Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Microsoft hat die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer geschlossen. Der Windows-Konzern veröffentlichte am Freitagabend wie angekündigt ein umfangreiches Software-Update. Die Nutzer müssen entweder die automatische Update-Funktion aktiviert haben oder sich die Aktualisierung bei Microsoft herunterladen. Nur wenige Anwender seien Ziel eines Angriffs über die Schwachstelle geworden, betont das Unternehmen.
Die Sicherheitslücke war am vergangenen Wochenende bekanntgeworden. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte dann am Montagabend vor der Nutzung des Browsers gewarnt und empfahl den Umstieg auf alternative Browser. Betroffen war der Internet Explorer in den Versionen 9 und älter.
Über die nun geschlossene Schwachstelle kann ein Computer mit Schadsoftware infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Webseite zu besuchen. Zunächst hatte Microsoft Mitte der Woche eine Zwischenlösung ins Netz gestellt. Zusammen mit dem Update hat Microsoft auch einen Patch für eine Sicherheitsanfälligkeit im Flash-Player für Internet Explorer 10 veröffentlicht. (APA/red, 22.9.2012)
Neue Ausgabe mit Health Report und neuer Do-Not-Track-Einstellung
Dem einstigen "Fenster in die Welt des Internets" wird wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt
Auf JavaScript basierender Video Codec von Mozilla kommt ohne DRM aus und ermöglicht Virtualisierung von Anwendungen
Kampagne offenbar bereits seit Mitte März im Laufen - "Deep Panda" soll aus China kommen
Schwachstelle ermöglicht Ausführung beliebiger Programmcodes
Vorwurf des Vertragsbruchs und Weitergabe von Interna an Mozilla
Dokumente aus Microsofts Office können nun im Google-Browser geöffnet werden
Mozillas mobiles Betriebssystem soll schon bald in fünf Ländern starten - weitere 11 bis Ende des Jahres
Aktuelle Beta-Version bringt viel gefordertes Feature - Tab-History für Tablets und vereinfachte Suche
Auch nach Kritik will man Cookies von Drittanbietern nicht zulassen
Basiert auf Google Wallet, aber mit Unterstützung für mehrere Anbieter sowie Provider-Abrechnung
Großreinemachen bei Apple und Google nach Spaltung der Rendering Engine - Chrome Webview für Android kommt
Neue Rendering Engine soll Komplexität deutlich verringern und Innovation antreiben
Neue Version bringt Private Browsing für Fenster und überarbeiteten Downloadmanager
"Ask Google for suggestions" kann bei der Eingabe in Textfelder für Grammatik und Rechtschreibung genutzt werden
Versprechen: zwei- bis fünfmal so schnell wie klassische Engines - Hälfte der Geschwindigkeit von nativem Code
In neuer Testversion lässt sich experimentelles Feature aktivieren - Derzeit aber noch nicht funktionstüchtig
Ab sofort im Play Store zum Download - Beta mit "Offroad-Modus" und "Discovery Panel"
Nutzer müssen auf letzte Version des Flash-Players aktualisieren
Version 25 bringt deutliche Performanceverbesserungen und erweiterten HTML5-Support
Browser blockt künftig Cookies von Drittseiten - Folgt dem Beispiel von Safari
Basierend auf WebRTC - Aufnahme in Firefox 21 - Kooperation mit Ericsson und AT&T
Interessant dabei ist, dass der Sicherheitsstandard beim IE10 massiv höher geworden ist - weil dort die bislang unbekannte Sicherheitslücke einfach nicht existiert hat.
und @W-Man: Lesen bildet: Die Sicherheitslücke des IE10 hat Adobe Flash (der im IE10 integriert ist) betroffen, nicht den IE....
existiert ein eigenes Flashplayer-Plugin mit Active-X.
Microsoft ist SEHRWOHL mitverantwortlich für die Sicherheitslücken die bei Verwendung dieses Plug-ins von Adobe "in's System gerissen werden".
Microsoft hätte bereits am Tag des Bekanntwerdens so einer gravierenden Bedrohung einen (temporären) Hotfix liefern müssen.
Notfalls eine primitive Deaktivierung des Flash-Plugins.
Vor oder hinter der Datumsgrenze? Also ein Hotfix in < 24h ist IMHO nicht zu bewerkstelligen. Treten ähnliche Probleme bei anderen Browsern, v.a. aber bei anderen weniger zentral betreuten Betriebssystemen (wie etwa Linux) auf, dann will ich schon mal sehen wie lange es dauert bis die updates programmiert und v.a. koordiniert werden. Aber gut, bei manchen gehört MS-Basherei zum guten Ton. Davon abgesehen dass Vista/7/8 User eh nur bedingt betroffen waren (UAC hätte reagiert), war IMHO die Reaktion sehr wohl prompt, und so soll es auch sein ...
Egal wie manche zu diesem Unternehmen stehen, die Reaktion war absolut prompt und vorbildlich. Und anders als manche Medien und Ämter wieder mal bashen mussten von wegen "leider ist bislang unklar wann MS die Lücke schließen wird", hat MS selbst sehr zeitig reagiert und zunächst auf das EMET Tool verwiesen, solange bis eben das update zur Verfügung stand. Vorbildlich, ann man nicht anders sagen. Was das allerdings genau für eine Lücke war und wie realistisch Angriffe/Kompromitierungen gewesen wären, kann man wohl nciht so richtig abschätzen ...
Also von prompt und vorbildlich kann hier auf gar keinen Fall sprechen ... bei Mitbewerbern (zB. Firefox) kommt üblicherweise innerhalb von ein, zwei Tagen ein Update .. das nenn' ich vorbildlich.
Aber jemand der dir Realität mit Füssen tritt (" Was das allerdings genau für eine Lücke war und wie realistisch Angriffe/Kompromitierungen gewesen WÄREN, kann MAN") wohl nciht so richtig abschätzen ...") kann das wahrscheinlich gar nicht anders sehen.
und v.a. wie realistisch die Bedrohungen wirklich waren, ist ja in der Tat nicht eindeutig; bei Vista/7/8 Nutzern hätte zumindest die UAC getriggered. Außerdem hat MS ja auch noch auf das EMET Tool als Übergangslösung hingewiesen und dort sieht man zumindest ob für die entsprechenden Anwendungen (iexplore.exe) DEP und andere Mechanismen aktiviert sind. Finds sowieso komisch dass immer nur der Fokus auf den "Brausern" liegt; die Infrastruktur, allenvoran die TCP/IP Stacks, müssten doch viel eher kompromittierbar sein als ein Browser der ja meist nur Schicht 5-7 des OSI Modells benützt ...
Mir persönlich wäre es ein zu großes Risiko, den IE zu verwenden. Auch in der Version 10. Und in Sachen Kompatibilität ist der IE ja auch nicht gerade ein Vorbild. Da sind andere Browser wesentlich besser.
Aber vor allem was da noch alles an Sicherheitslücken im IE schlummert, die erst so nach und nach zum Vorschein kommen...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.