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Standard: Die Studie zu den angeblich schädlichen Auswirkungen von gentechnisch verändertem Mais wurde von zahlreichen Wissenschaftern massiv kritisiert. Wieso hat sie eine solche Aufregung verursacht?
Epstein: Wir hatten in Wien vor einigen Monaten eine Konferenz über die Ergebnisse von zahlreichen Studien, die gezeigt haben, dass GMO keine negativen Auswirkungen hat. Dazu gab es vielleicht drei Zeilen Berichterstattung in der Zeitung. Kaum wird aber etwas veröffentlicht, bei dem Bilder von riesigen Tumoren dabei sind, werden die überall gedruckt. Jetzt muss die gesamte Wissenschafter-Gemeinschaft gerannt kommen und sagen: Wartet mal, da gibt es ein Problem!
Standard: Was halten Sie von der Untersuchung?
Epstein: Es gibt sehr viele kritische Punkte bei der Arbeit. Das Sample ist sehr klein, nur zehn Tiere pro Gruppe. Die Studie weist nicht aus, wie viel die Tiere zu fressen bekommen haben - dieser Punkt ist besonders entscheidend, weil sie einen Rattenstamm benutzt haben, der sehr anfällig für Krebs ist, ganz besonders, wenn die Tiere so viel fressen können, wie sie wollen. Und die Statistiken sind so schlecht gemacht, dass es nicht klar ist, ob es zwischen den Kontrollgruppen irgendeinen signifikanten Unterschied gibt.
Standard: Die Studie wurde aber in einem seriösen Journal publiziert.
Epstein: Das stimmt. Bevor so etwas gedruckt wird, wird es von mehreren Wissenschaftern überprüft, normalerweise sollten solche Fehler entdeckt werden. Ich bin überrascht, dass es in dieser Form veröffentlicht wurde.
Standard: Kennen Sie die Leute, die die Studie gemacht haben?
Epstein: Nur den Erstautor, er ist recht berüchtigt. Er hat eine sehr negative Einstellung zu allem, was mit gentechnisch veränderten Organismen (GMO) zu tun hat, seine Arbeit ist sehr umstritten.
Standard: Was gibt es bisher für Forschungsergebnisse zu den gesundheitlichen Folgen von GMO?
Epstein: Jeder einzelne GMO ist anders, das kann man nicht verallgemeinern. GMOs sollten jedenfalls nie nur in einem, sondern in verschiedenen Laboratorien getestet werden. Wir werden zum Beispiel bald eine Studie veröffentlichen, für die wir ein GMO untersucht haben und dabei zu genau gegenteiligen Ergebnissen gekommen sind wie eine andere Untersuchung in einem anderen Labor mit dem gleichen GMO.
Standard: Gab es Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind wie die umstrittene Studie?
Epstein: Nein. Der hier untersuchte Mais ist sehr häufig, es gibt ihn seit vielen Jahren, die Anzahl an Tieren, die das Zeug gefressen haben, geht wohl in die Milliarden. Soweit ich weiß, gab es bisher keine Probleme damit.
Standard: Wie würden Sie die Situation für die Gentechnik-Forschung in Österreich beschreiben?
Epstein: Wir brauchen eine spezielle Genehmigung, aber wir können arbeiten. Wissenschaft sollte nicht davon abhängen, was Politiker von ihr halten. Sicherheit ist ein großes Thema bei GMO, und es ist wichtig, an verschiedenen Orte in verschiedenen Laboratorien dazu zu forschen, weil es da eben so verschiedene Ergebnisse gibt. Zu sagen, dass alle GMO gut sind oder alle schlecht, funktioniert nicht. Sie sind so verschieden. (Tobias Müller/DER STANDARD, 22./23. 9. 2012)
Michelle Epstein forscht an der MedUni Wien und ist Mitarbeiterin des GMSAFood Projects, in dem die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln auf Tiere und Menschen untersucht werden. Aus Sorge vor Tierrechtsaktivisten will sie kein Bild von sich veröffentlichen.
Dann red ma weiter... Genauso wie der Radiochemiker der Spinat aus Fukushima essen würde... Tja... Zeitung lesen wird nie Informativ sein, sondern ist echt darauf gezielt Verwirrung zu stiften...
Ja, das Moderne ist echt ok teilweise, keine Frage aber von wegen Verhungern ohne Gmo ist echt ein Schwachsinn! Wirklich die neuesten Studienergebnisse zeigen dass wenn keine 50% der Lebensmittel vom Acker bis zum Tisch weggeschmiessen werden hätten wir tatsächlich Zwei mal die Menge an Nahrung um die hungernden der Welt zu nähren... Also gute nacht liebe Welt.... Träum schön weiter von Monsanto Welt Retter Märchen!
Gentechnik-Betriebe existieren, weil sie das was die Natur kostenlos liefert, mit Abgaben belasten wollen.
Die Methode der Chemiekonzerne war da identisch. Zuerst töten man mit deren Düngern jedes Bodenleben ab und dann muss der Bauer das Zeug kaufen und mit Branntkalk seinen Acker vergewaltigen. Ob er will oder nicht.
Mit Landmaschinen verhält es sich ähnlich. Um die Bodenverdichtung wieder gutzumachen, gibts aber wieder tolle Maschinen. Ein Schuldenkreislauf bis zum Kollaps von Agrarflächen und Bauerngenossenschaften.
Keine Statistik kann diese häßliche Wahrheit jemals schönen.
Ja die Natur liefert alles Kostenlos, desshalb mußten früher als es noch keine bösen Maschinen oder unatürlichen Dünger gab bis zu 90% der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten (was heute unter 5% machen!) und es war dennoch nicht gesichert, dass genügend am Ende übrig blieb um alle mit Essen zu versorgen. Ja die Natur ist lieb und wir sollten wieder zurück zu den gute alten Zeiten!
damit ein Bauer nicht mehr denken muss - Genmais ausgesät und schon hab ich keine Probleme mehr mit meiner monokultur...........der Bauer kann wie Mcdonalds jeden Benachteiligten einstellen...es ist kein Wissen mehr nötig wie ich mit Schädlingen umgehe (ich erinner an den Brennessel Krieg in Frankreich - siehe youtube) ..nun hat der bauer diese schlechtbezahlten Arbeiter und ist auch abhängig vom Samenlieferanten. Was aber wenn Monsanto Mais nicht mehr funktioniert ? So wie in vielen Ländern jetzt schon ? Den Genmais braucht keiner ausser die Samenverkäufer und deren Wissenschafter und MARKETINGLEUTE - denn damit die Dame oben ihre 4ooo netto abschiebt - muss Sie sagen dass 'Scheisse in die Erde zu planzen' gut und schön und wichtig ist
Das ist gar nicht möglich.Aber Redlichkeit schon.Beim 7.rahmenprogramm geht es um die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarindustrie.Gesundheit kommt auch vor .auch,.Gar nicht vor kommen alternative Anbaumethoden , die keine oder ganz wenig Chemie aus der Fabrik brauchen.Nicht kommt die Ökobilanz unterschiedlicher Anbaumethoden vor.
Quergedacht wird überhaupt nicht.Zb Wie wirkt sich GMF auf den Migrationsdruck aus ?In wie weit hat "Landgrabbing" mit erhofften Gewinnen aus GMF zu tun und wie wirkt sich das auf die Landw.in der 3.Welt aus?Fragen über Fragen, die zu erforschen niemand wagt bzw deren Erforschung niemand bezahlt.Hallo Journaille, warum fragen Sie nicht ?
das gleiche gilt bei IMI (Innovative Medicines Initiatives) auch so ein tolles EU "Forschungsfoerderungsprogramm"!
Gefoerdert werden Ideen, die Konzerne interessant finden und die bereits vorher fuer eine Kooperation gewonnen werden muessen.
.
Echt so ein Pech!
Da reisst man sich den A... fuer Monsanto,
laesst sich seine harte Arbeit in Public-Private-Partnerships finanzieren,
publiziert dann die 500ste SHORT TERM study zur Gesundheit der Labortiere,
und dann DAS!
(Mir kommen die Traenen.)
…möglichen Gefahren v.langfristigen Auswirkungen auf komplexere Lebewesen hinweist.
Die bisherigen Studien liefen so an die 90 Tage.
Das FS3 findete es unverantwortlich, daß durchwegs unterinformierte Beamte über Dinge entscheiden dürfen, die dann Gesetz werden -wobei jene "Eggspörten",die diesen Beamten mit "Rat&Tat" z.Seite stehen,meist aus ebenderselben Ecke stammen,die "geprüft" werden soll.
Die Konsequenz ist eine Betonierung jener Multis,die es sich leisten können,alle u.jeden z.verklagen,der auch nur einen Hauch eines Zweifels am Frankenfood aufkommen läßt.
Wie war das noch mit der gesundheitl. "Unbedenklichkeit" von DDT, BPA, Aluminium od.den Röntgengeräten in den Schuhfilialen?
Wie viele Jahrzehnte nachher kam man dahinter?
Epstein: "Kaum wird aber etwas veröffentlicht, bei dem Bilder von riesigen Tumoren dabei sind, werden die überall gedruckt. Jetzt muss die gesamte Wissenschafter-Gemeinschaft gerannt kommen und sagen: Wartet mal, da gibt es ein Problem!"
ODER
Epstein: "Wir werden zum Beispiel bald eine Studie veröffentlichen, für die wir ein GMO untersucht haben und dabei zu genau gegenteiligen Ergebnissen gekommen sind wie eine andere Untersuchung in einem anderen Labor mit dem gleichen GMO."
Unabhaengige Mediziner-Forschung in Oesterreich! Reproduzierbare Ergebnisse in verschiedenen Labors sind nicht moeglich und Kontrollen sollen untereinander statistisch signifikante Unterschiede zeigen???? Wie bitte?
Diese Forschung kann man sich getrost sparen!!!
Somit könnten nur nicht-Menschen - also z.b. Vulkanier Forschungstätigkeiten ausführen.
Ist halt dann die Frage ob derart gewonnene Erkenntnisse auch für Menschen relevant sind.
Spätestens seit Nietzsche sollte man von solche Aussagen Abstand nehmen - aber Allgemeinbildung ist ja im Bereich der Naturwissenschaft nicht mehr notwendig.
Sie haben ja merkwürdige Einstellungen von ihren Mitmenschen. So schlimm ist es aber nicht. Natürlich gibt es Menschen die voreingenommen gegenüber was auch immer sind, aber die tun sich schwer und stehen sich häufig selber im Weg.
Ich bin selbständig und bei jedem neuen Kunden bin ich völlig unvoreingenommen. Ohne das könnte man nur sehr wenig verkaufen.
Und genauso ist es bei Forschern. Wer nicht unvoreingenommen forschen kann, der hat den Job verfehlt. Und wenn er es trotzdem macht und seine Meinung da hinein interpretiert, wird das Ergebnis dann von den Kollegen in aller Welt zurecht völlig zerlegt und der voreingenommen Kollege unglaubwürdig.
Und wenn schon nicht das, dann sollte wenigstens die Voreingenommenheit unter dem Punkt "Interessenskonflikte" aufscheinen. Tat sie aber dem vernehmen nach auch nicht (ich kanns leider nicht kontrollieren weil der Artikel wieder hinter einer paywall ist.).
Roundup blockiert ein Enzym des pflanzlichen Shikimate pathways zur Synthese von Aminosäuren. Ein cancerogener Effekt in Menschen konnte nicht nachgewiesen werden. Falls ich es also nicht gerade mit einer Pflanze zu tun habe, sollten sie keine Probleme haben. =)
Wenn Sie das genau lesen, bedeutet diese stellungnahme gar nichts.
Es ist uninteressant, ob Roundabout beim Menschen Krebs erzeugt oder nicht. Was das Zeug mit unserer Lebensgrundlage anstellt zählt. Was passiert mit der Flora und Fauna, von der wir leben? Das hat viel mehr Problemkapazität als irgendwelche Wahrscheinlichkeiten an Krebs zu erkranken.
Es kann auch nicht festgestellt werden, wie stark sich diese Substanzen auf der Erde verteilen. Ich erinnere da an PCB und DDT, das man heute sogar in Eisbären nachweisen kann.
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