Trotz Aktientief: Larry Ellison gibt sich selbst Gehaltserhöhung

Der Oracle-Chef verdient jetzt 21 Millionen US-Dollar mehr

Larry Ellison, Chef des Technologie-Unternehmens Oracle, hat sich kürzlich nicht nur eine Insel gekauft, sondern jetzt auch sein Gehalt aufgebessert: Eine 24-prozentige Gehaltserhöhung, also 21 Millionen US-Dollar mehr im Jahr.

Sechstreichster Mann

Ellison ist laut Huffington Post einer der bestverdienenden CEOs in den Vereinigten Staaten und der sechstreichste Mann der Welt laut Forbes. Ende Mai hat der 68-Jährige 96,2 Millionen US-Dollar verdient, fast alles davon in Aktienoptionen. Im letzten Jahr habe er hingegen nur 77,6 Millionen US-Dollar verdient.

Seit 35 Jahren an der Spitze

Diese Gehaltserhöhung sei zu einer Zeit gekommen, in der der Aktienkurs des Unternehmens 23 Prozent fiel und sich davon bis heute kaum erholte. Die Erwartungen der Börse wurden enttäuscht, obwohl Oracle in seiner Strategie immer eine Performance angestrebt hat, die über dem Durchschnitt von börsennotierten Unternehmen in derselben Branchengruppe lagen. Ellison hat das Unternehmen vor 35 Jahren gegründet und ist seitdem an der Spitze von Oracle. (red, derStandard.at, 23.9.2012)

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