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In ganz Europa wurde am Samstag zum Verzicht auf das Auto aufgerufen.

500 Quadratmeter Rasen begrünten den Abschnitt zwischen Oper und Parlament.
Statt Autos waren am Samstag am Ring Fußgänger unterwegs: Beim internationalen autofreien Tag bedeckten 500 Quadratmeter Rasen den grauen Asphalt und luden zum Picknick und zur Entspannung ein. Mehrere Organisationen zeichneten sich für den Aktionstag verantwortlich und wollten damit auf ihre Anliegen aufmerksam machen.
Sie fordern, dass autofreie Zonen errichtet und ausgebaut und steuerliche Begünstigungen für spritfressende Autos abgeschafft werden. Der unmotorisierte und öffentliche Verkehr soll massiv gefördert werden.
Mehr als 280 Städte in rund 20 Ländern Europas sowie in Japan, Vietnam und Taiwan haben am autofreien Tag teilgenommen. Mit dem Motto "Bewegen in die richtige Richtung" wurde dazu aufgerufen, das Auto stehenzulassen und das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. (red/APA, derStandard.at, 24.9.2012)
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Hatte ein schreckliches Erlebnis am Samstag.
Fahre mit der 1er den Ring entlang. Gott sei Dank fuhr diese Schrittgeschwindigkeit. Ein Kind - etwa 3 Jahre - radelt wie wild dort auf der - nicht abgesperrten - Fläche herum, kann nicht bremsen und fährt unter die Straßenbahn!
Entsetzlich!
Ich werde eine Kerze dafür anzünden, dass dem Kind nichts passiert ist!
Welcher Pawlow´sche Reflex wurde denn bei Ihnen ausgelöst?!
Hier geht es weder ums Radl, noch um die Straßenbahnen noch ums Auto. Sondern einfach welch verdammtes Glück da viele Leute hatten.
Aber wurscht. Bin immer noch über alle Maßen froh, dass dies glimpflich ausgegangen ist.
das problem dabei ist jedoch, dass es nur eine einmalige und symbolische gschicht ist. damit kann man sicher auch schon debatten anstoßen. aber eigentlich finde ich die aktion viel zu nett und harmlos. es geht hier schließlich um die frage, wie wird die stadt genutzt und wie komme ich zb als fußgänger, öffibenutzer oder radfahrer dazu, meine gesundheit und sicherheit aufs spiel zu setzen, nur weil irgendwelche egoistischen und ökofeindlichen idioten mit ihren PKWs die umwelt verstinken und versauen? eine stadtpolitik, die auf die interessen und bedürfnisse der bewohner schaut, würde hier maßnahmen setzen, um den individualverkehr konsequent zurückzudrängen und soziale und ökologisch nachhaltige verkehrsformen zu fördern.
wozu? ich kann meine lebensmittel in wien vom supermarkt ums eck nach hause tragen. das problem sind u. a. die leut, die stattdessen lieber 10 km zum supermarkt mit kundenparkplatz am stadtrand fahren, weil man ja immer gleich großeinkäufe für zwei wochen im voraus machen "muss".
also zumindest war das so als ich das letzte mal aus dem Fenster geschaut habe.
Also um es so zu sagen das auch Sie es verstehen : Mobilität in der Stadt ist nicht das gleiche wie Mobilität am Land.
Auto am Land : Notwendig. Auto in der Stadt - nicht so sehr.
Sie sich doch einfach eine autobahn in der wüste, dort können sie dann den ganzen lieben langen tag mit Ihrer dreckschleuder die luft verpesten und für Sie hat es den vorteil, dass Sie voll aufs gas steigen können, weil keine ampeln und zebrastreifen den verkehr stören.
Hauptsache bei der eigenen Bevölkerung wird bei Bildung gespart, Sozialausgaben für bedürftige Staatsbürger wurden gekürzt, ettliche Abgaben wurden ujm ein zig-Faches erhöht, aber die Stadt hat den Mut das Geld für so ein sinnloses Projekt beim Fenster hinauszuschmeissen!
Wien hat ja kaum Grünflächen, wie z. B. 40km Donauinsel, den Prater (ca. 6,5km lang und knapp 2km breit), Schönbrunn, usw., NEIN, es bedarf 500m Ringstrasse zu begrünen (um Steuergeld natürlich)!!
Danke, dass ihr meine Steuern so sinnlos vergeudet!
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