Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 959x487Ein letztes Mal Staubwischen vor dem jährlichen Großereignis in New York. Das Treffen werde eines der arbeitsreichsten überhaupt, meint UN-Chef Ban Ki-moon.
Viele skurrile Szenen hat dieser Raum erlebt. Einen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, der nach der Rede des US-Präsidenten George W. Bush 2006 meinte, Schwefel zu riechen und dem leibhaftigen Teufel begegnet zu sein. Den libyschen Machthaber Muammar Gaddafi, der 2009 während eines über 90-minütigen Gestammels den Delegierten von seinem Jetlag erzählte und die UN-Charta zerriss, bis sein Übersetzer zusammenbrach. Und einen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadi-Nejad, der sich einst so von Licht umgeben fühlte, dass die Führer der Welt nicht mehr blinzelten.
Es sind Szenen wie diese, die im Gedächtnis bleiben von der UN-Generaldebatte, die wiederum am Dienstag in New York beginnt. In dieser einen Woche des Jahres pilgern die Staatsspitzen der Welt an den Hauptsitz der Weltorganisation, um in einem schier endlosen Reigen an Reden der Öffentlichkeit mitzuteilen, was sie über die Probleme der Welt denken.
Die Proteste in den islamischen Ländern dürften dabei ganz oben auf der
Agenda stehen. Und hinter den Kulissen des alljährlichen Rituals geht es
um wichtige politische Entscheidungen. Das diesjährige Treffen, schickte
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon schon einmal voraus, werde "eines der
arbeitsreichsten überhaupt" sein.
Syrien. Noch vor dem offiziellen Start der Debatte berät der UN-Sicherheitsrat heute, Montag, in einer nicht-öffentlichen Sitzung über die Lage in Syrien. Der neue Sondergesandte von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, wird das 15-köpfige Gremium über seine Reise nach Syrien und in die Nachbarländer unterrichten.
UN-Chef Ban hatte jüngst mit der Bemerkung aufhorchen lassen, Brahimi könne womöglich schon diese Woche eine neue Strategie für ein Ende des Bürgerkriegs präsentieren. Diplomaten bezweifelten, dass ein Konzept schon am Montag vorliege: Brahimi werde die Konsultationen im Laufe der Woche wohl abwarten.
Die Vetomächte Russland und China blockieren im Sicherheitsrat immer
noch jeden Versuch, den Druck auf das Regime von Präsident Bashar
al-Assad zu erhöhen. Als möglich gelten derzeit Vereinbarungen, um die
dramatische humanitäre Lage in und rund um Syrien zu verbessern.
Iran. Mit dem Ausbau des umstrittenen iranischen Nuklearprogramms und der israelischen Drohung mit einem Militärschlag hat der Atomstreit an Schärfe gewonnen. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat bereits angekündigt, den Iran - "die größte Bedrohung des Weltfriedens" - zu einem Kernpunkt seiner Rede zu machen. Mit seiner Forderung nach "roten Linien" für Teheran liegt er mit dem wahlkämpfenden US-Präsidenten Barack Obama offen über Kreuz, der am Dienstag vor der Generalversammlung spricht. Die fünf Vetomächte und Deutschland werden am Donnerstag über den Atomstreit beraten.
Der iranische Präsident Ahmadi-Nejad tritt am Mittwoch vor der Vollversammlung auf. Eine erste Rede hält er aber schon am heutigen Montag beim Treffen der Staats- und Regierungschefs zur Herrschaft des Rechts.
Die EU hat sich darauf verständigt, bei neuen Hasstiraden gegen Israel
oder einer Leugnung des Holocaust den Raum zu verlassen. Man hoffe, dass
sich Ahmadi-Nejad mögliche Ausfälle für Mittwoch aufhebe und nicht schon
das Treffen am Montag ruiniere, hieß es hinter vorgehaltener Hand.
Palästina. Am Donnerstag will Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas einen neuen Vorstoß unternehmen, um die Anerkennung Palästinas als Staat zu erreichen. In seiner Rede werde Abbas ankündigen, eine Aufwertung des Palästinenser-Status in der Generalversammlung zu beantragen, bestätigten palästinensische Diplomaten dem Standard.
Seit 1974 nehmen die Palästinenser als "observer entity", also " Beobachter-Einheit", an den Sitzungen des UN-Gremiums teil. Weil vor einem Jahr der Antrag auf UN-Vollmitgliedschaft am Sicherheitsrat scheiterte, soll daraus jetzt der Status "Beobachter-Staat" werden. Die Mehrheit der Stimmen ist den Palästinensern in der Generalversammlung sicher, ein Vetorecht gibt es dort nicht. Mit einem abstimmungsreifen Text wird jedoch nicht vor den US-Wahlen im November gerechnet. (Julia Raabe, DER STANDARD, 24.9.2012)
Türkischer Premier verurteilt Blockade im Sicherheitsrat gegen Eingreifen in Syrien und fordert UNO-Reform
Konkurrenz um Vergabe der Sitze ab 2019 wird Thema bei Westerwelle-Besuch
In Sicherheitsrat gescheiterter Vertragsentwurf an Ban Ki-moon weitergeleitet
Gleichberechtigung der Geschlechter ist eine Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, sagte Wu Hongbo, der UN-Untergeneralsekretär für Wirtschaft und Soziales
Jugend aus aller Welt diskutiert globale Probleme zu Start von UNAOC-Treffen in Wien
Votum der Generalversammlung in New York
Votum in UN-Menschenrechtsausschuss
Nur eine klare rote Linie könne Teheran von einer Atombombe abhalten, warnte Israels Premier Netanjahu vor der Uno. Die Palästinenser kündigten einen neuen Vorstoß für die Anerkennung als Staat an.
Etat ist nicht einmal zur Hälfte gedeckt
Weitere Plätze für Argentinien, Australien, Luxemburg und Südkorea
Staatschefs nehmen gern die Gelegenheit wahr, sich bei der Generalversammlung einmal vor großem Publikum zu inszenieren
Nach dem Appell Israels für eine "rote Linie" im Atomstreit mit dem Iran setzen die Veto-Mächte auf neue Verhandlungen - Libyens Parlamentspräsident Magarief entschuldigte sich vor den Uno-Staaten für die Verbrechen des Gaddafi-Regimes
Spindelegger-Rede vor der Uno-Vollversammlung - Aufruf zum Handeln in Syrien
Für Menschenrechtsorganisationen "viel zu schwach"
Angesichts außenpolitischer Krisen und der jüngsten antiamerikanischen Proteste beschwor Präsident Barack Obama vor der UN-Vollversammlung gemeinsame Werte
Private Sicherheitsdienste, die zum Schutz von UN-Mitarbeitern angeheuert werden, sind zum Teil bekannt für Gewalt, Fehlverhalten und finanzielle Ungereimtheiten
Hochrangiges Treffen zum Auftakt der Woche - Hartes Ringen um Abschlusserklärung
Binnen Monatsfrist will eine Konferenz, die am Montag in New York beginnt, den internationalen Waffenhandel regulieren. Einen Vertrag dürfte es geben. Fraglich ist, ob er das Papier wert ist, auf dem er steht.
Jeremic zum Präsidenten gewählt
Vuk Jeremic gewann Kampfabstimmung gegen Botschafter aus Litauen
Konferenz in Wien berät über besseren Menschenrechtsschutz
Spindelegger: Wahl erfolgte zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt
die NATOstandardPR stilisiert syrien als problem.
dabei ist klar das es der bankrotte westen ist, der jeglicher legitimation als vermeintliches vorbild der welt derzeit alles verspielt.
hoffen wir das die non-alignment staaten, die die mehrheit dre welt ausmachen endlich aufwachen bevor es zu spät ist.
die bürger im westen müssen verstehen und akzeptieren, das sie nicht mehr auf kosten und schaden anderer ihren wohlstand halten dürfen.
Rede des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez, bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen
http://www.7stern.info/X_Botscha... ezuela.htm
Ahmadinedschads Rede vor der Un Vollversammlung (deutsch)
http://www.youtube.com/watch?v=g1_IN1MdNcM
Muammar Gaddafi - Rede vor der Generalversammlung der UNO, 23. September 2009 - Deutsche Synchro
http://www.youtube.com/watch?fea... WyoTtguMf0
Der Westen ist in einer Geldkrise. In einer Gaubenskrise, einer Moralkrise. Er hat kein Ziel mehr deshalb ist er gewalttätig und sucht die Schuldigen woanders anstatt bei sich selbst.
Der Kapitalismus steckt in keiner Krise, die Krise wurde durch staatliche Intervention ausgelöst und verlängert.
Sparen sie sich die Hetze, lernen sie aus der Geschichte.
Im Kapitalismus gebe es keinen Eurorettungsschirm, keinen staatlichen Wirtschaftsanteil von 50%, Banken würden nicht gerettet, Preise und Löhne würden sich anpassen.
Das was wir gerade erleben ist das pseudoaufrechterhalten eines Lebensstandard den wir schon lange nicht mehr erwirtschaften.
Die dicke Rechnung kommt zum Schluss.
Natürlich. Die Strategie ist die selbe wie in Libyen und Syrien. Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
Bald schon werden wir lesen dass wir den Mujahedins Waffen liefern um ihnen dabei zu helfen ihr Land vom tyrranischen Diktator zu befreien. Denn wir wollen ja nur das Beste für die Menschen im Nahen Osten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.