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Innsbruck - In der Causa "Tiroler Rettungswesen" bleibt das betroffene Rote Kreuz offenbar entspannt. Am Freitag war bekannt geworden, dass der Dänische Rettungskonzern Falck wegen der Auftragserweiterung des Landes Tirol aufgrund der anfallenden Mehrkosten eine Feststellungsklage beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) eingereicht hat. Man "stehe dem medialen Aufschrei eines Mitbewerbers und dessen Anrufen des UVS gelassen gegenüber", teilte das Rote Kreuz am Samstag in einer Presseaussendung mit.
"Diese Vorgangsweise wurde ja schon unmittelbar nach der Vergabe des Rettungsdienstes an das Rote Kreuz Tirol und seine Partner im Jahr 2010 angekündigt, die den Rettungsdienst und den qualifizierten Krankentransportdienst seit 2011 im Auftrag des Landes durchführen", meinte der Tiroler Rot-Kreuz-Geschäftsführer, Thomas Wegmayr. "Um diese Zusatzbeauftragung auch wirklich ausschreibungskonform umzusetzen, wurde sie bei allen Beteiligten von juristischen Fachexperten geprüft", stellte er weiter in der Mitteilung fest.
Die Leistungsadaptierung schreibe kürzere Eintreffzeiten bei Notfalleinsätzen und deutlich geringere Wartezeiten bei qualifizierten Krankentransporten vor. "Dies ist nur durch eine höhere Anzahl an gut ausgebildeten Mitarbeitern und optimal ausgestatteten Einsatzfahrzeugen möglich, als ursprünglich ausgeschrieben waren", begründete Wegmayr. Das Rote Kreuz und seine Partner - das Bieterkonsortium setzt sich aus Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariterbund, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichischem Rettungsdienst zusammen - würden dies durch ein dichtes Netz an Dienststellen im ganzen Land und durch weit über 4.000 Freiwillige im Rettungsdienst, rund 500 berufliche Mitarbeiter und ebenso viele Zivildiener garantieren.
Die Oppositionspartei Tiroler Grüne bezeichnete die Causa indes als "Tilgs (VP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, Anm.) Rettungsdebakel". "Auf das Land Tirol kommt eine Millionenklage des Rettungskonzerns Falck zu", ortete der Landtagsabgeordnete Gebi Mair in einer Aussendung. Falck habe seiner Ansicht nach gute Chancen, für die erfolgten zusätzlichen Abgeltungen über jährlich 4,8 Millionen Euro eine Ausschreibung einzufordern und damit die gesamte Vergabe zu kippen. "Wenn nicht vor dem UVS, dann vor der EU-Kommission wegen Verstoßes gegen europäisches Recht", fügte Mair hinzu. Zu erwarten sei dann ein Vertragsverletzungsverfahren. Die besagte Leistungsadaption hätte nämlich nicht im Vertrag nach der Vergabe fixiert werden müssen, sondern bereits vorher in der Ausschreibung selbst. (APA, 22.9.2012)
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Komm süßer Tod ist im Vergleich mit der Wirklichkeit ein Kindergarten,nur werden die Patienten nicht mit Abgasen und Insulin gemeuchelt.Aber mein kleiner,das macht ja nichts,es merkt ja keiner
Dafür fallen sie dann aus dem Tragestuhl oder Patienten mit einer klar ersichtlichen,vom Klinikhausmeister erkennbaren Schenkelhalsfraktur werden vom Boden hochgerissen (``können sie gehen?``) und 25 km ohne Analgesie, vor Schmerzen schreiend ins UKH Salzburg gekarrt.Fallen Sie mit 82 Jahren lieber nicht auf den Boden, im Salzburger Land könnten Sie sonst ihren Vorschuß auf das Fegefeuer ausbezahlt bekommen.
RD=Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge=staatliche Aufgabe.Mir ist im Ernstfall s...egal, ob der NFS,der bei meinem AMI hilft,einen Falken,ein wie immer auch gefärbtes Kreuz oder ein Malteserkreuz/Strahlrohr auf seiner Jacke hat.Ich erwarte mir allerdings, daß er eine optimale rettungsdienstliche Ausbildung und Ausrüstung,mit der er auch täglich arbeitet und sicher umgehen kann,mitbringt.Lassen Sie ihre Bremsen am KFZ von einem Mechaniker reparieren,der das nur einmal im Monat macht?Ich nicht.Höffentlich zieht Falck vor den EuGH,dann kann das Land Tirol brennen wie ein Luster. Wenn die Beauftragung eines geeigneten Anbieters nicht klappt, dann muß halt eine Berufsrettung her, das wären eine Unmenge qualifizierter Arbeitsplätze.
Als Tiroler bitten wir den Standard hier am Thema zu bleiben. Wir brauchen in Tirol nämlich unbedingt helle Köpfe, die dann nach den Wahlen den Sumpf aufarbeiten und gleichzeitig die Zukunft nachholen. Sonst wirds kritisch für junge Leute. Die fehlende Kreativität und Intelligenz der letzten Jahrzehnte aber insbesonder der letzten Jahre, führte zu einer Einnahmen-Ausgaben-Scheere, die Lebensqualität unmöglich macht. In Tirol weiß man ja wer verantwortlich ist. Es ist schian bei uns, aber sau teuer.
Nur haben die "Patienten" nicht wegen Vertopfung oder 38 Grad Fieber, Grippe, Schnittwunde am Finger die Rettung gerufen. Zudem war das motto "load and go". Die Fahrten sind um mehrere 100% gestiegen und das nicht immer zur Freude der Rettungsdienste. Die Vorhaltekosten für Fahrzeuge und Gebäude etc. sind erheblich gestiegen.
Zivis leisten einen grandiosen Beitrag für die verwöhnte Gesellschaft.
Das ganze ist erst in den letzten Jahrzehnten herangewachsen.
Anfangs wurde das hauptsächlich von Ehrenamtlichen übernommen.
Das ging, weil es damals
a) grundsätzlich weniger Fahrten gab
b) Frauen in der Regel nicht berufstätig waren und unter der Woche Tagdienst machen konnten.
c)o ft vom Arbeitsplatz aus Dienst gemacht wurde
Nach dem das immer weniger möglich war, wurden die Tagdienste zunehmend von hauptberuflichen Mitarbeitern und eben auch Zivildienern übernommen.
Übrigens: Es sagt niemand, dass es nicht auch ohne Zivildiener gehen würde. Aber natürlich müssen die Zivildiener ersetzt werden.
gerade ist die rechtliche Auskunft reingekommen.
damit Falck Zivis einsetzen könnte, wäre eine Gesetzesänderung notwendig.
Somit ist GANZ KLAR:
Es geht OHNE ZIVILDIENER GENAUSO GUT wie beim RK mit ZWANGSARBEITER !
Und wieder erfährt es Österreich auf die schmerzhafte (kostspielige) Art.
Es geht eben NICHT, dass man durch die GEWERBSMÄSSIGEN Krankentransporte, die den Krankenkassen verrechnet werden, den RETTUNGSDIENST quersubventioniert, der nach der VERFASSUNG Aufgabe der Gemeinden ist.
Und es geht auch nicht, dass man das (teilweise) Freiwlligen - Rettungswesen mit höheren Summen subventioniert, als eine gewerbliche Firma kosten würde.
Und vor allem geht es nicht, dass man das so durchzuführen versucht, dass "es keiner merkt"!
Und imho gehören Rettungsdienst, Krankentransportdienst und Katastrophenhilfsdienst einfach zusammen (jedenfalls in ländlichen Gebieten).
Es macht keinen Sinn das aus einander zu reißen und natürlich kann man da auch die Kosten nicht exakt trennen.
Wenn sie das trennen, dann müssen sie überall RTWs hinstellen und besetzen die in der Woche vielleicht 5x ausfahren.
Oder sie machen das was Falck gemacht hätte: Stützpunkte und Fahrzeuge zusammenstreichen.
In den gesetzlich vorgeschriebenen 15 min kommt man schon sehr weit. Da gibt es dann eben in einem Bezirk statt 8 Stützpunkten bloß noch zwei und die Anfahrt dauert dann eben entsprechend länger.
dann sind die 5 oder 10 Minuten auch schnell vorbei...
Und man muss in die Ausschreibung hineinschreiben, WAS man will. Und nicht NACHHER aufzahlen, um das zu bekommen. NUR so funktioniert das in der EU.
Wenn Sie einen Herzkreislaufstillstand haben, dann macht es allerdings einen großen Unterschied, ob sie nach 5 Minuten professionell Reanimiert werden oder nach 15.
Im letzten Fall wird halt bestenfalls noch ein Organspender aus Ihnen.
Und bei zB bei Großunfällen haben Sie mit dem Schönwetter-Rettungsdienst auch ein Problem.
Wenn da mal irgendwo 40 Verletze auf einmal rumliegen, dann können sie dort vielleicht mit 2 Autos hinfahren, weil Sie den Rest ja brauchen um den normalen Rettungsdienst am laufen zu halten und Sie keine Reserven haben.
In der professionelle Sanitäter auf echten RTWs mit niedrigen Eintreffzeiten auch am Land eintreffen können. Stützen kann man das auch mit einem gut ausgebauten First Responder System. Allerdings ist der klasische Fall der Reanimation wohl eher nicht representativ, da eher selten so eine Situation vorliegt. Die Sanitäter am Land können und sollten dann auf einsatzreichen und schwachen Rettungswachen rotieren und/oder Praktika in Krankenhäusern ableisten können.
In einem Land, in dem ein Milliardenschweres Heer herumwegetiert um alle paar Jahre einen Katastropheneinsatz zu leisten, muss das Geld für flächendeckende RTWs mit beruflicher Besatzung da sein.
Auch, wenn man diese Sanis nun sogar ein paar Jahre ausbildet..
Es wird in Kürze eine Volksabstimmung über die Wehrpflicht geben. Da sie offensichtlich ein Problem mit Ihr haben, können sie dort ja gegen die Wehrpflicht stimmen.
Dass Sie ein Problem mit der Wehrpflicht haben ist aber kein Grund, hier über eine der weltweit größten humanitären Organisationen, die Millionen von Menschen in Notsituation hilft her zuziehen und Ihr nicht haltbare Anschuldigungen zu unterstellen.
Also entweder Sie legen hier jetzt ihre angeblichen Beweise auf den Tisch oder Sie hören damit auf.
Ich ziehe nicht über das RK als Organisation her, sondern über den Sumpf, der das "Wirtschaften" beim RK in den Händen hat !!
Kannst du Kasperl den Unterschiede überhaupt erkennen, oder bist du ärmlicher Wurm nur als Kampfposter abgestellt, der Kritiker mundtot machen soll ?
Ihre psychischen Probleme sollten sie behandeln lassen. "Der Markt will es" hat sachlich argumentiert, Sie gehen in persönliche Beleidigungen. Ihre "Verschwörungstheorien" sind auf nichts begründet, Sie beleidigen über 50.000 RK-Freiwillige, die Ihren A... für die Hilfe an der Bevölkerung riskieren und das ohne Bezahlung.
So wie sie hier herumpoltern und drohen, so wird tagtäglich mit Zivildienst-Zwangsarbeitern umgegangen !!
Genau deswegen bin ich gegen ZWANGSDIENSTE und FÜR FREIWILLIGKEIT !
Wie schon gesagt, zeigen sie mich und gleich noch Gerhard Hofer von der Presse an, wenn sie der Meinung sind, dass alles was hier geschrieben wird, nicht der Wahrheit entspricht.
"ES IST NICHTS SO FEIN GESPONNEN, ES KOMMT DOCH AN DAS LICHT DER SONNEN ".
In diesem Sinne, COOL down, aber MEGA-mäßig. ;-)
indem es 20 Prozent mehr Rettungswagen in Bereitschaft hielt als benötigt wurden."
ZAHLT alles der STEUERZAHLER !
Daher:
" JE MEHR ZIVILDIENER, DESTO MEHR RETTUNGSFAHRTEN, DESTO MEHR PROFIT (für das non-profit Unternehmen), DESTO MEHR ... "
Bei aller Hochachtung für ehrenamtliche Helfer:
Warum lässt sich die Mehrheit der Wahlschafe von den Politikern seit vielen Jahren einlullen? Ja warum soll denn so eine wichtige Tätigkeit - wie der Rettungsdienst es ist - von unbezahlten Ehrenamtlichen, die freiwillig auf Freizeit verzichten, und von dazu per Gesetz gezwungenen Zivildienern erledigt werden? Also - von wenigen Idealisten abgesehen - sind das richtige Zwangsarbeiter, Sklaven der Gesellschaft, was soll das?
Niemand baut Häuser oder Handys oder Autos ehrenamtlich oder freiwillig, jeder Gastwirt, Trafikant, Banker und Manager wird entlohnt, für alle Konsumartikel ist genügend Geld da, aber für lebensnotwendige Sachen nicht?
Lasst euch nur weiter auf den Kopf sche***n!
...haben wohl grad nix zu tun, ist ja fast wie bei der FPÖ! ;-)
Nein, im Ernst jetzt: Das Rote Kreuz betont immer wieder - zu Recht - wie wichtig die soziale Arbeit im Krankentransport- und Rettungsdienst ist, aber warum sind das dann keine "systemrelevanten" Arbeitsplätze?
In die Bawags und Hypos stecken wir Milliarden, und wenns ums Überleben geht greifen wir auf Zwangsarbeiter und Altruisten zurück? Gehts noch?
Denkt mal darüber nach, bevor ihr den Gesülzen der Politiker auf den Leim geht, die arbeiten übrigens auch nicht ehrenamtlich oder zwangsverpflichtet. Außer Bürgermeister in Kleinstgemeinden vielleicht.
Zum ersten Satz: Tut mir leid, der Vergleich mit Postern der FPÖ war zu hart, ich entschuldige mich in aller Form!
einen Tag bevor die Fakten in der Presse erschienen habe ich geschrieben:
" JE MEHR ZIVILDIENER, DESTO MEHR RETTUNGSFAHRTEN " - RK ist PROFIT-gieriges Unternehmen !
Seitdem werde ich attakiert, man unterstellt mir "hundsgemeine Unterstellungen zu machen", "hasserfüllt zu sein", usw.
Das System funktioniert aber nicht mehr.
Ich habe noch viel mehr Informationen, und möchte hier festhalten, dass noch viel mehr ans Licht des Tages kommen wird, ich gehe von einer Revolution im Bereich RK aus.
Artikel in Presse:
http://diepresse.com/home/pano... tatt-Hilfe
"Tatsächlich wurden dem Rettungsdienst fast zehn Millionen Euro nachgeschossen."
"So soll das Rote Kreuz dem Land 1,8 Milli
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