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Immer wieder tauchen im Wiener Stadtbild Forderungen nach einer U5 auf. Der Bezirk Josefstadt will nun voranschreiten.
Die Bezirksvertretung von Wien-Josefstadt hat über den Bau einer U-Bahnlinie U5 abgestimmt. Wie diepresse.com berichtet, wurde der Antrag mit Ausnahme der Stimmen der Grünen mehrheitlich angenommen.
Andreas Ottenschläger, Klubobmann der ÖVP Josefstadt, hat den Antrag gestellt und geht davon aus, dass die neue U-Bahnlinie zur Entlastung der vielfrequentierten Straßenbahnlinien 43 und 44 und der Autobahnbuslinie 13A beitragen würde. Bei der ÖVP zeigt man sich verwundert, dass die Grünen gegen einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs stimmen.
Der grüne stellvertretende Bezirksvorsteher Alexander Spritzendorfer erklärt, dass seine Partei der U5 nicht grundsätzlich abgeneigt sei, man aber Experten zu Rate ziehen wolle. Der jetzige Antrag des Bezirks, der an den zuständigen Magistrat weitergeleitet wird, sei laut Spritzendorfer ein vierzeiliger Antrag für ein Drei-Milliarden-Euro-Projekt. Außer einer "patzigen Antwort" der zuständigen Stadträtin Renate Brauner sei nichts zu erwarten, wird der Grüne auf diepresse.com zitiert.
Bei den Wiener Linien gibt es bisher noch keine Pläne für den Bau der neuen U-Bahnlinie - siehe derStandard.at-Bericht: Wiener U-Bahnlinie U5 bleibt vorerst "Vision". Bis 2019 gebe es viele andere Großprojekte, wie zum Beispiel die Erweiterung der Linie U1. (red, derStandard.at, 21.9.2012)
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wie ein Papagei ertönt dieses populistische Geschrei, kaum dass eine neue Schnapsidee das Licht der Welt erblickt hat. Gerade die Josefstadt braucht eine U so dringend wie einen Kropf. U;nd Geld spielt bei diesen Öffi-populisten wohl überhaupt keine Rolle, von einer Kosten-Nutzen-Relation haben sie wohl nie etwas gehört.
Wenn schon U, dann noch eher nach Grinzing, dann könnten die Heurigenbesucher endlich aufs Auto verzichten. Aber nicht als eigene Linie, sondern als verlängerter Ast der U 4.
Ich sehe ein, dass der 43 und der 13a überlastet sind. Ich bin mit beiden Linien jahrelang jeden Tag gefahren.
Aber ich wohne im 8. und finde, dass wir, im Vergleich zur Größe Unseres Bezirkes eine sehr gute Anbindung haben. U6 streift uns auf der einen, U2 auf der anderen Seite und zwischendurch gehen noch 13a, etc. Die Pläne sehen nun vor, dass der 8. von einer Ubahn durchkreuzt wird, die eigentlich niemand im Bezirk braucht oder will. Uns jetzt kommt man wieder damit, dass der 13a so ausgelastet ist.
Aber die Straßenbahn wollte niemand,
Ich würde mir für den 17. wirklich eine U5 wünschen, aber wir im 8. brauchen sie definitv nicht. Und einfach mit einem 4zeiligen Antrag (ÖVP) herzukommen & ein Mrd.Projekt zu wollen ist auch etwas billig
Endlich eine Maßnahme, um den öffentlichen Verkehr auszubauen ... die Grünen wollen immer, dass man vom Auto auf die Öffis umsteigt, doch wenn etwas passiert, legen sie sich wieder quer ... denen ist es wohl einfach wurscht, wenn man sich in überfüllten Öffis durch die Stadt quält ...
SPÖ ist dafür weil bei Großprojekten immer viel Geld unter den Tisch fällt das man aufglauben kann...
ÖVP und FPÖ weil man nachher der SPÖ verwerfen kann, dass die Stadt ja so hoch verschuldet ist. Und noch viel wichter: Dass Bus und Bim geschwächt werden und so der Autoverkehr weniger Hindernisse hat. 3. Die Idioten die öffentlich fahren brav in den Untergrund gehen.... in den Utnergrund gehören die AUTOS!!
Bitte vor allem Straßenbahnen endlich konsequent bevorzugen mit besseren Türschließsystemen ausstatten und die U-Bahn-Pläne ganz schnell wieder verwerfen! Die Wege von Haus zu Haus wären so viel schneller als mit U-Bahnen bei denen die Fußwege viel länger sind...
Bei der Gelegenheit sollte man vielleicht auch mal an folgende Fragestellung einer Wiener Volksbefragung erinnern:
"Sind Sie für wirksame Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr in Wien zu beschleunigen, wie zum Beispiel durch Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen?"
77,5 % waren dafür.
Nebstbei kostet diese Nicht-Beschleunigung auch bares Geld. Auf etlichen Linien könnten mit konsequenter Beschleunigung 1/4 bis 1/3 der Kurse eingespart werden, ohne dass sich dadurch das Angebot verschlechtern würde. Alternativ könnte man mit gleichem Fahrzeug- und Personaleinsatz auch das Angebot entsprechend verbessern.
ist oftmals bewusst gewollt um dann später eine ubahn als perfekte lösung der chaotischen zustände auf einer überlasteten STRAB- oder buslinie zu präsentieren.
genau deshalb wird vermutlich auch keine SL13 kommen. damit man das linienkreuz U2/U5 irgendwann in 10 jahren als DIE lösung präsentieren kann.
Erstens ist die geplante Linienführung der U5 eine ganz andere als die des 13A und zweitens fahren auf dem 13A überwiegend Kurzstreckenfahrgäste. Überdies wäre der Bau der U5 vor allem zwischen der Station Rathaus durch den 7, 6 und 5. Bezirk enorm teuer, da man nirgendwo die Strecke in offener Bauweise errichten kann und noch dazu wegen der Unterquerung des Wienflusses die Trasse äußerst tief legen müsste. Der U2 Südast zur Gudrunstrasse ist grosser Humbug. Wozu braucht man im Bereich St.Marx aber vor allem im Arsenal eine U-Bahn? Dort wohnen wenige Menschen und nach St.Marx fährt überdies die S7. Einzig sinnvoll wäre der Hernalser Ast der U5 aber nur unter Beibehaltung des 44ers auf der Alser Strasse.
... die bis zur Fertigstellung der U-Bahn sehr dicht bebaut sein werden. Die Streckenführung ist natürlich diskussionswürdig, aber tatsache ist, dass man es niemandem komplett Recht machen kann. Fährt die U2 zum Hauptbahnhof, werden die großen Stadtentwicklungsgebiete links liegen gelassen. Die aktuelle Lösung führt hingegen zur kuriosen Situation, dass ein paar 100m am Hauptbahnhof vorbeigefahren wird. Ich glaube, bevor das Beamen erfunden wird, wird es keine Verkehrslösung geben, die allen passt.
Keine Sorge, das Stadtenwickluingsgebiet am Südbahnhofareal ist auch ganz ohne U2 prima angebunden. Immerhin wird die Linie D hindurchgeführt, hinten fährt der 6er, vorne O, 18 und der Großteil der S-Bahn-Linien; kurz: praktisch alle Ecken der Stadt sind mit ein- bis maximal zweimal umsteigen erreichbar.
Der D-Wagen ist ein Scherz, viel zu langsam; O-Wagen und Schnellbahn fahren nur am Rand des Entwicklungsgebiets vorbei, bzw. gibt es in St.Marx nur die S7, und die wird selbst im derzeit utopischen Best-Case-Szenario lediglich mit 15-Minuten-Intervallen fahren. Der 6er ist eine Linie, die nur für Verbindungen zwischen den Süd-Bezirken interessant ist, daher mit einer U2, die Richtung City fährt, nicht vergleichbar.
Nach St. Marx würde ich einfach den 18er nehmen. Wobei eine zusätzliche Tangentiallinie sicher nicht schaden könnte, z.B. eine Linie 14 wie auf http://www.tramway.at/14/index.html
den südast bei der gudrunstrasse enden zu lassen ist natürlich klassisch spö. ein paar meter weiter ist der grösste verkehrsknotenpunkt des bevölkerungsreichsten bezirks an der gudrunstrasse ist gar nichts.
der ast über matzleinsdorfer platz richtung süden wäre aber auch nicht so fehl. mit einer station belgradplatz wäre ein wichtiger teil von favoriten erschlossen, bzw. würde sich eine hervorragende umsteigemöglichkeit am wienerberg bzw. noch weiter südlich ergeben.
und selbstverständlich kann eine ubahn eine strassenbahn ersetzen, zwar muss man ein wenig weiter gehen, aber das wird allemal durch die höhere geschwindigkeit und die geringeren umsteigenotwendikeiten aufgehoben.
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