Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Einen aktuell "nicht sehr befriedigenden Zustand" was die Ausweitung der Leerkassettenvergütung auf PCs und Speicherplatten betrifft, ortet Christian Auinger vom Justizministerium. Derzeit herrsche "erhebliche Rechtsunsicherheit", erklärte der Leiter der Abteilung für Urheber-, Kartell- und Grundbuchsrecht im Rahmen des achten österreichischen Rundfunkforums am Freitagvormittag in Wien. Wäre ein "gerechter Ausgleich", wie ihn Leerkassetten- sowie Reprografievergütung ermöglichen sollen, nicht mehr gegeben, könnte Auinger zufolge sogar das Recht auf private Vervielfältigungen fallen, "was sicher nicht wahnsinnig erwünscht ist".
In seinem Vortrag bezog sich der Experte auf zwei Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs (OGH), demzufolge PCs bzw. die darin enthaltenen Speicherplatten weder unter die Reprografie- noch die Leerkassettenvergütung fallen. Zwar habe die Austro Mechana 2010 einen neuen Tarif veröffentlicht, allerdings würden die teilweise bereits eingehobenen Abgaben nicht an die Verwertungsgesellschaft weitergegeben werden. Von 2005 bis 2011 haben sich für die Rechteinhaber darüber hinaus die Einnahmen aus der Leerkassettenvergütung von 17,6 auf 7,9 Mio. Euro verringert.
Urheberrechtsgesetz nicht mehr zeitgemäß
Zu bedenken sei etwa, dass Paragraf 42 des Urheberrechtsgesetzes für multifunktionale Speichermedien nicht mehr zeitgemäß sei. Die zuständigen Ministerinnen Beatrix Karl (V, Justiz) und Claudia Schmied (S, Kunst und Kultur) haben sich angesichts einer Adaptierung bereits positiv geäußert, "aber wir sind hier noch in der Diskussion", betonte Auinger. Orientieren könne man sich etwa am deutschen Urheberrechtsgesetz, demzufolge eine angemessene Vergütung seitens der Hersteller von Geräten und Speichermedien, die zur Vervielfältigung genutzt werden können, an den Urheber zu leisten ist.
Illegale Downloads
Ebenfalls angeschnitten wurde von Auinger das Thema der Auskunftspflicht von Internetprovidern bei illegalen Downloads. Derzeit benötige es laut OGH für die Herausgabe von Logfiles der Nutzer eine ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung, die aber nicht gegeben ist. Klarerweise sei dies "nicht auf große Sympathien der Rechteinhaber gestoßen", so Auinger. Möglichkeiten zur Sanierung sehe er durch eine zeitlich befristete Speicherverpflichtung in Kombination mit einer gerichtlichen Vorabprüfung des Auskunftsersuchens sowie einer Bescheinigung von Rechtsverletzung und Verhältnismäßigkeit. "Die wesentliche politische Frage ist aber, ob man hier Vorratsdaten verwenden wird können oder nicht. Nach meiner Ansicht wird es ohne wohl nicht viel bringen."
Das Rundfunkforum beschäftigt sich noch bis heute Mittag mit dem "Immaterialgüterrecht in elektronischen Medien". Veranstaltet wird die zweitägige Konferenz vom Forschungsinstitut für das Recht der elektronischen Massenmedien (REM). (APA, 21.9.2012)
Drei Monate Betreuung durch Profis und eine 25.000 Euro Anschubförderung
"Premiumanbieter kapitulieren vor dem Internet": Der Mathematiker und frühere IBM-Vordenker Gunter Dueck erklärt Österreichs Verlegern, was den Medien fehlt
Freemium-Modell mit einer überschaubaren Anzahl von kostenpflichtigen Inhalten gestartet
Für Visualisierung der Medientransparenzdatenbank
16.474.148 Visits im Mai für derStandard.at bei den Dachangeboten - gmx.at bei Einzelangeboten und orf.at bei Dachangeboten weiter in Poleposition
Fotodienst Flickr soll wieder "großartig" werden
Online-Division des Weekend Verlages übernimmt 49 Prozent an wohnnet Medien - Mediengruppe Heise hält 51 Prozent
Welches Sujet spricht Sie am meisten an? Wir bitten um Ihr Votum
krone.at testet das Geschäft mit der Kundenweiterleitung an Partnershops - Mobile-Commerce-App kommt im Juli
Daten aus sozialem Netzwerk sollen für Kampagnengenutzt werden
Partner des Global Editor Networks
Vorstandsvorsitzender spekuliert mit bis zu 15 Prozent Umsatzplus - Schub durch "Huffington Post" erwartet
In Kooperation mit durchblicker.at werden Vergleichsrechner integriert
Berater: Es wird weiterhin frei zugängliche Online-Zeitungen geben
Um Druck aus der Online-Werbedebatte zu nehmen, hat sich die deutsche Nachrichtenseite ein neues Leserservice ausgedacht
Suchmaschinenkonzern gab 2012 18,2 Millionen Dollar für Lobbying in Washington aus
Ab 1. Juli ist Googles RSS-Reader Geschichte – Nutzer sollen ihre Nachrichten über Google Now oder Google+ beziehen
Neue Webseite ab Herbst - Suche nach Online-Chefredakteur läuft
Plattform will "originelle" Produkte aus Österreich vertreiben
lobbygesteuerte handlanger in der politik, der seinen amtseid verletzt. denn die 1:1 umsetzung der industrievorgaben mit androhung auf ende der privatkopie ist nichts anderes als der 100% wunsch der lobby.
solche leute sind genauso wie strasser, oettinger und so weiter.
pfui
es ist im sinne des volkes zu sprechen.
kein androhen, kein vergebühren von "möglich ist"
sondern bezahlt wird nur, was nachgewiesenermassen geleistet wurde.
meine speicherkarte wo ich meine selbsterstellten videos und fotos speicher sind kein grund an die austro mechana was zu zahlen.
auch die hdd wo ich sie dann abspeichere.
ebenso die offiziell gekaufte software installiere. geht die nix an, und zahlen dafür schon gar net!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.