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München/Berlin - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September überraschend den fünften Monat in Folge eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel um 0,9 auf 101,4 Punkte, teilte das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 7.000 Unternehmen mit. Das ist der schlechteste Wert seit Februar 2010. "Die bremsenden Einflüsse auf die Konjunktur dominieren weiterhin", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 102,5 Zähler gerechnet, nachdem die Entscheidung der Europäischen Zentralbank für den Kauf von Anleihen krisengeplagter Euro-Staaten die Märkte beruhigt hatte.
Die Manager schätzten dagegen sowohl die Aussichten für die kommenden sechs Monate als auch die Lage schlechter ein. Das Barometer für die Geschäftserwartungen fiel um 1,0 auf 93,2 Zähler. Der Index für die aktuelle Lage gab um 0,8 auf 110,3 Punkte nach. "Die Notenbankaktionen haben offensichtlich nur die Stimmungslage der Finanzmarktanalysten beeinflusst", sagte DekaBank-Experte Andreas Scheuerle. "Anscheinend lassen die Unternehmen sich derzeit von der mauen Auftragslage stärker beeindrucken." Die Geschäftserwartungen würden auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung hindeuten.
In den einzelnen Branchen fällt das Bild aber gemischt aus. Besonders deutlich kühlte sich das Klima in der exportabhängigen Industrie ab, in der die Manager Lage und Aussichten negativer einschätzten. "Beim Ausblick für das Exportgeschäft setzte sich der leicht negative Trend vom Vormonat fort", sagte Sinn.
Im Groß- und Einzelhandel besserte sich dagegen die Stimmung, ebenso im Dienstleistungssektor. In der Baubranche hatten dagegen die Pessimisten Zulauf.
Deutschland steht wegen der Rezession in der Euro-Zone und der schwächeren Weltwirtschaft vor einer Konjunkturabkühlung. Die Industriestaaten-Organisation OECD erwartet für das zweite Halbjahr eine leichte Rezession für Deutschland. Das gewerkschaftsnahe IMK-Institut beziffert das Rezessionsrisiko auf 30 Prozent. Industrieaufträge, Exporte und Produktion waren zuletzt aber gestiegen, weshalb einige Banken-Ökonomen auch ein leichtes Wachstum für möglich halten. Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen, im ersten Vierteljahr um 0,5 Prozent. (APA/Reuters, 24.9.2012)
Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorquartal
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde von Jänner bis März 2013 auch durch den langen Winter gebremst
Der Start ins Jahr 2013 verlief schlechter als erwartet, der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen nach unten revidiert
Burgenland profitiert von breiter Aufstellung und Coca-Cola-Produktionsverlagerung, Kärnten noch immer unter Vorkrisenniveau
Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds sind für Österreichs Wirtschaft zuversichtlich
Statt der erhofften Frühjahrsbelebung laufen die Geschäfte ziemlich schlecht
Der ifo-Geschäftsklimaindex gab im April nach. Den Firmen geht es noch gut, sie sind aber vorsichtiger geworden
Wie das Wetter, so die Industrieentwicklung - das gilt zumindest für den unterkühlten Jahresstart 2013 in Österreich
Die deutsche Konjunktur verliert zum Start des zweiten Quartals überraschend an Fahrt. Firmen leiden unter sinkenden Aufträgen
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Der IWF zeichnet ein düsteres Bild vom europäischen Bankenmarkt und hält mehr "Bad Banks" in den Südländern für nötig
Börsenprofis schätzen die Konjunkturaussichten für Deutschland wieder schlechter ein
Druck am Arbeitsmarkt bleibt
Regierung senkt Prognose, Defizit droht außer Kontrolle zu geraten
Die Krise im Fokus: Analysen, Kommentare, News und Interviews
"Konjunkturerwartungen steigen deutlich" vor ein paar Tagen, jetzt herrscht wieder "düstere Stimmung".
Es gibt wenig, was die Verrücktheit des ausgemacht besten aller Systeme deutlicher demonstriert, als die hysterischen "Prognosen" im Wochentakt.
man muss sich nur die Inflation in allen Krisenländern vor dem Euro und heute nachschauen. AUch die Zinssätze für Kredite waren vor dem Euro höher als jetzt ind er Krise.
So viel zum Thema früher war alles besser...
http://www.faz.net/aktuell/w... 42991.html
https://www.destatis.de/DE/Zahlen... cationFile
"Von 2002 – dem Jahr der Bargeldeinführung – bis November 2011 lag die jährliche Preissteigerung bei durchschnittlich 1,6 %..."
und wundert sich, daß sie dann keines zum Ausgeben haben. Die Bürger können mit ihrem Geld besser umgehen als die Politiker daher müssen wir sehen, daß Letztere ihre Pfoten nicht in unseren Geldsäckel bekopmmen.
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