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Wien - Ein Drittel aller Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Knapp die Hälfte davon hat Rücken- und Kreuzschmerzen (46 Prozent), 44 Prozent Nacken- und Schulterschmerzen und jeder Dritte Probleme mit den Augen. Das ergab die Studie "fit2work Arbeits-Fitness-Barometer", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) in einer Aussendung am Montag.
Die Österreicher mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind demnach im Mittelwert 25,5 Arbeitstage pro Jahr in Krankenstand, "da wäre unseren Schätzungen nach sicherlich etwa die Hälfte vermeidbar", so Hundstorfer. Bei zwei von drei Arbeitslosen haben laut der Studie auch gesundheitliche Probleme eine Rolle beim Verlust des Arbeitsplatzes gespielt.
Abgefragt wurden auch die belastenden Umstände. Dabei nannte ein Viertel gleichbleibende Körperhaltung - 72 Prozent arbeiten regelmäßig vor dem Bildschirm. Bei den Umwelteinflüssen gaben 29 Prozent an, unter Hitzeeinwirkungen zu leiden, jeweils 15 Prozent machen Lärm oder Kälte zu schaffen. Weitere 14 bzw. 13 Prozent sind unangenehmen Gerüchen bzw. Schadstoffen wie Staub, Gasen oder Rauch ausgesetzt.
Neben den externen Faktoren sind es psychische Belastungen, die den Österreichern zu schaffen machen: Rund ein Viertel der Befragten bewertete seinen Arbeitsplatz in Bezug auf den Leistungsdruck als ziemlich oder sogar sehr schlecht. Bezüglich Anerkennung und Wertschätzung waren dies 22 Prozent. Jedem Fünften macht ständige Erreichbarkeit zu schaffen, 43 Prozent fühlen sich nach der Arbeit "leer und ausgebrannt".
Die Volkskrankheit Rückenschmerzen zählt zu den häufigsten Beschwerden. 27 Prozent leiden an Kopfschmerzen, 35 Prozent unter Erschöpfung bzw. dem Gefühl, "ausgelaugt" zu sein. "Gegen all diese Krankh0eitsbilder kann man etwas tun - Stichwort neuer ergonomischer Sitzplatz bei Rückenbeschwerden. Mit fit2work gibt es ein freiwilliges und kostenloses Beratungsangebot, das jeder und jedem rasch und unbürokratisch Wege aus der belastenden Situation aufzeigt", so der Minister.
Handlungsbedarf gibt es laut der Studie auch bei Gesundheitsvorsorge: Zwar bezeichneten zehn Prozent der Befragten ihr Unternehmen als Vorreiter in Sachen "Gesundheit am Arbeitsplatz" und ein Drittel bescheinigt dem Unternehmen "alles zu tun, was getan werden muss". Ein Fünftel ist allerdings der Ansicht, dass "Gesundheit am Arbeitsplatz dem Unternehmen nicht wirklich am Herzen liegt" und 36 Prozent gaben an, dass "man sich zwar um gesundheitliche Aspekte kümmert, andere Dinge aber meist Vorrang haben". Zu den meist genannten, bereits bestehenden Angeboten zur Steigerung des Wohlbefindens zählen "flexible, bedürfnisorientierte Arbeitszeiten" (36 Prozent), "ergonomische Sitzplatzgestaltung" (28 Prozent) sowie Beratung durch Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräfte (26 Prozent).
Gefragt nach ihren Wünschen in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge in Unternehmen, nannte ein Viertel Burnout-Prävention und stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse, 22 Prozent gaben Angebote zur gesunden Ernährung und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung an. Immerhin 18 Prozent wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance.
In der repräsentativen, österreichweiten Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz - initiiert von fit2work, durchgeführt von meinungsraum.at - wurden 1.000 Österreicherinnen und Österreicher befragt. Teilgenommen haben Erwerbstätige, Pensionisten unter 65 Jahren sowie Arbeitslose.
Viele Chefs sind nach einer US-Studie weniger gestresst als einfache Angestellte. Menschen in leitenden Positionen zeigten in Untersuchungen weniger Anzeichen von Stress - und dies sogar umso weniger, je mehr sie das Gefühl von Kontrolle besaßen. Das berichten Forscher in den "Proceedings" der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").
Jennifer Lerner und ihre Mitarbeiter von der Harvard-Universität untersuchten den Speichel von 148 Menschen in höheren Positionen bei US-Regierung und Militär sowie 65 einfachen Angestellten verschiedener Berufe auf die Menge des Stresshormons Cortisol.
Dabei fanden sie, dass die Führungskräfte im Durchschnitt ein deutlich geringeres Stressniveau zeigten als die andere Gruppe. In einer standardisierten Befragung gaben die Chefs zudem viel seltener an, unter Unruhe und Unsicherheit zu leiden. (APA, 24.9.2012)
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Das sind 100% derer, die wirklich arbeiten müssen für die paar Euro, die sie "verdienen". Selber schuld, sage ich nur. Einfach mal die Arbeit niederlegen, auf dass dieses korrupte System zusammenbricht. Tut es früher oder später sowieso.
Man sollte sich also ab und an was gutes tun und zwar bewusst und nicht hinter vorgehaltener Hand oder mit schlechtem Gewissen. Wir müssen verstehen, dass wir nicht unseren Körper schinden können mit Stress, Arbeit, schnellen Snacks, schlechter Luft, harten Bürostühlen und depperten Chefs. Das macht der Körper ohne Ausgleich nicht lange mit, ist doch klar. Als Belohnung kriegt mein Körper bei gutem Betragen und eigentlich auch bei schlechtem *g* mindestens 3 mal im Jahr eine Auszeit mit Wellness, Anti-Stress-Entspannungstraining, Entschlacken und Laptop und Handy AUS in Bad Hall in der Therme!! Das wirkt Wunder und dann gehts auch wieder mit dem Stress im Job. Also lieber sich selber pflegen, als hinterher mit Burnout blöd dastehen: :)
Das kommt natürlich immer darauf an, wie man selbst veranlagt ist und ob man einen Job hat, der zu einem passt. Ich würde als Dachdecker nach grob geschätzt 12 Minuten ein Burn-Out bekommen, weil ich eine solche körperliche Arbeit nicht aushalten würde. Genauso wie Menschen, die eher praktisch veranlagt sind im Büro verkümmern würden. Trotzdem ist es natürlich so, dass egal wie sehr man seinen Job mag auch immer wieder daran denken sollte, dass Arbeit nicht alles ist im Leben und dass man daneben in der Freizeit auch einen Ausgleich braucht um Leistung im Job zu bringen. Ich glaube die meisten Leute nehmen ihre Auto-Inspektion ernster als die Pflege ihres eigenen Körpers und Geistes. Dabei ist das ja das wichtigste Instrument, das wir haben
Dass so ein Buerojob krank macht verwundert nicht mal so sehr, weils voellig unnatuerlich ist.
Hab mal eine Zeit im Lager gearbeitet, Waren umschichten und dergleichen. Null gesundheitliche Beschwerden gehabt.
War wie ins Fitnessstudio gehen mit dem Unterschied, dass man bezahlt bekommt. Leider war die Arbeit recht monoton und auf Dauer etwas langweilig. Im Alter ist mir aber vermutlich der Bureaujob dann lieber.
Nicht Bewegung und Anstrengung macht krank, sondern der Bewegungsmangel. Richtig bewegen sollte man sich dabei aber natuerlich schon.
Ich sag ja nicht das jede physische Arbeit gesund ist, aber meine Erfahrung war, dass mir physische Arbeit sogar gut getan hat. Es deckt sich auch mit dem was hin und wieder so hoert, dass gerade Menschen in koerperlich anstrengenderen Berufen generell weniger gesundheitliche Probleme haben, als Leute in typischen Buerojobs. Aussnahmen gibts sicher, aber es deckt sich eben auch mit meiner Erfahrung.
In AT wollten ja die Polizisten vor einziger Zeit geltend machen, dass sie Schwerarbeiter seien. Also kann mir doch wirklich keiner erzaehlen, dass Plizisten Schwerarbeiter sind auch wenns "logisch" scheint.
Bewegung ist schon wichtig und etwas "anpacken" auch... aber wenn sie 1/2 Jahr bei Ikea "Pax" Schränke einschlichten, vergeht ihnen der Bewegungsdrang!
Diese Biester werden so gelagert, da können sie sich nur das Kreuz ruinieren, glauben sie mir!;)
Im Lager geht meist alles schnell, schnell, da bleibt nicht viel Zeit in die Knie zu gehen oder sich Hilfe zu holen... der Durchschnittslagerarbeiter geht wohl nicht "muskelgestählt" und fit in Rente...!;)
Also im Enddeffekt gibts keinen koerperlich 'perfekten' Job? Arbeit macht generell krank. Nein, ich will jetzt nicht polemisch klingen. Ich glaube der Mensch ist zum arbeiten geschaffen, ohne Arbeit wird er geistig und koerperlich schwach und dadurch krank.
Wahrscheinlich muesste man wieder etwas weg von der Arbeitsteilung und Arbeit so gestalten, dass sie dem Nahe kommt, was unsere Steinzeitvorfahren geleistet haben, die viele unserer heutigen Zivilisationskrankheiten nicht kannten. Ja, ich weiss, sind mit 30 gestorben, aber Ortohopeden habens keinen gebraucht.
apropos Orthopäden, falls man doch einen braucht. Bei mir hat es sich bisher bewährt, mehrere zu kontaktieren. Letztens konnte nach 2 Kassen, erst ein Privatarzt die meiner Meinung nach richtige Diagnose stellen. Kein billiges Vergnügen wenn man selber zahlen muss...
Eigentlich war's besser wie's Fitnessstudio, weil man den Koerper ganz anders bewegt. Anstatt 20 mal Beinmuskulatur trainieren, dann 20 mal Bauchmuskulatur etc, macht man alles auf einmal bei gleichzeitig breiterem Bewegungsspektrum.
Ich will jetzt auch nicht auf alle Lagerarbeiten verallgemeinern, aber der Job war trotz der starker Anstrengung alles andere als "Schwerarbeit".
Da kann aber das Fitnessstudio nix dafür. Es gibt auch komplexe Übungen. Man muss sich aber dann auch mit der Thematik beschäftigen: Bücher lesen und für sich selber herausfinden, was wie wirkt. Arbeit im Lager ist nicht natürlicher, als das Fitnesscenter. Nur im Center kann ich bestimmen, wie weit ich gehe.
... nicht für einen Hungerlohn aufgeben! Was heute abläuft ist einfach grenzwertig! Kein Einkauf ohne lästige Kundenkarten abfrage, oder ob ich sonst etwas möchte, Punkte sammel, oder sonst etwas...
... ist das die Antwort darauf, wie man das Abfertigen an der Kasse beschleunigt? Täglich Anrufe von Versicherungen, Umfragen, etc... einfach nur noch lästig dieses Gehabe!
Dieses "aufgesetzte" Grinsen und Gehabe ist unerträglich... egal, wo man arbeitet, es muß immer mehr sein, die Mitarbeiter müssen sich immer mehr anstrengen - mit Teils wirklich "lächerlichen" und kindischen Belohnungssystemen. Sorry, ist nichts für mich... das alles, abgesehen noch von der totalen Überreizung macht krank...
aber ich stecke auch (wie wohl manch anderer auch) in der Situation, daß ich zwar jeden Tag körperlich anwesend bin, aber geistig längst gekündigt habe.
Zu den Ursachen: Ständiges unterfordert sein, Kundenkontakt (den ich persönlich als extrem nervtötend und uninteressant empfinde - gehört wohl nicht zu den Glanzseiten meiner Persönlichkeit) und die de facto nicht existierende Perspektive an den Arbeitsinhalten bzw. an der Entlohnung etwas im positiven Sinne und im Kontext der Firma zu ändern (bzw. das mangelnde Interesse vorgesetzter Stellen solche Veränderungen zu unterstützen)
Ich arbeite in der IT-Branche und bin das was Firmen gerne als "Senior IT Consultant" and Kunden verhökern.
Holen Sie sich einen Gewerbeschein und arbeiten Sie selbstständig. In weiterer Folge können Sie freier über Zeit und Projekte verfügen und Ihr Netto-Einkommen wir sich wesentlich erhöhen. Vereinbaren Sie sich ggf. mit ihrer momentanen Firma ein Agreement als Freelancer um den Start zu erleichtern.
Durch die idiotische Kundenorientierung, die uns seit Jahren eingeimpft wird, ist jeder Dienstleistungsberuf zu einer täglichen Endlosstrapaze für die Angestellten mutiert. Was sich Menschen im täglichen Umgang mittlerweile herausnehmen... Unverschämtheiten, Drohungen bis hin zu körperlichen Angriffen ist alles dabei. Dann arbeite man in dieser Sparte bis zur Pension.
Tja, Consulant welcher Art auch immer ist nichts anderes als eine gehobenere Bezeichnung für Leiharbeit. Das drückt schon besser aus was sie durchmachen.
Derzeit mach ich ähnliches - fades Coding in einem Planlosen Projekt. Ein wneig Kudenkontakt gehört zu jedem Projekt (die Wissen meist was sie brauchen:-)) aber was zu viel ist ... ud die Chefitäten malen dann ein bisschen schlagwortvolles, inhhaltsloses Powerpoint - Super!
mein letzter Satz war etwas irreführend. Ich arbeite fix angestellt und nicht für eine Leiharbeitsfirma, oder so.
Mir macht an erster Stelle und vor allem die ständige Unterforderung (seit der Schulzeit, aber erst in der Arbeit zur Belastung geworden) und (wie gesagt) der Kundenkontakt zu schaffen.
Also die Consulter die ich kenne, bzw war ich das auch mal: Man sitzt im Büro vom "Kunden", hat den Chef vom "Kunden", und das über mehere Monate. Wechselt dann is Büro zum nächsten Kunden zum nächsten Projekt. Kunde zahlt der Firma, bei der sie angestellt sind ca. 300% von dem was Sie ihrem Chef kosten. Die Wissens- und Arbeitskompetenz haben Sie selbst und ist nicht in iherer Firma. Genauso ist auch eine Leiharbeitsfirma aufgebaut.
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