Duve: Gedankenlosigkeit macht Massentierhaltung erst möglich

Interview | Julia Schilly
27. September 2012, 05:30
  • "Auf diese Art darf Fleisch nicht mehr hergestellt werden", fordert Autorin Karen Duve.
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    foto: © thomas müller

    "Auf diese Art darf Fleisch nicht mehr hergestellt werden", fordert Autorin Karen Duve.

Die deutsche Autorin über Täuschungsmanöver der Fleischindustrie und den Schmerz des Verzichts

Als Konsequenz blieb Karen Duve Vegetarierin: Für ihr Buch "Anständig essen" beschäftigte sich sie ein Jahr lang intensiv mit dem Thema Fleischessen. Menschen, die nicht völlig auf Fleisch verzichten wollen, verurteilt sie trotzdem nicht: "Mitgefühl und Moral sind ein Ideal. Aber jede Annäherung ist eine gute Richtung." Zudem werde der Konsument durch Produzenten und Politiker zu wenig informiert, wie Fleisch wirklich produziert wird. derStandard.at traf die Autorin am Rande des Philosophicums Lech, das unter dem Thema "Tiere: Der Mensch und seine Natur" Tierethik aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete.

derStandard.at: "Gedankenlosigkeit macht Massentierhaltung erst möglich", schreiben Sie in "Anständig essen". Wie blenden die Menschen beim Essen aus, wie Fleisch produziert wird?

Duve: Weit mehr als 80 Prozent der Menschen wollen nicht, dass Tiere in Massentierhaltung leben müssen. Das geht aus vielen Umfragen hervor. Das hindert aber genau diese Menschen nicht daran, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen. Es herrscht zwar ein Konsens in der Gesellschaft, dass Tiere nicht gequält werden dürfen. Aber gleichzeitig würden wir gerne so weiterleben wie bisher. Wir mögen keine Lösungen, die Verzicht beinhalten.

Was man isst, hat aber nicht nur mit Respekt gegenüber Tieren zu tun. Es geht auch um Selbstrespekt. Für die meisten Menschen ist es sehr wichtig, welches Handy sie haben und welchen Status es ihnen verleiht. Beim Essen wird plötzlich nicht mehr darauf geachtet. Da darf es das Billigste sein.

derStandard.at: Wenn Massentierhaltung den meisten Menschen nicht egal ist, setzt dann ein Verdrängungsmechanismus ein?

Duve: Bei so einfach Dingen wie Kochen oder Einkaufen schalten wir kaum den Verstand ein. Das meiste erledigen wir intuitiv. Wir sehen abgepacktes Fleisch und stellen keinen Zusammenhang her, dass dafür jedes Mal ein Tier leiden und sterben musste. Bunte Aufdrucke geben uns außerdem den Eindruck, dass alles in Ordnung ist. Auf der Eierpackung ist zum Beispiel ein Huhn abgebildet, das auf einem Strohballen sitzt. Wenn man aber eine Umfrage machen würde, ob die Leute wirklich glauben, dass das Tier so gehalten wurde, würden das die meisten verneinen.

derStandard.at: Soll der Konsument mehr Verantwortung übernehmen?

Duve: Wenn etwas zu wissen gleichzeitig bedeutet, darauf zu verzichten, dann verzichten die Menschen lieber darauf, es zu wissen. Der Konsum ist aber einer der wenigen Bereiche, in denen wir direkte Macht haben. Das hat man beim Boykott von Shell beobachten können, die eine Ölgewinnungsplattform versenken wollten. Als die Verbraucher begannen, Shell zu boykottieren, ist das Unternehmen schnell zurückgerudert. Es gibt eine direkte Konsumentenmacht, die man nicht unterschätzen soll.

derStandard.at: Ein Beispiel für die Macht des Konsumenten ist die Legebatterie. Hier gab es Verbesserungen für die Tiere. Aber wie Sie in Ihrem Buch schreiben, wird jedes dritte Ei in Deutschland verarbeitet verkauft, etwa in Keksen, Kuchen oder Nudeln. Hier fehlt die Kennzeichnung. Wie kann man bei all diesen Hintertüren im Supermarkt die Übersicht behalten?

Duve: Ich habe mich für relativ gut informiert gehalten, als ich den Selbstversuch gestartet habe. Aber ich war immer wieder schockiert und überrascht, wie schlimm es in der Massentierhaltung tatsächlich ist. Wenn es in Deutschland oder Österreich keine Legehennenbatterien mehr gibt, haben die Großhändler noch immer die Möglichkeit, diese Eier aus dem Ausland zu importieren.

Wenn die Branche schon keinen Respekt vor den Tieren hat, sollte sie wenigstens die Bedürfnisse der Konsumenten respektieren. Sie versuchen aber, nur den Eindruck zu erwecken, dass sie darauf eingehen würden. Das ist für mich ein Täuschungsmanöver.

derStandard.at: Viele Menschen betonen im Gespräch, dass sie nur noch Biofleisch essen. Was haben Sie bei Ihrer Recherche darüber herausgefunden? Steht man damit als fleischessender Konsument auf der sicheren Seite?

Duve: Ich möchte betonen, dass es für mich kein Kritikpunkt ist, wenn sich jemand Mühe gibt. Mitgefühl und Moral sind ein Ideal. Aber jede Annäherung ist eine gute Richtung. Ich finde es auch gut, wenn jemand sagt, dass er erst einmal nur weniger Fleisch ist. Verzicht tut weh, gerade bei einer so persönlichen Sache wie Essen.

Biofleisch ist aber leider oft nicht das, was man sich darunter vorstellt. In Wahrheit bedeutet es nur einen halben Quadratmeter mehr Platz. Die Rechnung ist einfach: Je billiger das Fleisch, umso mehr Qual steckt dahinter. Ein derart aufwendiges Lebensmittel wie Fleisch kann nicht so billig hergestellt werden, wie es bei uns im Supermarkt landet. Irgendwer muss zahlen: die Tiere oder die Arbeiter in den Schlachthöfen.

derStandard.at: Wir haben bisher nur von den Konsumenten gesprochen. Was erwarten Sie von der Politik?

Duve: Der Politiker ist aufgefordert, das durchzusetzen, was der Konsument will. Der Verbraucher müsste Verhaltensforscher, Biologe, Ehtikphilosoph sein und sich auch noch mit Hygienevorschriften auskennen, um moralisch und ethisch einwandfrei einkaufen gehen zu können. Denn: Was braucht ein Tier? Braucht es Auslauf, braucht es Tageslicht, braucht es Sexualität? Ist es für ein Tier nicht genug, wenn es drei Wochen lebt?

derStandard.at: Es gibt den Konsumenten, die Politik, aber auch den Hersteller. Bei der Auftaktdiskussion zum Philosophicum Lech sind Sie mit Clemens Tönnies am Podium gesessen. Er ist Geschäftsführer von Tönnies Fleischwerk, einem der größten Schlachtbetriebe in Deutschland. Sie haben von ihm mehr Verantwortung und ethisches Handeln gefordert. Was verlangen Sie außerdem von Herstellern wie Herrn Tönnies?

Duve: Auf diese Art darf Fleisch nicht mehr hergestellt werden. So ein Qualfleisch darf gar nicht erst in den Handel kommen. Es ist natürlich supernaiv, eine solch grundsätzliche Forderung zu stellen. Darum würde ich es erst gar nicht auf diese Art versuchen. Ich würde von den Menschen, die diese ganze Maschinerie des Leidens und des Todes am Laufen halten, Folgendes fordern: Gebt zu, dass es nicht so ist, wie ihr es darstellt.

Es werden derzeit zwei Seiten konstruiert und gegeneinander ausgespielt: die vernünftigen Verbraucher und die hysterischen Veganer. Doch es gibt in der Gesellschaft mittlerweile einen breiten Konsens: Wir ächten diese Art, Tiere zu behandeln. Die Hersteller stehen vielleicht noch juristisch auf der sicheren Seite. Aber moralisch stehen sie außerhalb der Gesellschaft.

derStandard.at: Im Gegenzug wird Vegetarismus immer mehr akzeptiert. Die "Zeit" etwa hat ihn zum Lifestyle der Intelligenz ausgerufen. Auch die Teilnehmer des Philosophicums Lech diskutierten dieses Jahr tierethische Fragen. Erfolgt schon ein Richtungswechsel zugunsten der Tiere?

Duve: Es gibt dieses Umdenken. Andere Vegetarier haben mir erzählt, dass die Reaktionen früher anders waren. Die Menschen haben sofort gefragt: Was isst du? Ist das nicht ungesund? Heute behauptet kein seriöser Arzt mehr, dass die vegetarische Lebensweise ungesund wäre. Heute fällt die Reaktion meiner Erfahrung nach anders aus. Die Menschen kommen ganz schnell in eine Defensive und sagen: "Ich esse auch schon viel weniger Fleisch."

derStandard.at: Den Menschen ist es schon klar, dass es nicht gut ist, so viel Fleisch zu essen.

Duve: Wir haben eine Entwicklung durchgemacht. Die Menschen haben lange gebraucht, um zu begreifen, dass wir nur eine Kultur unter vielen sind. Und jetzt bricht schön langsam durch, dass wir nur eine unter vielen Spezies sind. Und dass Lebewesen, die uns so ähnlich sind, unser Mitgefühl verdienen. Wir müssen uns ihnen gegenüber solidarisch und anständig verhalten. Es ist unwürdig für eine zivilisierte Gesellschaft, so mit Tieren umzugehen. Es ist barbarisch und grausam. (Julia Schilly, derStandard.at, 27.9.2012)

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Die Macht des Konsumenten wird gerne auf die Seite geschoben. Erinnern wir uns nur an den Gurkenskandal! Wie viele Gurken mussten entsorgt werden, weil der verängstige Konsument sie nicht kaufte. Als BSE oder die Maul-und Klauenseuche auftraten, wurde vermehrt nach Pferdefleisch verlangt. Es ist nicht nur Gedankenlosigkeit. So leicht will ich es Mensch nicht machen. Das Wegsehen ist so einfach. Jeder von uns trägt eine Mitverantwortung. Wir sind nicht alleine auf der Welt. Glücklicherweise fühlen sich immer mehr Menschen mitverantwortlich und das empfinde ich als positive Entwicklung.

Es stimmt schon,

den Fleischkonsum zu reduzieren oder gar einzustellen ist für viele ein großer Verzicht, sehr anstrengend in der Umsetzung. Ich bin wirklich bestrebt, weniger Fleisch zu essen, aus den oben genannten Gründen der Tierhaltung. Aber wenn ich weiß, dass mich Abends ein Schnitzel erwartet, freue ich mich den ganzen Tag darauf. Vom Schweinsbraten am Sonntag will ich gar nicht ernst anfangen. Fleisch sollte m.M.n viel teurer verkauft werden, sodass es etwas Besonderes wird, das man sich z.B. 1-mal die Woche leistet. Das Problem der Massentierhaltung würde dadurch reduziert, es wäre "normal", sich vegetarisch zu ernähren.

finde ich gar nicht. ich möchte jeden tag leistbares fleisch essen, das gehört zu meiner artgerechten haltung als mensch. ausserdem habe ich einen seltenen metabolismus, und von dem blöden gemüse nehme ich immer so zu. nur filetsteaks und schweinslungenbraten kann ich bedenkenlos essen.

Interessant

wäre, wie man reagieren würde, wenn die gleiche Logik auf Bereiche angewandt würde, die nicht irgendwelche Tiere, zu denen man keinen Bezug hat, sondern einen selbst betreffen: Wie würden Sie es finden, wenn reiche Kunden eines Unternehmens, in dem Sie arbeiten, ihre Produkte lieber "leistbar" hätten und deshalb von Ihren Arbeitgebern und den Gesetzgebern verlangen würde, sämtliche Gesetze zu Ihrem Schutz fallen zu lassen und Sie unter unmenschlichen Bedingungen auszubeuten?
Ich denke, die Leistbarkeit wäre das durchaus wert - meinen Sie nicht?

Die Frage ist, ob Sie sich das Fleisch noch leisten könnten und wollten, wenn Sie den Preis zahlen müssten, den es wirklich wert ist.
Wenn Ihr "leistbares Fleisch" aber mit Millionen Steuergeldern (unter anderem auch von Vegetariern) subventioniert wird und die Tiere unter unmenschlichen Bedingungen gehalten werden müssen, dann ist es im Endeffekt alles andere als leistbar: Für Sie vielleicht, aber nicht für mich, die ich als Vegetarierin mitbezahlen muss, nicht für die Tiere, die ungefrat leiden, und auch nicht für die Umwelt, die nicht zuletzt wegen unserem überdimensionalen Fleischgenuss zugrunde geht ...

viel zu spät

du hast den Artikel falsch verstanden, dass ist nicht der Punkt! Du möchtest jeden Tag Fleisch essen, dann iss jeden Tag Fleisch und erspar uns deine Gejammer. Aber wenn du es dir leisten kannst, dann sei so gut und kauf es zumindest bei einem Biobauern ein. weil fleisch wird viel zu billig verkauft - es entsteht nicht nur die massentierhaltung - sondern auch die landwirte wissen nicht mehr wie wie sie durch kommen können, wenn jedes "Singal" (hühnerjunges) nur mehr nur auf 50 bis 80Cent kommt.
Aus dem Artikel lese ich, dass es nicht verboten Fleisch zu essen, nur auch bekannt und auch immer bewusst, zu welchen Bedingungen

und vom wasser nimmst sicher auch ab, also bier statt wasser

gebe zu, auch gerne fleisch zu essen, und ja, der mensch ist ein allesfresser. was aber natuerlich geaendert gehoert, sind die methoden der tierhaltung und 'schlachtung. ok, ohne massentierhaltung wird dann auch das fleischangebot kleiner und dadurch fleisch allgemein viel teurer werden. waer' viellicht auch nicht so schlecht. also nicht schlagartigen zu fleischessen aufhoeren (das schaffen die meisten von uns sowieso nicht), aber doch einschraenken (ueber das kleinere angebot und den hoeheren preis)...

Warum muss man das "zugeben"?

Geben Sie auch zu, gerne zu atmen (und damit CO2 auszustoßen)?
Es liegt in unserer Natur, gerne Fleisch zu essen, denn Fleisch ist eiweißreich und leicht verdaulich, und entspricht damit genau dem menschlichen Anforderungsprofil.

Es ist keine Schande ein Mensch zu sein und menschliche Bedürfnisse zu haben, auch wenn uns Moralapostel jeglicher Couleur uns das seit Jahrtausenden immer wieder einreden wollen!

Du allmächtiger Fleischfresser,...

Bitte (!) tu uns allen einen gefallen und Verzehr dein ach so leicht verdauliches Fleisch nur mehr roh,.. Damit ersparst du uns in Zukunft nähmlich solche Post´s!;)

Fleisch ist leicht verdaulich?
gekochtest vielleicht, aber wer isst sowas freiwillig.

die meisten Menschen schauen einfach nur weg, auch ich habe schon oft erlebt dass Freunde und Bekannte so reagieren, wenn ich sage "ich esse kein Fleisch wg. den Tieren" höre ich immer nur " Na über sowas darf man eh gar nicht erst nachdenken" weg sehen ist immer die beste Taktik. Es geht auch nicht um das Problem "FLEISCH ESSEN" sondern um ein gewisses Bewusstsein, man muss Tiere nicht wie den letzen Dreck behandeln nur weil sie eh irgendwann geschlachtet werden, oder wird ein Mensch wie der letzte Dreck behandelt weil er eh irgendwann stirbt? Und warum werden Tiere überhaupt unterteilt in Nutztier und Haustier.. für das Haustier sind keine Kosten und Mühen zu groß und ein "Nutztier" wird behandel als wäre es Dreck

"keine Schande ein Mensch zu sein und menschliche Bedürfnisse zu haben"

Und die Konsequenzen der menschlichen Bedürfnisse wären? Unter anderem Tierleid?

Sie demonstrieren beispielhaft: Fleisch bringt nichts!

Sie empfinden es als Schande, ich nicht.

Ich beneide Sie nicht darum.

und leicht verdaulich?

jemals wirklich mit dem Thema befasst?
Fleisch bleibt bis zu 48Std im Körper, was ich nicht als leicht verdaulich bezeichnen würde!

Nennen Sie mir eine ergiebigere Eiweißquelle als Fleisch

und erklären Sie mir einmal, warum Pflanzenfresser sehr viel längere Därme als Fleischfresser und teilweise mehrere Mägen haben, wo die Pflanzenkost doch so leichtverdaulich (und nahrhaft ^^) ist!

Klar, ein Obst, das zu 99% aus Wasser und Zucker besteht, ist schnel verdaut, aber kann man davon auch wirklich leben?

Ist schon richtig das Fleisch eine sehr ergiebige Eiweißquelle ist, aber (je nach Studie) sind 100-120kg pro Jahr oder anders gesagt 6-7 Tage Fleisch pro Woche einfach zu viel,
mit einer ausgewogenen Ernährung hat das nichts zu tun und ist eben auch nicht notwendig.

Weiters haben Fleischfressende Tiere sehr kurze Därme, wir lange - sie haben eine "sauren" Speichel während wir einen "basischen" haben - klassische Fleischfresser haben einen 10x höheren Magensäureanteil usw...

Ich werde keinen Fleisch(fr)esser missionieren,
aber Ihre Angabe über die leichte Verdaubarkeit ist schlichtweg falsch!

Und ja man kann davon leben, auch einige Spitzenathleten leben vegan z.B Carl Lewis
(9 Olympiasiege und 8 Weltmeistertiteln),
Dave

welcher normale mensch ist ein 1/3 kg fleisch am tag ?!

das ist doch jetzt sicher ein durchschnitt aus den lebendgewichten aller in ö verarbeiteten, oder von mir aus, auf diesen umweg gegessenen tieren.

bin auch ein leidenschaftlicher fleischesser, wird aber eher weniger.

heute zB bestand mein "fleischtag" aus 2 brottoasts (vielleicht 5, dünn geschnittene schinkenblätter)

gestern leberschädl, aber doch niemals 300g ??!

und wenn man jedes bisserl fleisch/wurst hernimmt, ja dann esse ich auch wahrscheinlich 5-6 mal in der woche fleisch/wurst

und dass sich leute die 300g/tag fleisch, bzw. fleischprodukte verspeisen nicht wirklich gesund leben, ist ja klar

Bei ihrer Analyse fehlt ein wichtiges historisches Ereignis: Die Entdeckung des Feuers.

Wir kochen seit Jahrtausenden unsere Nahrung ab und zerkleinern sie, deswegen haben wir auch keine Reißzähne sowie weniger aggressiven Speichel und Magensäure (Mikroorgansimen werden durch Hitze abgetötet).

Unsere Därme, insbesondere unser Dickdarm, sind tatsächlich sehr kurz, im Vergleich zu unserer Körperlänge nicht länger als die von Wölfen (Verhältnis 6:1)!

Wir können uns allein von pflanzlicher Nahrung ernähren, ja, aber das heisst noch lange nicht, dass wir Pflanzenfresser wären, oder der Veganismus eine natürlichere oder gesündere Lebensweise wäre...

Dave Scott (6maliger Ironman Gewinner auf Hawaii),
Alexander Dargaz (deutscher Bodybuilding Weltmeister…….)

Und sie meinen diese Spitzensportler

würden sich allein von Körnern und Gemüse ernähren? Oder vielleicht doch eher von hochkonzentrierten, im Labor kreierten Proteindrinks? Mit Einsatz von Technologie ist vieles möglich, damit können auch Beinamputierte auf Olympia-Niveau sprinten...

Ich bin Veganer mein Gewicht liegt zwischen 98-105kg je nach dem ob wir in der OFF oder IN Season trainieren. Mein KFA liegt zwischen 9-13%.
Ich spiele Defensive End in einem Footballteam aus Wien.
Ob ich überleben kann? Fragen sie meine Gegenüber...
Und ja wir unterliegen der NADA.

Was genau soll mir jetzt fehlen? Etwa die Männlichkeit des Fleischkonsums? ^^

"aber kann man davon auch wirklich leben?"

Glauben Sie, Veganer posten aus dem Jenseits?

Ich habe das auf Obst bezogen

Zum leben braucht der Veganer dann doch noch einige schwer verdauliche Sachen. Bei den Frutariern kann ich mir aber tatsächlich beim besten Willen nicht vorstellen, wie die überleben können...

Hab da nur die ersten Minuten angeschaut und jetzt ist mir schlecht.... Welcher begeisterte Fleischesser es schafft, das bis zum Ende anzusehen und dann immer noch zu sagen, Fleischessen ist moralisch völlig unbedenklich, der kann sich zu Recht einen harten Hund nennen!

http://www.youtube.com/watch?v=S... re=related

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