Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Er war so "eingelullt", dass er die sechs Millionen doch genommen hat. Er wusste zwar innerlich, dass sein Honorar für dieses Hypo-Alpe-Adria-Gutachten nur 300.000 Euro wert war. Er war sogar selbst irgendwie daran beteiligt, dass das Honorar von aberwitzigen zwölf Millionen Euro auf immer noch verrückte sechs Millionen Euro heruntergehandelt wurde - "Patriotenrabatt" nannte das der fröhliche Haider-Adlatus Stefan Petzner damals; aber der Haider sagte einfach zu ihm: "Tua dir nix an, alles läuft gut" - und Dietrich Birnbacher schloss ganz, ganz fest die Augen. Er ist Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater.
Andere Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater erstellten dann ein Gutachten, dass die sechs Millionen für ein paar Seiten Blabla schon okay und "eh nachvollziehbar" seien. Da war Birnbacher noch mehr eingelullt.
Aber nicht nur Birnbacher. Seine Kollegen auch und die Vorstände der Kärntner Landesholding, die den Mist bezahlen mussten, ebenfalls.
Dieser Kärntner Skandalkomplex ist nicht nur die Katastrophe gieriger, verschlagener, korrupter Politiker, sondern auch die honoriger Herrschaften, die ihre Expertise in den Dienst des Betrugs und der Untreue stellten. Ihr Urteilsvermögen, ihre moralischen Maßstäbe und - schlimm für sie - ihr Gespür für das strafrechtlich Unbedenkliche waren eingelullt. Der Rechtsstaat und die Demokratie konnten sich nicht auf sie verlassen (Hans Rauscher, DER STANDARD, 22./23.9.2012)
Zur Hochblüte Haiders gab es zwei Typen seiner absoluten Fans
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Es ist ein Symbolthema: Straßen, die plötzlich anders heißen sollen, weil der Namensgeber doch nicht würdig und vertretbar ist
Durch die Aktion der kämpferischen Mutter wurde offenbar, dass die Kreuze in den Klassenzimmern ein gewisses Legitimationsproblem haben
Die Idee eine verpflichtenden Volksbefragung ist demokratiepolitische Unfug
Ungarn unter Orbán widerspricht vollkommen den Werten der EU
Das Pestizidverbot ist eine Imagekatastrophe für Berlakovich, für seine ÖVP, aber vor allem für die Landwirtschaft
... nämlich, ob es sich letztlich lohnt, mit der Justiz zu kooperieren. Dies wäre ein sehr wichtiges Signal in viele andere Fälle und letztlich auch möglich, im Urteil zu berücksichtigen.
Nicht dass eine Beurteilung des Falles nicht auch ohne Geständnis im Wege der Beweiswürdigung möglich wäre, so hat Hr. Birnbacher doch - auf seine Weise - sehr viel gut gemacht.
Auch wenn es zynisch klingen mag, ist sein Beitrag zur Sauberkeit in dieser Republik letztlich ein sehr großer. Und auch das ist anzuerkennen, ohne ihn deswegen zum Helden zu machen.
Siehe U-Ausschuss und die DORT vorgebrachten "Argumente".
Gegenfrage:
Wären Sie bei dem Betrag nicht auch schwach geworden? Es war (damals) eine ganze sichere Sache, weil alle hohen Tiere dabei waren und somit eine umfassende Rückendeckung zu erwarten war. Den weiteren Verlauf konnte man ja nicht voraussehen.
mit solchen Expertisen will man nur täuschen ... Niemand der Gutachter hat jemals den Sachverhalt geprüft, die Gutachter sind anzuklagen und gehören aus der Liste der Gerichtsgutachter ein für alle Mal gelöscht. Keine weiteren öffentlichen Auträge an all diese Gutachter, Nowontny und andere Universitätsprofessoren, die derartige Gefälligkeitsgutachten geben, haben ihre Befähigung zum Amt als Univ.Prof. verloren und sind zu kündigen.
was da birnbacher von sich gab. 6mio - kein problem - mach dir nicht ins hemd (sagte sinngemäss der haider). und er wusste wieso: denn 6mio sind offenbar nur "peanuts" in der 1.Liga der Korruption. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kot*en möchte. Doch die Konstruktion ist einfach perfekt: selbst wenn man niemand (weiss) wählt, wählt man jemand. hier stinkt das system zum himmel. vive la revolition!
war der hypo-verkauf das geschäft seines lebens, dachte er wohl als martinz ihn darum bat in dieses geschäft einzusteigen. so leicht würde er nie wieder in so kurzer zeit soviel geld verdienen. und er recht hatte er. ihn trifft die geringste schuld. er hat die hand aufgehalten und genommen, was ihm von größenwahnsinnigen politikern gegeben wurde. ich an seiner stelle hätte genauso gehandelt nur mit dem unterschied, dass ich sagen würde: "die deppen haben mir 12 millionen für wenig arbeit versprochen und gegeben, warum sollte ich zu einem solchen angebot nein sagen? wenn einer bereit ist für eine rostlaube den preis eines neuwagens zu zahlen, dann werde ich das geld nehmen, basta!"
hrn. b jetzt die schuld anzulasten, ist eine verkürzung. er hat genommen, was man ihm aufgedrängt hat. das hätten 0,00001% von uns nicht getan. ok, er war kein korrekter heiliger.
ich selbst habe einmal in einer vergleichsweise harmlosen sache auch einen "korrekten" standpunkt vertreten, es hat mir extrem geschadet! unsere gesellschaft ist leider nicht so korrekt. sie belohnt das nicht. stellen wir uns vor, was passiert wäre, wenn b damals abgelehnt und die sache evtl. angezeigt hätte: er wäre wegen übler nachrede verfolgt und seine existenz vernichtet worden! und keiner hätte ihm geholfen.
die, die das eingefädelt haben, sind die wahren gauner!!!
Wenn Sie als Privatmann einen Blöden finden (wie beschrieben) so ist das Ihre Sache, so lange er nichts Schriftliches in der Hand hat und Sie dann anzeigt.
Aber an einen Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder werden von Gesetzes wegen andere Massstäbe gesetzt.
Da gibt es aber einige Ausnahmen, die in dem Fall zu greifen scheinen. Beide Vertragspartner gelten zudem vermutlich als Unternehmer.
Der Verkürzte kann den Vertrag nicht anfechten, wenn ihm der wahre Wert bekannt war (§ 935 ABGB). Oder wenn sich der eigentliche Wert nicht (mehr) erheben lässt (§ 935 ABGB). Die Aufhebung muss innerhalb von drei Jahren ab Vertragsschluss gerichtlich geltend gemacht werden. Zulasten eines Unternehmers kann die Anwendung des § 934 ABGB gemäß § 351 UGB vertraglich ausgeschlossen werden.
(Quelle Wikipedia)
... und ist es jetzt schon wieder: Diese kollektive Trance in Sachen "Wert-Schätzung"
http://www.youtube.com/watch?v=OjXl61uKq8c
Jede Arbeitnehmerin, jeder Arbeitnehmer, die/der z.B. in eine Pensionsfond einzahlt, braucht in Wirklichkeit eine/n SachwalterIn: Das Geld arbeitet einfach nicht und die erhofften 6% Rendite sind mit doppelt geringen Löhnen zu Lebezeiten erkauft und können dann, nach "Einzahlungsschluss", nicht mehr gehalten werden - siehe z.B "Sorge um Firmenpension"
http://tv.orf.at/program/o... 901/344713
ein Honorar von sechs Mio kostet drei Mio Steuern, so einfach ist das! Weil ich gehe davon aus, daß Birnbacher auch mit seinem übrigen Einkommen (ohne die Monster-Expertixe) über EUR 60.000,- gelegen ist, womit er automatisch in der 50%-Progression gelegen ist.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.