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Rom - Trotz des massiven Absatzeinbruchs in Europa will der italienische Autobauer Fiat im Land bleiben und bei einem Aufschwung des Marktes auch in neue Modelle investieren. Das versicherte die Spitze des Turiner Konzerns bei einem fünfstündigen Treffen mit Regierungschef Mario Monti und seinen Fachministern. Fiat verpflichtet sich, die Präsenz der Gruppe in Italien zu erhalten. Konkrete Aussagen, wie es in den einzelnen Werken mit ihren hohen Überkapazitäten weitergehen soll, gab es aber nicht.
Gewerkschaften erklärten nach dem Krisentreffen, es habe nur Absichtserklärungen gegeben, man wolle aber Klarheit.
Schon schießen Spekulationen ins Kraut. Volkswagen hat nach einem Bericht des Magazins "Focus" möglicherweise Interesse an der Fiat-Marke Alfa Romeo. Experten aus Deutschland hätten die Werke Mirafiori, Cassini, Melfi und Pomigliano besucht, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Üblicherweise schützten Unternehmen ihre Anlagen vor neugierigen Blicken der Konkurrenz. Ein VW-Sprecher sagte dazu, solche Berichte gebe es immer wieder. "Aber wir sind gut mit unseren zwölf Marken aufgestellt und haben ausreichend zu tun."
Monti hatte Fiat-Chef Sergio Marchionne und Präsident John Elkann nach Rom gerufen, um die massiven Probleme des Autobauers und die Sorgen um den Standort Italien zu beraten. Er wollte Aufschluss über das weitere Engagement in Italien, nachdem Fiat zuvor angekündigt hatte, einen überarbeiteten Investitionsplan präsentieren zu müssen.
Fiat verwies in einer gemeinsamen Mitteilung darauf, man habe in den vergangenen Jahren 5 Mrd. Euro in Italien investiert und wolle weiter vor allem für Exporte in außereuropäische Länder im Land Autos bauen. Regierung und Unternehmen werden nach Wegen suchen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Fiat zu stärken. Finanzielle Hilfen der Regierung seien dabei nicht gefordert worden, heißt es.
Angesichts der tiefen Absatzkrise auf dem europäischen Automarkt und vor allem in Italien könnte Fiat eines oder mehrere seiner fünf Werke im Land schließen, hatte es zuvor geheißen. Ein im Jahr 2010 aufgestellter Investitionsplan von 20 Mrd. Euro bis 2014 in Italien sei nicht zu halten, teilte Fiat vor gut einer Woche mit.
Monti will die Gewerkschaften davon überzeugen, beim Erhalt des Standorts Italien mitzuhelfen. Sie sollten "sich darum bemühen, die Produktivität mit dem Ziel erhöhter Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern", hatte er auf die Frage gesagt, wie er Marchionne von einem Abbau abhalten könnte. Während Italien in der Rezession ist, hält sich Fiat nur dank des US-Partners Chrysler noch über Wasser. (APA, 23.9.2012)
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Was will Volkswagen mit dieser Alfa Klitsche?
VW hat genügend Marken im Programm und ebenso weit bessere Autos.
Die Wolfsburger sollten sich lieber mit der Übernahme eines asiatischen Herstellers z.B. Proton oder irgendeinem China Hersteller verstärken.
Und wenn Fiat pleite geht oder Renault, was macht das schon? - außer den vielen, bedauernswerten Arbeitslosen.
Ein automobiler Verlust ist es jedenfalls nicht.
Firmen die nicht mithalten, gehen halt pleite. That's it.
Vielleicht soll Fiat ja auch unter den Rettungsschirm.
Was soll noch eigentlich alles gerettet werden?
Wieviele Hundert Milliarden Kreditlinien sollen noch vergeben werden?
Das erinnert alles an Sozialismus.
Dazu gibt es ein bekanntes Sprichwort:
Führe den Sozialismus in der Sahara ein und der Sand wird knapp.
die deutsche automobilindustrie, wenns dieser mal schlecht geht - wie damals mit der abwrackprämie
Und wenn Fiat pleite geht oder Renault, was macht das schon?
wenn renault pleite geht, bekommt mercedes benz plötzlich keine motoren und plattformen mehr geliefert.
Alfa zu VW, dieser Ekelgedanke ist mittlerweile 3 Jahre alt .....
Man sehe mal, was man sich da einhandelt jenseits dessen, was zur bekanntenden Massenpsychose geführt hat ... http://www.motor-kritik.de/node/432
lancia wurde nicht von chrysler übernommen, sondern chrysler von der lancia-mutter fiat zu fast zwei drittel.
es wurden allerdings (von fiat) lancia und chrysler weitgehend zusammengelegt. übernommen hat chrysler genau gar nix, es werden lediglich manche modelle von chrysler stammen, andere aber umgekehrt (also von fiat / lancia)
Der schon lange vollzogene Abschied vom Vollsortiment, ein offenbar von Marchionne verfügter Entwicklungsstopp, Alfa mit nur mehr 2 (!) aktuellen Baureihen dafür aber die alle paar Wochen wiederkehrenden Phantasien von zig neuen Modellen (Giulia erst 2012, dann 2013 und nun erst 2014 ...) und als Lancia "verkleidete" Amerikaner - das alles lässt nicht wirklich auf eine Zukunft dieses Konzerns hoffen ...
Sich allein von den zweifelhaft nachhaltigen Erfolgen von Chrysler abhängig zu machen wird einfach zu wenig sein, um als Konzern überleben zu können!
Sie sind nur in den unteren Klassen vorhanden ab der unteren Mittelklasse gibt es nichts mehr. Im (mini) Van Sektor haben sie sich mit der Einstellung des Chroma auch verabschiedet.
Im sportlichen Segment haben sie Alfa aber der Ist preislich nicht konkurrenzfähig. Und die obere Mittelklasse wollen sie mit zu Lancia umgelabelten Chrysler Schiffen erobern, die bei uns keine Zukunft haben.
Von Kleinwägen allein kann man nicht leben, zumal dort der Preisdruck enorm ist und mittlerweile die Qualitätsanmutung eines Koreaners deutlich über jener eines Fiats anzusiedeln ist.
Grundsätzlich halte ich Fiat für einen durchaus innovativen Hersteller, nur die Vorgaben des Marketings für die Produktpalette stimmen überhaupt nicht.
Die Sportlichkeit von Alfa ist derzeit, mit Mito und Giulietta, ein bisschen mager aufgestellt, findest' nicht?
Lt. Titelstory in der aktuellen Autorevue soll sich das zwar jetzt bald aendern, aber das vermarkten von US und Japan-Autos mit Alfa-Badge kann es IMO ja auch nicht sein, auch wenn der MX-5, der da erwaehnt wird, wenigstens Heckantrieb hat.
Sollte wirklich VW bei Alfa zuschlagen, kann es IMHO nur bergauf gehen.
Unter Audi könnte Alfa unanzweifelbar besser werden, wäre aber für eingefleischte Alfafahrer nicht mehr akzeptabel. Das soll aber nicht heissen dass kein neuer Kundenstock aufgebaut werden könnte.
naja soviel mehr stammkunden wird alfa kaum verlieren, wie sie dank des großen vertriebsnetzes von vw gewinnen könnte....die zulassungszahlen von alfa liegen ja unter ferne liefen....von lancia bzw. chrysler will ich von zulassungszahlen gar nicht reden.....
fiat ist eine sterbende firma, wie die gm-tochter opel.... selektion der besseren und fiat wird de facto nicht auf dauer so bestehen bleiben....
Ich habe einen Alfa und bin gerade dabei auf Audi umzusteigen, weil mir meine Kiste (Alfa GT) zwar super gefällt, aber ich gern mit der Gewissheit einsteige, dass das Auto auch startet. Also wenn Alfa deutsche Technologie und deutsche Qualität bekommt, aber italienisches Design behält, dann bin ich der erste, der zurückkommt.
Ich sitz seit 5 Jahren in einem Alfa. Der kostet mich jedes Jahr so viel wie mein alter Seat in 10 Jahren in Summe gekostet hat. Jetzt im 8. Jahr (!) wolltens mir kein Pickerl mehr geben, weil er unten wegrostet. Davor Servolenkung undicht, Auspuff durchgerostet, einmal auf der Autobahn zum Rauchen angefangen - Pumpe hin, dann wieder mal ein Sensor hin (EUR 1.000,00 abgelegt), Bremsscheiben angerostet, Gang nicht reingegangen (irgendeine Leitung undicht). Also ich kann genug Gschichtln über ALfa erzählen (2 Jahre im Winter nie angesprungen, dürfte an dem Sensor gelegen sein, weil jetzt geht er auf einmal wieder, 2 Batterien ausgwechselt).
'für eingefleischte Alfafahrer nicht mehr akzeptabel'
was soll das heißen?
Sind die monatlichen Werkstattaufenthalte und somit die obligatorischen Treffen mit all den anderen Alfisti derart zur Droge geworden, dass man sich dieser mehr entziehen kann? :D
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