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Paris/Wien - Der frühere ungarische Politiker der rechtsextremen Partei Jobbik und Ex-EU-Parlamentarier Csanád Szegedi, der sich mit judenfeindlicher Hetze hervorgetan hatte, erhält jetzt eine jüdische religiöse Ausbildung und will sich fortan dem Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus widmen, berichtet das französische Nachrichtenmagazin "L'Express" in seiner neuesten Ausgabe. Der 30-jährige Szegedi wolle auch die Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz besuchen. Seine 1944 in das nazideutsche Vernichtungslager in Polen deportierte Großmutter Magda Klein gehörte zu den wenigen Überlebenden.
Szegedi hatte nicht gewusst, dass seine Großeltern mütterlicherseits Juden waren - und er damit nach jüdischem Recht ebenfalls. Die Angelegenheit war publik geworden durch ein Gespräch des Politikers mit einem verurteilten Straftäter, das dieser heimlich aufnahm. Darin konfrontierte der Ex-Häftling den Jobbik-Mann mit Beweisen für dessen jüdische Abstammung. Der Politiker bot dem Mann daraufhin Geld an, damit dieser den Mund hält. Unter Druck geraten, trat Szegedi aus seiner Partei aus und legte sein Mandat zurück. Anschließend traf er mit Rabbinern zusammen und bat sie um Vergebung für Äußerungen, die die Gefühle der jüdischen Gemeinde verletzt haben könnten. (APA, 24.9.2012)
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- Ungarn ist das Land in Europa, wo prozentuell die meisten Juden (aber vielleich auch in absoluten Zahlen) zurückkehrten.
- die Ungarische Juden haben sich immer zu Ungarn bekannt ("wir sind jüdische Ungarn und nicht ungarische Juden")
- in Budapest steht die schönste Synagoge in Europa.
- die eventuellen Konflikte sind sowohl in ihren Zahlen als auch ihrer Schwere wesentlich niedriger als in andren europäischen Ländern.
Alles andere ist Quatsch.
er Mitglied irgendeiner wirren und extremen israelisch/jüdischen Partei/Sekte oder welcher Vereinigung auch immer sein und unsägliches über Araber oder liberale Juden oder wen auch immer zu berichten wissen.
Als Role Modell darf Horst Mahler dienen der auch vom sozialistischen Studentenbund über die Rote Armee Fraktion und 10 Jahre biederer Rechtsanwalt es dann doch letztendlich zur NPD (und zwar als Rechtsabweichler der Partei::) geschafft hat
Hauptsache wahnsinnig! WO man dann genau dabei ist, ist sekundär.
Wer kann schon voraussagen, wie ein Mensch sich wandelt?
Einige der schlimmsten Faschisten in Europa waren vorher Sozialisten. Doch niemand hätte voraussagen können, dass sie eine solche Wendung nehmen würden.
Und wir Österreicher brauchen gar nicht nach Ungarn schauen. Bruno Kreisky hatte einen Sekretär: Günther Rehak. Heute ist dieser ein berüchtigter Rechtsextremist.
Bitte beide Clips ansehen !
http://www.southpark.de/clips/103... ingervitus
http://www.southpark.de/clips/155... -rotschopf
Tatsaechlich
http://www.dradio.de/dkultur/s... t/1369465/
Kann man das so einfach sagen? Also ich finde, wenn sich der Kreisky mit dem Wiesenthal matched und den Arafat "abbusselt" muss er noch nicht ein Antisemit gewesen sein - vielleich ganz im Gegenteil - vielleicht gibt es jüdische Politiker die mit einer gewissen Sturheit am Judentum schon mehr Schaden anrichten, als sie durch "übertriebene Offenheit" je hätten anrichten können.
Bin sicher nicht ausreichend informiert zu diesem Thema - aber für mich steckt viel Phantasie zur Offenheit in diese Auseinadersetzung - das macht den Menschen Kreisky doch aus. Hoffe nicht, dass auch diese Gallionsfigur der österr. Politik nur ein simpler Antisemit war.
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