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London - Astronomen empfingen den bisher fernsten Gruß aus der Urzeit des Kosmos: Die Lichtteilchen der nun entdeckten Galaxie machten sich etwa 500 Millionen Jahre nach dem Urknall auf den Weg. Das mit den Weltraumteleskopen Hubble und Spitzer registrierte Licht war damit 13,2 Milliarden Jahre unterwegs. Die Baby-Galaxie enthielt nur etwa ein Prozent der Masse der Milchstraße, berichten die Forscher um Wei Zheng in "Nature". (tasch/DER STANDARD, 22./23. 9. 2012)
Abstract
Nature: "A magnified young galaxy from about 500 million years after the Big Bang"
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! HIer das gesamte paper auf arxiv: http://arxiv.org/abs/1204.2305
Ich bin mir nicht sicher, ob du mich nicht auf dem Schauferl hast. Aber "von Massen gekrümmt" ist eigentlich gerade: das Licht kommt in einem von Massen (vielfach) gekrümmten Raum auf "geradem" Weg zu uns. Der Raum (korrekt: die Raumzeit) selbst wird gekrümmt, das Licht selbst bleibt gerade, wird nur mitgekrümmt. Es bewegt sich weiterhin auf dem kürzesten Weg durch den gekrümmten Raum.
Wie sich das auf die Berechnung der Entfernung auswirkt, darüber will ich noch nicht mal nachdenken. Die WissenschafterInnen verstehen das aber natürlich. Und ja: der Durchmesser kann nie gleich dem Umfang sein.
Der Artikel von astronews, unten vomn http://arxiv.org/abs/1204.2305 schon mal gepostet, gibt Info darüber: http://www.astronews.com/news/arti... -028.shtml unter dem Bild steht: "Die Galaxie MACS1149-JD1 auf Bildern des Weltraumteleskops Hubble. Die Übersichtsansicht links wird vom Galaxienhaufen MACS J1149+2223 dominiert, der das Licht der entfernten Galaxie etwa 15-fach verstärkt."
Hier das vollständige paper auf arxiv: http://arxiv.org/abs/1204.2305
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