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Der Flyer zur Ausstellung "Rudi Klein. Die Sammlung Klein", die im März 2012 im Linzer Lentos Museum stattgefunden hat.
Rudi Klein einzuordnen ist gar nicht so einfach. "Also, ich bin weder ein Karikaturist noch ein Cartoonist noch ein Comic-Zeichner noch ein Schriftsteller noch ein Journalist", erklärt der populäre Wiener Zeichenkünstler und Meister des absurden Humors gleich zu Beginn einer Dokumentation von Joerg Burger. "Ich bin irgendwo dazwischen. Das hat den Vorteil, dass einem nicht ganz so schnell fad wird, aber den Nachteil, dass die Leute nicht wirklich was damit anfangen können." Mit dem sympathischen Porträt, das heute, Montag, Abend um 22.30 Uhr in ORF 2 erstmals ausgestrahlt wird, werden dagegen wohl viele etwas anfangen können.
Burger spricht mit Klein über seinen Antrieb, das Private im Beruflichen, die Suche nach Bestätigung, die Kunst und den Kapitalismus. "Dass ich seit 35 Jahren davon leben kann, ist eigentlich eh ein Wunder", meint Klein einmal. "Das würde heute nicht mehr gehen. Heute würde ich daneben einen Kellnerjob brauchen." Man sieht den Bildkünstler in seinem Ramschatelier ebenso wie in seinem Lieblingsplattengeschäft oder wenn er mit dem Auto durch seinen Kindheitsbezirk Floridsdorf fährt, dazwischen im Zug und im Linzer Lentos Museum. "Meine Liebe ist der Bleistift", erklärt er dort, während er gemütlich durch die Ausstellung führt.
Auf einen Kaffee mit Fritz Ostermayer
Zu guter Letzt sitzt Klein mit einem Freund, dem Autor und DJ Fritz Ostermayer, im Cafe Kriemhild und philosophiert mit ihm über moderne Kunst und den Unterschied von Andy Warhol und Damien Hirst. Letzteren hält er für banal, dessen berühmten mit Diamanten besetzten Totenschädel für "Swarovski-Kunst". Klein wirkt dabei weder abgehoben noch selbstgefällig, vielmehr angenehm am Boden geblieben. "Meine ganze Welteinteilung ist so: Es gibt große und kleine Arschlöcher", schmunzelt er am Ende. "Und man bemüht sich halt, so gut es geht, ein kleines zu sein." So spricht vielleicht kein Philanthrop, aber dafür ein begnadeter Beobachter. (APA, 24.9.2012)
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"Meine ganze Welteinteilung ist so: Es gibt große und kleine Arschlöcher", schmunzelt er am Ende. "Und man bemüht sich halt, so gut es geht, ein kleines zu sein."
gute worte herr klein arschlercher simma oalle die großten, sind die arschlächer die noch nicht wissen das die die großte arschlächer san
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