Lebenswandel beeinflusst das Krebsrisiko

24. September 2012, 09:26

Im Bereich der Vorsorgeuntersuchungen sind die Österreicher bereits vorne dabei - Nicht so, bei bei Prävention durch Lifestyle-Maßnahmen

Wien - Der Lebenswandel beeinflusst in hohem Maße das Risiko, später im Leben an Krebs zu erkranken. Die entscheidenden negativen Faktoren dabei sind das Rauchen, mangelnde Bewegung und Übergewicht. Das sagte die Onkologin Gabriela Kornek von der Universitätsklinik für Innere Medizin und vom Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien anlässlich des bevorstehenden europäischen Krebskongresses ESMO von 28. September bis 2. Oktober in Wien, der unter Federführung der MedUni Wien stattfindet.

"Bei der Vorsorge, egal ob Darmspiegelung oder Mammografie, werden die Österreicher immer besser und eigenverantwortlicher", sagt Kornek. "Bei der Prävention durch den Lebenswandel leider nicht. Wir sind bei den jungen Raucheren top und haben die jüngsten Alkoholiker." Dabei könne nachweislich allein durch eine 15-prozentige Reduktion des Zigarettenkonsums und durch 30 Prozent mehr Bewegung und gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse eine deutlich verbesserte Prognose hinsichtlich einer möglichen späteren Krebserkrankung gestellt werden.

Bestens therapiert

Wer in Österreich an Krebs erkrankt, darf sich in jedem Fall bestens behandelt fühlen: "Bei der Krebstherapie sind wir wirklich top", so Kornek. In Österreich leben durchschnittlich 61 Prozent der Krebspatient länger als fünf Jahre, nur Schweden mit 62 Prozent ist europaweit in dieser Statistik besser.

Auch dank des Comprehensive Cancer Centers (CCC), einer gemeinsamen Einrichtung von AKH Wien und MedUni Wien. Hier werden alle mit Krebserkrankungen befassten Ärzte wie zum Beispiel Internisten, Chirurgen, Gynäkologen, oder Orthopäden und Wissenschaftler koordiniert. Das CCC ist außerdem Österreichs nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen von Krebserkrankungen. In 22 Tumorboards, die fächerübergreifend am CCC stattfinden, werden jährlich fast 2.000 Fälle bis ins Detail diskutiert und das weitere Vorgehen der ExpertInnen festgelegt. Damit ist die Behandlung auf höchstem Niveau garantiert. (red, 24.9.2012)

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10 Postings
Wird schon wieder von der "Selbstverantwortung" fabuliert?

Dann fangt's doch mal bei den Arbeitsbedingungen an.

Genau: Selbst- oder Eigenverantwortung zählt ja auch schon zu den Schimpfwörtern. An allem ist die Gesellschaft bzw. prinzipiell jemand Anderer schuld. Daher muss auch die Gesellschaft alles richten.

Dann fang mal bei den Arbeitsbedingungen an.

Mal schauen, wie weit Du da "eigenverantwortlich" kommst.

jetzt kriegt man vom übergewicht auch schon krebs?

Eine Bekannte

liess sich eine Magenklammer einsetzen (um das Magenvolumen einzuschränken) - daraufhin würde Sie zwar dünner bekam aber zuerst eine Thrombose, dann eine Lungenembolie und dann Gallensteine und die Galle wurde enfernt. (innert 8 Monaten) --> Selbst in vielen seriösen Diätbüchern wird daraufhingewiesen dass bei Gewichtsabnahmen eine 'Rückeinlagerung' von Gift, Toxinen auftreten kann, welches vorher im Fett gebunden war ...hin und wieder tritt nach Erschlankung auch Krebs auf (es findet sich im herausgeschnittenen Krebs dann das Gift-) aber ist so etwas einem der Ärzte meiner Bekannten geläufig ? Nein bei der vierten schweren Erkrankung hat der Arzt lediglich gelacht - weil die Patientin halt einfach ein 'Pechvogel' sein muss - so seine Diag.

Ja, Rauchen und Übergewicht sind die größten Risikofaktoren. Habe es zwar schon mal gepostet, aber hier gibt es eine Übersicht der Faktoren: http://blog.psiram.com/wp-conten... erRisk.gif

konnens das auch irgendwie begründen oder herleiten?

wer jetzt

Kann mir das alles gut vorstellen und noch mehr .... hätte Ich mehrmals Therapievorschläge nicht abgelehnt wäre Ich heute schon tot, werden mir viele nicht glauben aber leider war es so. Im Gesundheitswesen gehts leider hauptsächlich ums Geld und Ruhm und das sind keine guten Vorraussetzungen.
Kann nur jedem empfehlen aufpassen/sich informieren und nicht einfach machen lassen!

sehr interessant - weshalb die Onkologische Gesellschaft

nun bereits 2007/2008 verlautete, dass man mitunter schon lange an gewissen Grenzen scheitert und einzelne AKH Ärzte mit ihren Patienten sogar mit Bert Hellinger arbeiteten (auch wenn dies offenbar für den Patienten positiv verlief - einzelnen Ärzten dieser 8stündige Versuch die Karriereaussichten schmälerte) / Schön auch dass jener Salzburger Professor der den Mechanissmus zur Zellabschaltung entschlüsselte (bei der Chemo werden Zellen zerstört - einige nicht - weshalt diese Zellen nicht starben und was der Mechanissmus dabei ist fand der Salzburger heraus) seltsamerweise plötzlich vom Rektor (und Präsi der Rektorenkonferenz) und anderen gemobbt - entlassen - bedroht wurde. Seltsame Geheimniskrämereien.

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