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In seiner Bawag-Zeit hat er mit der ÖVAG über eine Fusion verhandelt, nun ist er der Rückbauer der ÖVAG: Stephan Koren.
Die Auflagen der EU zur Rettung der ÖVAG führen zu einem radikalen Rückbau der Bank - bis 2017 müssen 1100 Mitarbeiter gehen. Im neuen Verbund hat nun die ÖVAG das Sagen gegenüber den "kleinen" Volksbanken, Fusionen werden die erste Folge sein.
Wien - Sie hat schwere Zeiten hinter sich, mindestens ebenso schwere dürften kommen. Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG; mit 43 Prozent musste zu ihrer Rettung der Staat einsteigen) wird bis 2017 die Hälfte ihrer Mitarbeiter abbauen: rund 1100 Stellen. Das hat der neue Bankchef Stephan Koren beim ersten Medienauftritt des neuen ÖVAG-Vorstands am Donnerstagabend bekanntgegeben. Der Großteil der Posten wird durch den Verkauf von Beteiligungen wegfallen.
Ex-Bawag-Vizechef Koren schilderte die Zukunft der Bank, die ihre Bilanzsumme von 30 Mrd. Euro auf 15 bis 20 Mrd. schrumpfen muss, wie es so seine Art ist: völlig schnörkellos. "Am Schluss wird die ÖVAG nicht mehr die gleiche Bank sein, wie sie es war. Ich selbst habe noch nie ein so starkes Redimensionierungsprogramm in einer Bank erlebt." Zur Erinnerung: Mitte 2008 betrug die Bilanzsumme des Spitzeninstituts des Volksbankensektors 95 Mrd. Euro, Ende 2011 war sie "durch die Übergabe der Kommunalkredit an die Republik" (Koren) auf 40 Mrd. Euro gesunken.
Mit Abbauen geht es weiter. Denn die EU-Kommission hat der Bank, deren Haupteigentümer die 62 "kleinen" Volksbanken sind, wegen der staatlichen Hilfe eine radikale Diät auferlegt. Schon zuvor hatte die ÖVAG die Ostbankenholding VBI versilbert.
Die Verkaufsliste ist lang: Bis Ende 2015 muss die ÖVAG ihr langjähriges Sorgenkind, die verlustreiche Volksbank Rumänien, verkaufen; die ÖVAG hat sie nur noch mit einem Euro in ihren Büchern. Die profitable VB Leasing International (an ihr hält die ÖVAG 50 Prozent) muss bis Ende 2014 abgestoßen sein. Der weitere Abbaubereich (zehn bis 15 Mrd. Euro): Hypotheken- und Unternehmensfinanzierungen sowie Immobilienportfolios. Dessen Abbau werde wohl "am schwierigsten" werden, ahnt Koren. Die RZB-Beteiligung (rund fünf Prozent) muss bis 2016 weg; da laufen erneut Verhandlungen mit Raiffeisen. Der Konkurrenz-Genossenschaftssektor wollte das Paket schon einmal aufgreifen, hat den geplanten Deal dann aber aus Eigenkapitalgründen abgeblasen.
Mit der Verkleinerung geht der Mitarbeiterabbau einher. Allein mit dem Leasing-Verkauf werden 700 Leute gehen, je 200 entfallen auf den " Abbaubereich" und die ÖVAG selbst. Auch sie muss abspecken, "die Organisation der Bank steht in jeglicher Weise auf dem Prüfstand", nennt es Koren.
Freilich wird auch im Sektor kein Stein auf dem anderen bleiben. Denn die ÖVAG hat ja durch die Bildung des Haftungsverbunds mit den Volksbanken ihnen gegenüber Durchgriffs- und Weisungsrechte. Und der neue Vorstand, dem neben Michael Mendel und Martin Fuchsbauer auch Genossenschaft-Vorstandsmitglied Rainer Borns angehört, macht kein Hehl daraus, dass er selbiges auch nutzen wird. Letzten Endes werde man auch " die Diskussion über Fusionen führen", machte Koren klar.
Was über all dem noch steht: 2017 muss die ÖVAG der Republik 300 Mio. Euro PS-Kapital zurückzahlen. Bis dahin will die Republik auch ihre ÖVAG-Aktien wieder los sein. (gra, DER STANDARD, 22.9.2012)
Restrukturierungskosten und Immo-Abschreibungen belasten
ÖVAG-Chef Stephan Koren will die Bank bis Ende 2015 abgebaut haben und wartet auf den Raiffeisen-Sanierungsbeitrag
Die Österreichische Volksbanken AG hat noch zwei Dutzend Gesellschaften auf Zypern, Malta, Jersey
Die 61 "Kleinen" fühlen sich vom Spitzeninstitut gegängelt. Sie fürchten Einbußen und müssen mit Zusammenlegungen rechnen
Super. Da retten die Steuerzahler eine Bank, überantworten das einer Beobachtung durch Politiker, die wiederum kündigen Angestellten und bezahlen sie dann mittels AMS. Also zahle ich als Steuerzahler nicht nur die Schulden "meiner" Bank (gehört ja z. T. dem Steuerzahler) zurück, sondern auch noch die Folgekosten. Der Vorstand zeigt damit kurfristig Erfolg und kassiert dann eine Megaprämie dafür.
1000 stellen oder gar mehr müssen abgebaut werden. gut, das is und soll ein positiver ansatz sein. was wurde dienstags geschrieben: FUCHSBAUER wird verlängert, was soll das - das darf ja nicht wahr sein.
Geh exilkärntner du meintest - sein schwiegerpapa richtet das: wer ist das nur????
und was passiert nun mit seinen magier? fragen über fragen...
und bitte immer schön die Schuhe putzen.
http://tinyurl.com/cnn3ouz
2008 a bisserle Mitdenken können und vielleicht
eine bessere Laufbahn eingeschlagen.
Es bauen alle Banken ab, nur hört man es nicht
immer gleich.
Sehen kann man es schon sehr deutlich.
In der IT- Branche wie auch in div. modernen
Produktionen werden fähige Fachleute gesucht.
Das ist halt mit Arbeit und liebe zum Beruf
verbunden, welche das Keilerwesen nicht
so mit sich bringt.
Nur Geld als Motivation zu sehen hat nie für
Glück und Erfüllung gereicht.
jetzt sind sie ziemlich still geworden, die herren vorstände aus den regionalen genossenschaften, nachdem ihr "global" player projekt von allen steuerzahlern und nicht nur von den genossenschaftern mittels steuermitteln gerettet werden mußte.
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