 einen zunächst belächelten long shot nach dem einen Wahlmann gestartet: und gewonnen!
Obwohl Obama in ganz Nebraska nur mit einem Wahlkampfbüro und einem (!!) fest angestellten Helfer Wahlkampf betreibt: Gleichstand.
Selbst, wenn es am Ende dort doch für Romney reichen sollte: das alles sind niederschmetternde Neuigkeiten für ihn.
What's next? Indiana???
US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mag ein begnadeter Finanzinvestor sein. Von Fliegerei und Physik versteht er hingegen wenig. Die Twitter-Häme ist gnadenlos.
http://www.20min.ch/ausland/n... --12618643
Die beste Zusammenfassung von Romney's gaffes in einem kurzen Video:
http://www.whosay.com/BillMaher... eos/228136
vorausgesetzt romney hat in den usa korrekt versteuert: was hat er dann böses getan? er hat das gemacht, was jeder im rahmen seiner möglichkeiten tut, nämlich so viel steuern bezahlt wie vom gesetz als nötig vorgeschrieben. das tut jeder, überall auf der welt.
mehr steuern zahlen als fällig sind geht nicht.
die kritik richtet sich also zielgenau an den falschen. nicht romney (oder irgendein anderer der steuroptimierer) ist schuld, sondern das system.
nein, es ist vertrackter - er hat mehr steuern gezhalt, als er musste, indem er absetzbeträge nicht komplett in anspruch genommen hat (was er noch bis april nächsten jahres korrigieren kann).
blöderweise gibt es aber auch interviews im archiv, in denen er sagt, wenn er mehr steuern bezahlen würde, als er müsste, sei er nicht für das amt des us-präsidenten qualifiziert.
Sollten nicht gerade Politiker, Vetreter des Volkes beim Staat, ein Vorbild sein? (Zumindest wäre das sehr wünschenswert). Und wenn ich seh mit welcher Perfidie und Hintertürchen Steuern nicht gezahlt werden, bloß weil man es sich leisten kann jemand zu beauftragen das zu tun, dann wundert mich bezüglich Steuermoral garnix mehr.
man sollte allerdings nicht vergessen, dass er nicht nur (wahrsch. völlig korrekt, wie du anmerkst) lächerlich wenige steuern bezahlt, sondern als präsident diese für sich und seinesgleichen weiter senken will, während sich ein großer teil seiner landsleute nicht mal zähne im mund leisten kann - worüber er dann auch noch genüßlich spotten mag...
Romney hat die Wahl durch dumme Sager ohnehin schon verloren. Für die Reps wäre es besser das Wahlkampfgeld für die nächste Wahl nach Obama aufzusparen. Für Amerika und die Welt bleibt zu hoffen dass diese irren Fundamentalisten nie wieder an die Macht kommen. Sie haben in den USA und global schon genug Leid angerichtet
In den Medien wird bereits davon gesprochen, dass die konservativen Super-Pacs bald ihr Geld nur noch in Kandidaten für für den "Senate" und das "House" stecken, wenn die Fernsehduelle keinen deutlichen Umschwung bringen. Man möchte Obamas Vorhaben als Präsident zumindest mit konservativen Mehrheiten in "House" und "Senate" torpedieren.
"At this point, another $100 million invested in the presidential campaign doesn't mean much because both sides are awash in cash. However, $5 million in a Senate campaign is significant and $5 million in a House campaign is gigantic. If you give $5 million to a congressman, he'll vote to change the colors in the American flag to whatever you want."
leider werden diese Wahlen, die auch im November stattfinden, kaum erwähnt. Selbst wenn Obama gewinnt, braucht er die anderen Kammern. Im Kongress sieht es so aus, als würden die Reps obenauf bleiben, im Senat ist man weit von der Filibuster-sicheren Mehrheit (60+) entfernt ... oder gibt es Anzeichen, dass die Republikaner kompromissbereiter werden im Falle eines Sieges von Obama?
http://elections.nytimes.com/2012/ratings/house
mitt romney hat "nur" 15% steuern bezahlt. er hat im übrigen so viel für charities gegeben, wie obama steuern zahlt. das zählt natürlich nichts im linken lager. von privatverantwortung haben solche leute ja noch nie etwas gehalten. wichtig ist dass der staat mehr ausgibt als er einnimmt und "die reichen" immer stärker besteuert.
weiters: auch wenn obama 20% steuern zahlt und romney nur 15%, dann zahlt romney dennoch 5x mehr ein als obama. aber das ist dem linken und (leider auch dem wähler egal).
auch wenn romney selbst nur 15% capital gains tax bezahlt, so zahlen natürlich die firmen in die er investiert auch alle steuern, in der regel um die 35%.
ein beispiel aus österreich: jemand berät bürger beim glühbirnenwechsel und erhält dafür eur 100,000 brutto und zahlt 28.798 Lst (29%), mit sv etwa 40%. Ein pöser Kapitalist erhält eur 1 Mio. dividende, zahlt davon nur 25% Kest (die kleinigkeit von 250.000). damit die dividende ausgeschüttet werden kann, muss die firma zuvor gewinne mit 25% versteuern (333,333). gesamtbelastung 43%.
ihr lobt den, der nur 29.000 euro abliefert statt den zu loben der in summe 583.000 abliefert. bravo!!!
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