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Dem US-Softwareriesen Oracle liegt die Übernahme des Computerherstellers Sun Microsystems weiter schwer im Magen: Ein Einbruch im Hardware-Geschäft zehrt an den Konzernerlösen. Diese sanken nach Auskunft des Managements im Ende August abgelaufenen Geschäftsquartal um zwei Prozent auf 8,18 Milliarden Dollar (6,31 Milliarden Euro). Im Stammgeschäft konnte der SAP-Erzrivale allerdings die wichtigen Umsätze mit neuen Software-Lizenzen wie geplant um sechs Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar steigern. Für das laufende Quartal stellte Oracle hier am Donnerstagabend ein Plus von fünf bis 15 Prozent in Aussicht.
Große Probleme macht der weltweit drittgrößten Softwareschmiede aber der Server-Spezialist Sun Microsystems, den sie vor einigen Jahren für mehr als sieben Milliarden Dollar kaufte. Der Umsatz mit Hardware-Produkten sackte in den vergangenen drei Monaten um 24 Prozent auf 779 Millionen Dollar ab und dürfte im laufenden Geschäftsquartal nach Schätzung der Konzernleitung um acht bis 18 Prozent zurückgehen.
Unterm Strich erfüllte Oracle jedoch die Erwartungen. Das Nettoergebnis stieg auf 2,03 Milliarden Dollar von 1,84 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch der Gewinn je Aktie lag vor Sonderposten im Rahmen der Expertenprognosen.
Analysten sprachen von einer durchwachsenen Bilanz. Während sich das Brot-und-Butter-Geschäft mit Softwarelizenzen gut entwickle, befinde sich der Hardware-Bereich mitten im Umbau, sagte Daniel Ives von FBR Capital Markets. Kollege Andrew Bartels von Forrester Research ergänzte, im Computergeschäft verliere Oracle Marktanteile an Cisco Systems, Dell, Hewlett-Packard und IBM. "Es ist ein sehr hartumkämpfter Markt, und es gibt keine starke Nachfrage", sagte er. Trip Chowdhry von Global Equities Research erklärte jedoch, im August habe der Markt Anzeichen einer Erholung gezeigt, nachdem die Stimmung davor schrecklich gewesen sei.
Die Hardware-Tochter Sun hatte erst im Juni für einen Eklat in der Oracle-Spitze gesorgt. Ein für den Vertrieb verantwortlicher Spitzenmanager musste gehen, nachdem er Sun intern für "tot" erklärt hatte und diese Äußerung später publik wurde. (APA, 21.9.2012)
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...hat beste umsätze und wahrscheinlich demnächst noch steigende umsätze, ist dennoch am sinkenden ast. WEIL: die kunden sind in geiselhaft! sie sind aber nicht vergesslich. wer einmal so eine firmenpolitik gegen die kunden macht, wird ewig negativ in erinnerung bleiben.
Geschieht ihnen Recht!
Dass MySQL, Java und Virtualbox heute zu Oracle gehören, ist einer jener typisch amerikanischen Eigenheiten, dass alles, auch Entscheidungen der Wettbewerbsbehörden, für viel Geld zu haben ist. Vorausgesetzt der Käufer ist auch amerikanisch.
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