Außen eckig, innen rund: Der neue Bahnhof Wien-Mitte hautnah

Ansichtssache |
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foto: michael hierner / www.hierner.info

Das Gewinnerprojekt von Laurids Ortner sah mehrere bis zu 97 Meter hohe Türme vor, was neben Protesten der Anrainer auch beinahe zu einem Verlust des Prädikats UNESCO-Weltkulturerbe für Wien führte. Man schrieb einen neuen Wettbewerb aus, das Gewinnerprojekt von Ortner & Ortner sowie Neumann & Steiner vermied jegliche Höhe und versteckte den einzigen, nun auf 70 Meter gekürzten Turm im hinteren Bereich des Komplexes.

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der zweite wettbewerb wurde - mit einem weit weniger dicht verbauten projekt - von henke & schreieck gewonnen. umgesetzt haben es ortner & ortner btw. neumann & steiner.

"Pest und Cholera"

Diese unmenschliche Architektur erinnert mich an Starwars. Nur dass im Film diese Feste des Bösen von den Guten zerschossen wird.

Traurig auch, dass diese Sünde gegen jedes menschliche Empfinden demnächst auch noch den Segen der Kirche einheimst. Ich wünschte mir, ein Abraham a Santa Clara möge kommen und von der Kanzel gegen diese Ausgeburt der Hölle wettern. Der himmlische Herr möge die Verantwortlichen mit "Pest und Cholera" heimsuchen!

ist es niemandem aufgefallen,...

dass alle neubauten, welche in den jahren der schwarzblauen regierung vergebeben worden sind, den gleichen diagonalen absolut unergonomischen still aufweisen - die fh in 10.en, die neue wu, dieser bahnhof. auch das innere dieser bauten hat meist mit den menschen, die tagtaeglich diese nutzen sollten, nichts zu tun, aber hauptsache alles ist aus diagonal und eckig, mit paar runden alibiteilen und vermittelt eher das gefuehl von einem sterilem operationssaal oder einer fabrikshalle aus einem raum, wo menschen sich wohl fuehlen sollten.

mich wuerde interessieren in wie es moeglich ist, dass soviele verschiedene projekte fast gleich konzipiert wurden- selbe architektenschule?

Die Schüssel-Verschwörung schlägt im Forum wieder zu.

Als WU Student..

möchte ich sie hier richtigstellen: Bei der neuen WU wurde jedes einzelne Gebäude von einem anderen Architektenbüro gestaltet. Selbe Architektenschule kann also nicht sein!

Animationscenter für Lebensmüde

Ein Animationscenter für Lebensmüde ohne Seele und Herz. Die Mitarbeiter aus dem beauftragten Architekturbüro sollten hier zwangsweise ihre Wohnsitze beziehen müssen, damit sie verstehen lernen, was sie angerichtet haben.

Neubauten in Wien sind nie schön..

Immer wieder frage ich mich, warum wir es in Wien nicht schaffen schöne Neubauten hinzubekommen. Hauptsache die alten Bauten sind schön, wie die neuen aussehen scheint scheinbar wurscht zu sein. Anders kann ich mir das nicht erklären..

echt - das schiache gelbe bleibt????

und frage mich jeden tag im vorbeigehen, wann da endlich die fassade draufkommt :). aber wenn das jetzt schon fertig ist.. na bumm.

Schade, das hat Wien wirklich nicht verdient!

hatte auch gehofft, das das schiache gelbe nur eine provisorische Einhausung während der Bauphase ist, aber ich befürchte, das die Planer das wirklich ernst meinen, was da jetzt für die nächsten 30 Jahre unsere Augen beleidigt!!
Ich frage mich jetzt schon jeden Tag im vorbeigehen, wann der unsägliche grausliche Fassadenmix an der Marxergasse wieder abgebrochen wird und hier eine architektonisch und ästetisch ansprechende Lösung umgesetzt wird!!
kleiner Tip an die Planer: Reißt Euch z'am und übernehmt endlich wieder Verantwortung für das Wiener Stadtbild!!

das problem sind weniger oder nur zum teil die architekten, als bauherren und behörden: gefordert (und genehmigt) wird abartig hohe nutzungsdichte, die jede gestalterische großzügigkeit zunichte macht, das geld wird gerade bei gestalterischen details und material weggestrichen bzw. fließt in die umsetzung von auflagen, die zum teil zumindest fragwürdig sind.

Der größte Teil des Areals ist der ehemalige Busbahnhof und weniger das Bahnhofsgebäude. Jetzt haben wir das nächste unnötige Shoppingcenter, während der Busbahnhof und die Fahrgäste nach Erdberg verjagt wurden, anstatt einen wichtigen Knotenpunkt zu erhalten.

hm

haetts das auch in schön gegeben?

schön is anders

das schlägt noch den westbahnhof

Nicht übertreiben, bitte..

Der Westbahnhof bleibt unübertroffen!

Der steht unter Denkmalschutz!

Echt!

Ich frag mich ernsthaft wer die Leute sind, die da im Denkmalschutz arbeiten.. Sollte man das nicht basisdemokratisch lösen und 'das Volk' abstimmen lassen welche Gebäude wir für erhaltenswert befinden, und welche nicht? Beim Westbahnhof bin ich mir sicher dass der dann nicht mehr so da stehen würde!

Ich hoffe die goesser-bierinsel kommt wieder rein.

Ich glaube,

es wurde in den bisher 475 Postings noch nicht ein einziges Mal gesagt: Die Fotos sind wieder mal von überragender Qualität. Herr Hierner hat wirklich Talent! Ich schätze, man kann von dem Komplex kein besseres Foto machen als jenes auf Bild 2. Danke!

dem kann ich beipflichten. vor allem die untersch. standpunkte sind es, die ein "ran arbeiten" an die architektur erkennen lassen.

trotzdem hätt man bild 2 auch in der früh, mit morgensonne/streiflicht von rechts noch treffender ablichten können.
sei´s drum;-) tagespresse.

Ja, das ist ein meisterhaftes Foto in dem die enorme Kreativität und der künstlerische Duktus dieses architektonischen Meisterwerkes samt gelungener Einfügung in das vorhandene Ambiente sehr subtil zur Geltung kommt.

Es ist wahrhaftig etwas großartiges gelungen das in der architektonischen Potenz mit der gelungenen Verbauung des Areals vor dem Westbahnhof sowie auch dem Praterentree um den so begehrten Bauherrnpreis rittert und ein auch international zu beachtender Leistungsbeweis in Bezug auf das großartige Architekturschaffen in Bezug auf die neue konstruktive Sachlichkeit in Wien ist.

Diese stilbildende Qualität und der subtile Charme ist es, die Wien aus der drögen Fadesse der Szene sonst wo in Europa so wohltuend heraushebt.

herrlich:-)

ist dem grossteil der poster völlig egal - die sind vor allem damit beschäftigt, fachlich + sachlich fundierte stellungnahmen zu architektonischen details zu verfassen.

Betonplatten hängen schräg über den Passanten

Jedesmal wenn ich zur U4 gehe, wundere ich mich über die schräg aufgehängten Betonplatten über dem Eingangsbereich. Ich frage mich, wer auf die verrückte Idee kommt, Betonplatten über die Köpfe der Passanten aufzuhängen. Seid wann wird Beton an die Decke gehängt? Ich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich darunter durch gehe. Kann so eine Platte runterfallen?

fürchtet euch nicht, denn der herr ist bei euch.

Nein.

Das ist Stahlbeton, sogar wenn der aus welchen Gründen auch immer bricht, kommen keine nennenswerten Teile runter - und die Anker sind in den Beton eingegossen, das fällt nicht mal bei einem Erdbeben runter. Also keine Sorge, sofern nicht eine Explosion in der Größenordnung, dass es das ganze Gebäude zerreißt, auftritt, sind Sie sicher. Und dann sind diese Platten die kleinste Sorge. ;)

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