Street View Art: Passanten werden zu ungefragten Kunstobjekten

  • Links die Street-View-Ansicht, rechts Cirios "Street Ghost".
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    fotos: google/streetghosts.net

    Links die Street-View-Ansicht, rechts Cirios "Street Ghost".

Italienischer Künstler taperziert Street-View-Passanten auf Hauswände – absichtlich ohne Googles Einverständnis

In Street View wimmelt es von anonymen Passanten, die von Googles Kameraautos für den Straßenpanoramadienst aufgenommen wurden. Der italienische Künstler Paolo Cirio hat nun in mehreren Städten lebensgroße Poster einiger dieser Personen exakt an der gleichen Stelle an die Wände tapeziert, an denen sie in Street View zu sehen sind, wie Rebel Art entdeckt hat.

Ohne Autorisierung

Die "Street Ghosts" sind in den "hippsten Gegenden für Street Art" von New York, London und Berlin zu finden, heißt es auf Cirios Website. Eine Autorisierung von Googles hat der Künstler nicht geholt - die Fotos in Street View unterliegen dem Copyright des Suchmaschinenkonzerns.

Private Daten

Das sei auch die Intention hinter den Arbeiten, zumal die von Google fotografierten Personen ebenfalls nicht um ihr Einverständnis gefragt wurden, erklärt Cirio. Er will damit auf die Verwendung "private, missbräuchlich eingesetzter Daten" aufmerksam machen. (red, derStandard.at, 24.9.2012)

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