Blackberry-User erneut von Ausfällen betroffen

RIM entschuldigte sich bei Nutzern - Störung hielt am Freitag mehrere Stunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika an

Beim Blackberry-Anbieter RIM kam es am Freitag in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mehrere Stunden zu Störungen des E-Mail-Dienstes. Auch der Browser soll bei einigen Nutzern seit den Frühstunden nicht ordnungsgemäß funktioniert haben. RIM arbeite an der Lösung des Problems, berichtet heise.

Grund unklar

Das Unternehmen entschuldigte sich bei seinen Nutzern, alle Service-Teams seien im Einsatz. Wieso es zu den Ausfällen kam, ist nicht bekannt. Ab Mittag soll sich die Lage wieder gebessert haben. Bereits im Oktober 2011 hatten Millionen Blackberry-Besitzer in Europa, im Nahen-Osten, Afrika, Indien, Brasilien, Chile und Argentinien unter größeren technischen Problemen bei RIM gelitten.

Nicht nur technische Probleme

Einst dominierte das Unternehmen den Smartphone-Markt, verliert inzwischen aber immer mehr Anteile an Konkurrenten wie Apple und Samsung.  Analysten zufolge muss RIM ums Überleben kämpfen. Im Juni kündigte der Konzern an, 5.000 Stellen zu streichen. Dies entspricht einem Drittel aller Beschäftigten. Zusätzlich wurde der Verkaufsstart für das Blackberry 10 von Ende 2012 auf Anfang 2013 verschoben. Damit kann RIM nicht vom wichtigen Weihnachtsgeschäft profitieren.

Update: 15:43

In einem Statement gegenüber Reuters erklärte das Unternehmen kurz von 16 Uhr, dass die Probleme behoben wurden. Wieviele Nutzer betroffen waren und ob Daten verloren gingen, ist nicht bekannt. (red/APA, derStandard.at, 21.9.2012)

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