Adidas bekommt Reebok nicht zum Laufen

21. September 2012, 12:27

Gehörige Investments sind nötig, um die teuer gekaufte, aber verstaubte Marke neu als Fitness-Spezialist zu positionieren

Carlsbad/Herzogenaurach - Der deutsche Sportartikelkonzern Adidas kann bei seiner Jagd nach neuen Rekorden nicht auf seine US-Tochter Reebok setzen. Das Sorgenkind im Konzern, das in diesem Jahr als einzige Adidas-Sparte einen Umsatzrückgang ausweisen wird, könne auch in den kommenden Jahren nicht die Erwartungen erfüllen, machte Adidas-Chef Herbert Hainer klar. Zwei Mrd. Euro Umsatz werde Reebok bis zum Jahr 2015 erwirtschaften. Das ist um 1 Mrd. weniger, als Adidas in seiner vor zwei Jahren entworfenen Strategieplanung versprochen hatte.

Die mittelfristige Prognose für den Gesamtkonzern bestätigte Adidas hingegen. Bis 2015 soll der Umsatz nach wie vor auf 17 Mrd. Euro steigen. Vielleicht sei auch ein bisschen mehr drin, deutete Hainer an. Auch gehen die Franken weiterhin davon aus, dass 2012 für den Dax-Konzern ein Superjahr wird: Adidas erwartet einen Rekordgewinn von 770 bis 785 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von 15 bis 17 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz soll währungsbereinigt um etwa zehn Prozent steigen. Die Adidas-Aktie verlor am Mittag dennoch wegen Gewinnmitnahmen 1,63 Prozent auf 64,52 Euro.

"Wir können nicht behaupten, dass wir bereits auf dem Pfad hin zu einem nachhaltigen weltweiten Erfolg sind", sagte Hainer mit Blick auf Reebok. Dennoch sei er überzeugt, dass Reebok das Potenzial habe, sich als die führende Fitnessmarke zu etablieren. In den zurückliegenden Jahren hatte das Unternehmen den Toning-Trend losgetreten, bei dem die Produkte beim Muskelaufbau helfen sollen. Aktuell fehlen Reebok aber Produkt-Neuheiten, um die Umsatzmaschine auf Touren zu halten.

Dafür läuft es bei den anderen Marken im Konzern derzeit umso besser. Für die Stammmarke Adidas hob Hainer die Prognose deutlich an. Bis 2015 soll sie dank der Zuwächse bei Fußball-, Basketball- oder Laufprodukten nun knapp 13 Mrd. Euro Umsatz erzielen - fünf Prozent mehr als geplant. Insgesamt sieht der Vorstandschef sein Unternehmen deshalb auf Kurs: "Unser Geschäftsmodell ist grundsolide." Der Adidas-Konzern könne sich auch in dem derzeit stürmischen konjunkturellen Umfeld behaupten.  (APA, 21.9.2012)

sinnlose Mühe

wenn ich so eine gute Marke wie ADIDAS habe, dann bemühe ich mich gar nicht die Marke Reebok zum Laufen zu bringen, dann sperre ich einfach zu, oder erzeuge in den Reebokbetrieben Adidaszeugs. Was ich so gesehen habe ist Adidas etwa bei der Stoffqualität Nike haushoch überlegen, Hitzestaus wie ich sie bei Nikesportschuhen oder Sonnenkappen erlebt habe, gibt es bei Adidas nicht

under amour zeigt wies geht (auch ohne innovation: siehe shirt erfunden von nike)

as coole image machts halt!! Und das auch schon in europa!

????

http://www.underarmour.com/shop/us/en/mens

was soll an denen cool sein, Champions, aber ohne Geschichte

Mit Adidas habe ich gute Erfahrungen gemacht, mit Reebok bisher nicht. Mich wunderts nicht, dass diese Marke nicht mehr in die Gänge kommt. Mit dem Kauf von Reebok hat sich Adidas eine unnötige Arbeit aufgebrummt.

vielleicht sollte reebok ihre pump-technologie in unterwäsche integrieren. pump-bh für frauen. pump-unterflakn für männer. gegen den minderwertigkeitskomplex praktisch.

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