Julius Bär streicht bis zu 880 Jobs

23. September 2012, 16:49

Zürich - Im Zuge der Integration der US-Investmentbank Merrill Lynch könnte die Schweizer Privatbank Julius Bär einem Medienbericht zufolge fast 900 Posten streichen. Wie die schweizerische Zeitung "Der Sonntag" berichtete, sagte der Chef der Privatbank, Boris Collardi, kürzlich bei einem Treffen mit Investoren, dass er nur einen Teil der Angestellten von Merrill Lynch übernehmen wolle. Dem "Sonntag" zufolge könnten so bis zu 880 Jobs der insgesamt 2.200 Posten wegfallen.

Nötig seien die Einsparungen, um Doppelbesetzungen zu vermeiden, sagte Collardi demnach. Außerdem müsse die Bank das Kosten-Ertrags-Verhältnis von derzeit hundert Prozent auf 70 Prozent drücken. Das Züricher Institut hatte Mitte August angekündigt, Teile von Merrill Lynch zu kaufen. Julius Bär will sich an den aufstrebenden Märkten besser platzieren. Am Mittwoch segneten die Aktionäre von Julius Bär den Kauf ab, indem sie einer dafür nötigen Kapitalerhöhung auf bis zu 500 Mio. Schweizer Franken (413 Mio. Euro) zustimmten. (APA, 23.9.2012)

Ziemlicher Kahlschlag bei den Bänkern

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Was werden die vielen MBA-ler machen, wenn bei den Banken mehr rausgeschmissen als eingestellt werden? Und was die ganze Schar WU-Abgänger?

Es wird ja überall eingespart: Versicherungen, Verwaltung, Bürokratie, ...

Nehmen wir doch zur Kenntnis, dass uns die (Bezahl-)Arbeit ausgeht.
Mit "höherer Bildung" ist nicht all zuviel gewonnen.

Der einzig wirklich wirksame Hebel ist eine Umverteilung von
"Vermögen - Einkommen - Arbeit".

Das klingt nicht populär - ist aber so!

Es wird ja überall eingespart: Versicherungen, Verwaltung, Bürokratie, ... NUR NICHT IN DER POLITIK - heute hat schon JEDER von dort einen (Für-) Sprecher - können die in der Politik nicht mehr selber reden oder wollen die nur Parteigünstlinge unterbringen.

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