Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das Team hinter carsharing 24/7: Ruth Juric, Robert Reithofer und Tanja Röhm (von links nach rechts).
In Österreich nutzen immer mehr Menschen Carsharing. Bei gewerblichen Anbietern können die Fahrzeuge gegen eine Jahresgebühr und einen Kilometer- oder Zeittarif an Selbstbedienungsstationen ausgeliehen werden. Ein privater Anbieter hingegen setzt auf die Mittlerrolle zwischen jenen, die ein Auto haben, und denen, die eins brauchen.
In Wien wird der Ausbau der Carsharing-Angebote im Rahmen der Mobilitätsoffensive von der rot-grünen Stadtregierung unterstützt. Der größte heimische Anbieter carsharing.at, der kürzlich vom US-Unternehmen Zipcar übernommen wurde, hat seit Anfang September in Wien Standplätze im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt bekommen. Bislang hatte das Unternehmen seine fixen Parkplätze vor allem in Parkhäusern oder auf anderen privaten Flächen. Nach Fahrtende muss das Fahrzeug wieder am ursprünglichen Parkplatz abgestellt werden (siehe auch: Wien macht Platz für Carsharing).
Beim Anbieter car2go, einem Projekt des Daimler Konzerns, werden die Parkgebühren für die blau-weißen Smarts pauschal mit der Stadt abgerechnet. Die Autos können dafür auf jedem normalen Parkplatz abgestellt werden.
Eine Alternative zu den gewerblichen Anbietern bietet seit Februar die private Plattform carsharing24/7. Diese ist keine Autovermietung im herkömmlichen Sinn, sondern will die Auslastung bestehender Fahrzeuge verbessern. "Bei uns geht es nicht nur ums Autoteilen, sondern wir wollen eine Community aufbauen und uns austauschen", sagt Gründer Robert Reithofer.
Das Konzept dahinter ist einfach: Autobesitzer, die ihr Fahrzeug nicht ständig nutzen, können dieses auf www.carsharing247.com zur Vermietung anbieten. Zeitpunkt, Dauer und Preis werden dabei nicht von der Plattform, sondern von Vermieter und Mieter selbst ausgehandelt. Die Registrierung auf der Plattform ist für beide kostenlos.
Dass sich carsharing24/7 als ernstzunehmender Konkurrent etablieren könnte, liegt auch daran, dass car2go ab 1. Oktober die Tarife erhöht. Die Tagesrate wird von 39 auf 59 Euro angehoben. Fahrtunterbrechungen, also das zwischenzeitliche Parken des Autos, kosten dann 19 Cent und nicht mehr wie bisher 9 Cent pro Minute. Der Preis von 29 Cent pro gefahrener Minute bleibt aber gleich. Grund für die Erhöhung sei laut Juliane Mühling, Pressesprecherin von car2go, dass das Parken in Wien insgesamt teurer geworden ist und man daher die Preise anpassen musste.
Dass die Tariferhöhung an der stetig anwachsenden Nachfrage - car2go hat in Wien 25.000 Kunden - etwas ändern werde, glaubt Mühling nicht. "Unser Angebot eignet sich vor allem für kurze spontane Fahrten innerhalb der Stadt Wien. Die durchschnittliche Nutzungsdauer betrage zwischen 20 und 40 Minuten. Auch angesichts der privaten Konkurrenz macht sie sich nicht allzu große Sorgen: "Alles was dazu beiträgt, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten, ist begrüßenswert."
"Wir hätten gerne, dass mehr Autos genutzt und nicht besessen werden", sagt Reithofer. "Das Auto soll ein Transportmittel sein und kein Statussymbol, durch das man sich profilieren will." Carsharing24/7 wird seit Juni aktiv beworben und werde laut Reithofer gut angenommen: Im Moment hat die Plattform 420 registrierte Nutzer und einen Pool von 51 Autos.
Die meisten Nutzer der Online-Plattform sind in Graz, gefolgt von Wien. Das Angebot geht dabei über die Vernetzung zwischen Mieter und Vermieter hinaus: Neben einem Onlinefahrtenbuch, einem Reservierungskalender und anderer nützlicher Tools können die Autovermieter mithilfe eines Preiskalkulators die jährlich anfallenden Kosten für ihr Fahrzeug berechnen. Carsharing24/7 gibt die Empfehlung ab, bei einer eintägigen Vermietung zwei Prozent dieser Kosten zu verlangen.
Am günstigen käme es laut Reithofer jedoch, mit mehreren Personen ein Carsharing-Team zu bilden und sich alle anfallenden Kosten zu teilen. Bezahlt wird im Moment noch in bar bei der Autoübergabe, bei der neben einem Überlassungssvertrag auch ein Übergabeprotokoll angefertigt wird. Auf längere Sicht ist aber die Entwicklung eines Onlinebezahlvorganges geplant. Damit soll dann ein gewisser Prozentsatz des Geldes an die Plattform direkt gehen, um damit verdienen zu können, denn diese ist völlig eigenfinanziert.
Auch eine Ausweitung auf den ländlichen Raum und Kooperationen mit Gemeinden sind geplant. Um die Mieter rechtlich abzusichern, stehe die Plattform in Verhandlungen mit der niederösterreichischen Versicherung. In naher Zukunft können sich die Mieter dann mit unterschiedlichen Selbstbehalts-Optionen Vollkasko versichern lassen.
Im Moment werden Haftungsfragen durch den Überlassungsvertrag geklärt, der Rechte und Pflichten von Vermieter und Mieter regelt. Dieser steht als Vorlage zum Download bereit und kann vom Vermieter verändert werden. Für einen Schaden am Fahrzeug muss der Mieter aufkommen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Kaution vom Mieter zu verlangen, falls dieser das Auto verschmutzt zurückgibt.
In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von carsharing24/7 steht, dass die Autovermietung nicht gewerblich genutzt wird, sondern nur dazu, um die Kosten zu reduzieren und das Auto besser zu nutzen. Steuerrechtlich relevant ist das private Autoteilen erst bei einem Gewinn von über 730 Euro.
Anklang findet das Konzept des Autoteilens nicht nur bei Privatpersonen. Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Grünen, bekundet Interesse an der Idee des privaten Carsharings und möchte sich in naher Zukunft verstärkt damit auseinandersetzen. Eventuell würden dann auch private Plattformen und nicht nur gewerbliche Anbieter unterstützt. (Elisabeth Mittendorfer, derStandard.at, 26.9.2012)
Radfahrbeauftragter Martin Blum stellte die erste von drei farblich markierten Durchfahrten vor
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Östlich des neuen Helmut-Zilk-Parks entsteht bis 2016 ein Stadtteil für rund 3.500 Bewohner. Planungsstadträtin Vassilakou will hier "viele neue Ansätze verfolgen"
Wiener Linien wollen regelmäßigere Intervalle auf stark genutzter Strecke garantieren
Problemlose Landung - Notlandung als "reine Vorsichtsmaßnahme"
Weite Teile Wiens sind am heutigen Sonntag für den Straßenverkehr gesperrt
Wiens Fußgängerbeauftrage appelliert für mehr Rücksicht zwischen Radlern und Fußgängern
Ein autoberuhigtes Wien ist für Paul Weisz in absehbarer Zeit wenig wahrscheinlich. Für den STANDARD ließ der 70-Jährige, der seit 1963 als Taxler in der Bundeshauptstadt unterwegs ist, verkehrspolitische Weichenstellungen Revue passieren.
Projekte für "Geh-Highways" in Wien hängen auch von den Umsetzungskosten ab
Dem S-Bahn-Crash ging ein Weichendefekt und wahrscheinlich menschliches Versagen voraus - Die beiden Lokführer dürften Schlimmeres verhindert haben - Einer von ihnen wurde schwer verletzt, ist aber außer Lebensgefahr
Insgesamt knapp 400 Projekte - Hauptbahnhof und Gürtelbrücke bleiben Hotspots
Gebenstreit spricht Unfallopfern sein Mitgefühl aus - Untersuchungsergebnisse abwarten
Verkehrsstadträtin spricht sich gegen Ja/Nein-Befragung zu neuer "Mahü" aus und fordert von Bezirken mehr Engagement bei Radstraßen
Insgesamt 41 Verletzte - Bergung aller Fahrgäste dauerte zwei Stunden - Weststrecke bis Hütteldorf gesperrt
Wiener VP kritisiert Cross-Border-Leasing-Geschäfte
Ein Experte fürchtet, dass der geplante Bau des Lobautunnels einen riesigen unterirdischen Wasserspeicher unter dem Naturschutzgebiet gefährdet. Die Asfinag wiegelt ab, die Stadt Wien wartet vorerst ab
SP-Vizebürgermeisterin Renate Brauner lässt sich das Wiener Wasser als Zwischenwahlkampfthema nicht nehmen und sieht beim Parkpickerl kein Problem
Details zur Taktverdichtung präsentiert - Grüne Kritik
Mit Unterstützung der Stadt drängt ein US-Anbieter auf den Markt
Montagfrüh kollidierten zwei Züge der Vorortelinie S45 und verkeilten sich ineinander. Insgesamt 41 Personen wurden verletzt, fünf davon schwer
Warum die Forderung nach Gleichbehandlung von Autofahrern und Radfahrern ins Leere geht: eine Absage an die jüngsten Reglementierungsvorstöße von Ursula Stenzel, Michael Häupl und Co. - Von Georg Bürstmayr
Inzwischen ist klar, dass die beiden Fahrer eine tödliche Katastrophe verhindert haben
Das Bundesdenkmalamt prüft die Schutzwürdigkeit des Objekts am Donaukanal. Die Asfinag sieht keine Alternative zu Abriss und Neubau
versteuert werden muß. dieser staat ist nicht mehr zum aushalten. anstatt das er froh ist das es noch eigeninitiativen gibt in diesem lande stellt er hier auch schon wieder hürden auf...ein betrag bis 2000 euro wär sinnvoller. diese a...geier wo sie können greifen sie dem bürger in die tasche bis zum ellenbogen
Vor Allem dürfen's nicht übersehen, dass es ein mordsaufwand ist, den Privatanteil raus zu rechnen, dh: Für alle eigenen Fahrten müssen's ja trennen, und die Kostern sind nur anteilig geltend machbar - dh, sie müssen wohl die km belegen können, die gewerblich waren.
Und können die Kosten - so wie jeder andere - nur für den Teil absetzten der nicht Privatnutzung war.
i have to point out i am a green party proponent from the begining and i am prone to communism too...so car-sharing does make sense, in my humble opinion...so the government shouldn't dig his fingers into such little money somebody is making by doing so...
When would you start taxing this little extra money? You could make 730€ a month without paying much taxes if you got no other income...
You own the car...why should you have benefits over somebody that does not have the car an can't make that money?
habe letztlich einen Car2go-Fahrer gesehen, der hat sich beim Einparken so geschickt angestellt, dass er mit Vorder- und Hinterrad den Randstein derart touchiert hat, dass ich mit diesem Fahrzeug nachher sicher nicht fahren hätte wollen. Das ist eben der Unterschied zwischen Gelegenheitsfahrern und Routinierten.
Ein wahrscheinlich schon deutlich weiter entwickeltes Carsharing wird über die Plattform www.caruso.mobi abgewickelt. Ein Freund von mir nutzt das seit über 2 Jahren (3 Autos für ca. 18 Nutzer, eins von den Autos ist vollelektrisch). Abrechnung passiert vollautomatisch - jeder Nutzer spart sich mindestens 2000 Euro pro Jahr, und hat doch praktisch immer ein Auto zur Verfügung, wenn´s gebraucht wird. Was es braucht - ein bisschen Verantwortung von jedem. Aber da sich alle kennen, und jeder wissen kann, wer wann mit welchem Auto fährt, ist das kein Problem (auch nicht mit Strafmandaten). Und geputzt werden die Autos 1x/Monat innen und außen von einem Dienstleister. Mein Freund ist früher über 30.000 km gefahren, und fährt jetzt unter 5.000
a) Mein Freund ist früher über 30.000 km gefahren, und fährt jetzt unter 5.000
b) jeder Nutzer spart sich mindestens 2000 Euro pro Jahr,
Also wenn ich 25.000km weniger fahre, dann hoffe ich doch mehr zu sparen :-)
früher mit dem eigenen Auto 30tkm gefahren ist und jetzt nur noch 4tkm, heißt das aber für mich, das Carsharning NICHT funktioniert.
Da hat er schlicht und ergreifend seine Autokilomenter zusammengestutzt, was natürlich sehr löblich ist, aber beweist mir, dass Carsharing kompliziert und unpraktisch ist.
In der Stadt verstehe ich das sowieso nicht warum geteilte Autos besser sein sollen als Öffis.
Das heißt eher, dass man mit dem Autobesitz in seinem Mobilitätsverhalten "gefangen" ist, und damit fährt, egal ob es gerade angemessen ist, oder nicht.
Und sich 2000 Euro im Jahr sparen, ohne sich einschränken zu müssen, ist wohl eher ein Argument dafür als dagegen.
.... leider noch in der Entwicklung von Zugangslösungen, die noch an einheitlichen Schnittstellen der Autoindustrie leicht scheitern... aber auch auf dem Markt tut sich was - zapcar in Deutschland und tamyca arbeiten schon dran, bis alle Tools massenwirksam zur Verfügung stehen, wird es leider aber noch 1-3 Jahre dauern....
mein Auto hat vor vier Jahren 2500,- gekostet. Versicherung pro Jahr 600=2400,-
pickerl,ölwechsel, reifen und kleinere reparaturen nochmal großzügig geschätzt 2000,-
der sprit für 80.000KM bei einem Verbrauch von 7 Liter und preis von 1,50(schon wieder großzügig:-) beläuft sich auf 8.400.
Ergibt Kosten von 15.300 Euronen, was pro KM 0,19125 ausmacht(in Euro)
Was ich damit sagen will:
carsharing is zu teuer und die ÖBB auch....
gute Nacht...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.