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Die Paysafe-Card ist für Online-Zahlung bestimmt. Die Polizei warnt vor der Weitergabe der Codes.
Unbekannte Täter haben am Samstag in Graz in zwei Verkaufsstellen für Paysafe-Cards die Angestellten durch Telefonanrufe dazu gebracht, ihnen die Codes für diese Karten zu verraten. Die Anrufer dürften gut organisiert sein: Kaum waren sie im Besitz der Daten, wurde auch schon der Wert abgebucht. Dabei entstand ein Schaden von 1.500 Euro, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Sonntag mitteilte.
Um die Mittagszeit hatten die Unbekannten in zwei Verkaufsstellen solcher Karten im Grazer Stadtbezirk Jakomini angerufen. Die mit deutschem Dialekt sprechenden Täter gaben vor, eine technische Überprüfung durchführen zu wollen, für die eine Probeeingabe der Kartencodes notwendig sei. Auf diese Weise kamen sie zu insgesamt 16 Codes. Die entsprechenden Beträge wurden sofort abgebucht. Lediglich in einem Fall konnte eine vollständige Transaktion verhindert werden.
Die Grazer Kriminalpolizei warnte am Sonntag davor, die Codes solcher Prepaid-Karten telefonisch, per E-Mail oder per Fax weiterzugeben. Diese Zugangsschlüssel sind ausschließlich zum Gebrauch im Internet vorgesehen, so ein Kriminalist. (APA, 23.9.2012)
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