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Der Iran will den Internetverkehr im Land künftig auf ein eigenes System umstellen. Dies solle die Sicherheit im Internet verbessern, teilten die Behörden am Sonntag mit. Viele Iraner befürchten jedoch, dass es sich nur um einen weiteren Schritt zur Kontrolle der Regierung über den Internet-Verkehr der Bürger handelt. Die iranische Nachrichtenagentur ISNA meldete zudem, das in Kürze sowohl die Suchmaschine Google als auch der Webmail-Service des Konzern, Gmail, blockiert werden sollen. Die Google-Blockade folge als Reaktion auf das bei YouTube veröffentlichte Mohammed-Video, das seit Tagen heftige Proteste ausgelöst hatte.
Die Islamische Republik hat jetzt schon einen so umfangreichen Internet-Filter wie kaum ein anderes Land. Begründet wird dies offiziell mit anstößigen oder kriminellen Inhalten von Seiten. Viele Iraner sagen freilich, dass die Blockade etwa von YouTube oder Facebook darauf zurückzuführen sei, dass diese Seiten bei den Anti-Regierungs-Protesten nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinejad im Jahr 2009 genutzt wurden. Ein Jahr später hatte der Iran seine Internet-Sicherheit deutlich verstärkt, nachdem es einen Sabotage-Angriff auf das Atomprogramm des Landes mit Hilfe des Computervirus Stuxnet gegeben hatte.
Im Mai hatte der Iran rechtliche Schritte gegen Google angekündigt, nachdem der US-Konzern beschlossen hatte, den Namen "Persischer Golf" aus seinem Kartendienst Google Maps zu tilgen und das Gewässer stattdessen ohne Namen zu führen. In vielen arabischen Ländern heißt das Gewässer "Arabischer Golf", was der Iran als nicht hinnehmbar bezeichnet. (Reuters, 24.09.12)
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Das das Teil eines größeren Planes ist.
Das die Zeiten des religiösen Fanatismus vorbei sind, haben sie wohl noch nicht mitbekommen.
Schränken wir noch ihre Kommunikation vollkommen ein.
Trichtern ihnen nach und nach ein das alle nicht-gläubigen böse sind.
Beginnen wir nen neuen Krieg.
Hurra und ich dachte die Zeit der Glaubenskriege wäre vorbei.
Die EU-Kommissarin Cecilia Malmström arbeitet bereits heftig daran, dass eine weit effizientere Zensur die Unionsbürger in Schach hält, wenn diese um ihr Geld gebracht werden: http://www.edri.org/cleanIT
js
Ich gehe davon aus, dass der wichtigste Grund für diese Abschottung die “Cyber-Angriffe“ der CIA und des Mossad sind.
Iran wird inzwischen begriffen haben, dass sie hier nicht mithalten können. Daher gibt es konsequenterweise nur eine Lösung: abkoppeln.
es sollte kein Problem sein eigene Systeme für Atomanlagen und Regierungsinstitutionen zu verwenden. Dass man Cyberangriffe als Vorwand nimmt um der ganzen Bevölkerung das Internet zu sperren ist doch ein Witz.
es gibt keine rechtfertigung für morddrohungen...
http://bernhardjenny.wordpress.com/2012/09/2... -religion/
youtubr kann man ruhig sperren, das ist auch in meine firma gesperrt
hingegen Google Suchen zu sperren ist aber ein grosser fehler.
ganze infos, Technische detail über probleme hole ich mir über google.
Derzeit ist google im iran frei zugänglich
In der Firma ist das ja verständlich - man will nicht, dass die Leute abgelenkt werden, aber die Sperre im Iran gilt auch für Internetcafes und private Haushalte; dort ist sie jedenfalls nicht hinnehmbar.
(Und bei Firmensperren sperrt ja auch nicht der Staat, sondern die Firma ...)
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