Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wieviele Finger hält Sturm-Coach Hyballa in die Höhe? "Wenn du verlierst, ist es egal, ob es 23 Co-Trainer oder 84 Manager gibt."
Wr. Neustadt - Sturm Graz befindet sich auf der Überholspur. Der Meister von 2011 hat am Samstag (18.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga eine Fortsetzung seiner zuletzt drei Spiele andauernden Siegesserie im Visier. Die Grazer gastieren beim Abstiegskandidaten SC Wr. Neustadt, der in dieser Saison zu Hause noch nicht gepunktet hat. Vergangene Woche waren die Niederösterreicher bei Aufsteiger WAC mit 0:6 unter die Räder gekommen.
Trotz des aktuellen Höhenflugs sieht Sturm die Partie nicht als Selbstläufer. "Nach der Papierform sind wir klarer Favorit. Aber auch ein angeschlagener Boxer kann einen Kinnhaken anbringen", warnte Trainer Peter Hyballa. Viele K.o.-Schläge hat Wr. Neustadt zuletzt aber nicht ausgeteilt. Im Kalenderjahr 2012 haben die Niederösterreicher noch kein Heimspiel gewonnen. In den vergangenen 21 Ligaspielen gab es saisonübergreifend nur einen Sieg - ein 3:2 Mitte August in Innsbruck.
Die Innsbrucker scheinen derzeit auch die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu sein. Einen Punkt liegt Neustadt vor dem Tabellenschlusslicht. "Wir befinden uns im Abstiegskampf, und diesen kannst du nur bestehen, wenn du in der Defensive stabil bist", meinte SC-Trainer Heimo Pfeifenberger.
Der bisher letzte Heimsieg ist den Niederösterreichern ausgerechnet gegen die Grazer gelungen, am 19. November 2011 mit 3:1. Drei Duelle in Folge mit Sturm haben sie nicht verloren.
Neue Führung bei Sturm
Goalgetter Richard Sukuta-Pasu sollte nach seiner vergangene Woche beim 3:0 in Innsbruck erlittenen Knöchelverletzung wieder zur Verfügung stehen, könnte aber hinter Imre Szabics und Rubin Okotie vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. "Wir wollen dem angeschlagenen Boxer auf keinen Fall Erste Hilfe leisten", versicherte der gesetzte Szabics. "Wir wollen die Serie fortsetzen." Okotie hat keine guten Erinnerungen an Wr. Neustadt, traf er doch im März per Kopf ins eigene Tor.
Das damalige 1:0 in Graz war einer von nur zwei Wr. Neustädter Siegen im Jahr 2012. Den Tiefpunkt stellte das Debakel am Wochenende in Wolfsberg dar, das Pfeifenberger aus den Köpfen bringen musste. "Es war ein kollektives Versagen der gesamten Mannschaft", erinnerte der 45-Jährige. "Ich hoffe, dass ich nicht noch einmal so ein schlechtes Spiel erleben muss."
Für Sturm ist es Spiel eins mit einer neuen operativen Führung. "Es ist wichtig, dass jetzt alle Positionen besetzt sind. Es war ein Vakuum da", sagte Hyballa. Dem neuen Generalmanager Gerhard Goldbrich wurde der bisherige Co-Trainer Ayhan Tumani als sportlicher Geschäftsführer zur Seite gestellt. Der Deutsch-Türke ist damit gleichzeitig Hyballas Assistent, aber auch dessen Chef. "Das ist einerlei", meinte der Cheftrainer. "Wenn du verlierst, ist es egal, ob es 23 Co-Trainer oder 84 Manager gibt." (APA, 21.9.2012)
SC Wr. Neustadt - SK Puntigamer Sturm Graz (Stadion Wr. Neustadt, 18.30 Uhr, SR Ouschan). Saisonergebnisse 2011/12: 0:5 (a), 3:1 (h), 1:0 (a), 0:0 (h)
Wr. Neustadt: Siebenhandl - M. Berger, Maak, M. Wallner, Lenko - Pollhammer, Hlinka, Offenbacher, Rakowitz - Tadic, Friesenbichler
Ersatz: Vollnhofer - Ramsebner, Martschinko, Mimm, Hofbauer, Freitag, D. Wolf
Es fehlen: Fröschl, Piermayr (beide gesperrt), Kral (Schambeinprobleme), Imamoglu, Besenlehner (beide bei Amateuren)
Sturm: Gratzei - Hölzl, Vujadinovic, Dudic, Klem - Bukva, Weber, Madl, F. Kainz - Szabics, Okotie
Ersatz: Focher - Ehrenreich, Feldhofer, Kröpfl, T. Kainz, M. Koch, Kaufmann, Sukuta-Pasu, Bodul
Es fehlen: Ciftci (Knieverletzung), Säumel (Adduktorenprobleme), Hütter (Schambeinentzündung)
Fraglich: Sukuta-Pasu (Knöchelverletzung)
Sportliche Zukunft des verletzten Niederländers derzeit unklar - Royer soll kommen
Argentinier wird auch die Amateure coachen
Nach Bestätigung der Urteile in der Causa Westbahnhof wurde Grün-Weiß mit schweren Vorwürfen konfrontiert, zumal ein verurteilter Ex-Ultras-Boss Teil der von Präsident Edlinger bestellten Reformkommission war
Anton Polster setzt bei Admira Wacker einen weiteren Karriereschritt als Trainer. Österreichs Rekordtorschütze ist jetzt "gespannt, ob ich da bin, wo ich hingehöre, oder ob ich auch nur ein Passant bin"
Hlinka bleibt Wr. Neustadt als Kapitän erhalten
Ausfalldauer des Sturm-Rückkehrers derzeit nicht absehbar
U21-Teamspieler erhielt einen Zweijahresvertrag
Abgang des "größten Transfers im peruanischen Fußball der letzten zehn Jahre" laut seinem Klub Alianza Lima fix
Offensivspieler Miroslav Milosevic und Tormann Wolfgang Schober nach Innsbruck
Tirol-Trainer fehlt seinem Klub in den ersten vier Matches der neuen Saison
77 Punkte hat Salzburg noch nie gesammelt, 91 Tore hat Salzburg noch nie geschossen. Dennoch war es deutlich zu wenig
Austria-Clubkollege Lindner bester Tormann der Saison 2012/13
Die Wiener Austria feierte ausgelassen die 24. Meisterschaft - Coach Stöger bei Dankesrede zu Tränen gerührt
Die Veilchen gewinnen in der Generali-Arena klar gegen lethargischeBurgenländer mit 4:0
Die 39. Bundesliga-Saison in Zahlen
In aller Unauffälligkeit wurde bei Rapid die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen
Kapitän Ortlechner: "Das ist ein fantastischer Moment - noch viel, viel schöner, als ich es erwartet habe" - Großsponsor Generali verlängert
Kommt ein junger Argentinier nach Wien, weil er sich brennend für die historische Figur des Matthias Sindelar interessiert, dann führt das wohl oder übel auch an den Sportstammtisch des Standard
Keine Champions League, wenige Zuschauer, schlechtes Image: Die heimische Fußballliga kämpft mit Problemen. Ein statistischer Vergleich mit Ländern ähnlicher Größe
Die Uhr ist abgelaufen, das Transferfenster geschlossen: die Ab- und Zugänge der Bundesliga-Vereine in einer Übersicht
Sulimani, Hofmann, Mendes, Trimmel - Warum manche eine Schambeinentzündung nicht einmal bemerken und andere sogar um ihre Karriere fürchten
Große Reformen finden im heimischen Fußball nicht statt. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl sieht in einer Sechzehnerliga kein Allheilmittel
nach 8 Runden mit Red Bull punktegleich zu sein und mit Platz vier auf dem Saisonziel "international" zu stehen, ist ein sehr guter Start in die Saison 2012/13. Konnte und durfte so kein Realist erwarten - da der Fußball ja u.a. von überzogenen Erwartungshaltungen lebt und der gemeine Sturmfan wie der Sturm-Präsident gerne "Luftschlösser" baut, überrascht ihr "ganz gut" dann nicht mehr ganz so...=)
Natürlich ist jedes weitere Spiel wichtig, um das System zu perfektionieren. Es wäre aber bitter gewesen, wenn man dabei am Anfang zu viel Boden verloren hätte. 3 Niederlagen in den ersten 9 Spielen sind da noch wirklich gut und im Rahmen. Unentschieden gibts ja keine! ;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.