IWF schätzt spanischen Geldbedarf geringer ein

21. September 2012, 08:45

Laut Christine Lagarde braucht der Finanzsektor 40 Milliarden Euro. Spanien glaubt aber mehr zu brauchen

Washington - Der spanische Bankensektor benötigt nach Einschätzung der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, weniger Finanzhilfen als angenommen. Lagarde sagte dem "Wall Street Journal", der Bedarf liege bei etwa 40 Milliarden Euro, wie es der IWF im Juni in etwa prognostiziert hatte. Die EU-Kommission hatte Spanien im Juni Bankenhilfen im Umfang von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt. 

Verwirrende Aussagen

Noch am Donnerstag kursierte ein Kapitalbedarf von 70 bis 80 Milliarden Euro. Da die Geldhäuser schon 20 Milliarden Euro zum Stopfen ihrer Löcher bekommen haben, sollten sie nun 50 bis 60 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Genaue Zahlen würden zwar erst in der kommenden Woche vorliegen, sagte der Chef der zweitgrößten spanischen Bank BBVA, Francisco Gonzales, am Donnerstag. Es werde aber wohl um "70, 75 oder 80 Milliarden Euro" gehen, fügte er hinzu. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sagte, das würde sich mit den Erwartungen ihres Hauses decken.

Madrid will noch in diesem Monat den Finanzbedarf für die maroden Banken bekanntgeben. Die genauen Beträge für die einzelnen Banken legt das US-Prüfungsunternehmen Oliver Wyman Ende September der Regierung in Madrid vor. (APA, 21.9.2012)

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9 Postings

Die vom IWF wissen das sicher, deren tolle Finanzpolitik in den 3.Welt-Ländern ist "legendär"

Ich würde eher den Bäcker um die Ecke fragen wie viele Milliarden Spaniens Banken noch brauchen.

Was wissen unsere "Experten" eigentlich?

Anscheinend nach Monaten des Rechnens noch immer nichts.
Trotz aller Bilanzen, doppelten Buchführung, Statistiken und wer weiß noch alles.

Da hat ja jeder Bürger mit seiner Haushaltsbuchführung (die zu 99,9% = 0 ist) einen besseren Duchblick auf seinen Konto- bzw. Schuldenstand.

Für was werden diese "Experten" eigentlich bezahlt?

Ergänzung:
Da wurden doch vor ca. 2 Monaten schon 2-3 Expertiesen von "Experten" vorgelegen.

Danach wurden die 100 Milliarden Subvention zugesagt.

da brauchst du keine "experten"

was an geld auf dem tisch liegt, wird bereitwiliigst eingesackt.

wie es mit dem rückzahlen aussieht, das überlegt sich herr rajoy noch etliche jahre....

Der ist aber in "etlichen Jahren" politisch nicht mehr existent und kassiert nur eine SEHR ordentliche Pension

Daher übernehmen dann das die "Nachfolger" welche von nichts eine Ahnung haben, von nichts wissen und nichts dafür können.

Das Spiel läuft schon so seit es Politiker und Regenten gibt.

Es lebe die Gier, Dummheit & Ignoranz.

Nepper, Schlepper, Eurofänger...

Unglaublich! Was diese Lagarde erzählt und gleichzeitig uns Bürger und Zahler dieses Fass ohne Boden zumutet.

Dieser Bericht spiegelt nur eine Seite wieder. Die Propogandasicht der "Euroretter".
Man muss es so deutlich und klar sagen. Eine Propoganda und ein Täuschungstrick in Halbwahrheiten verpackt, die schlussendlich Lügen sind. Der Steuerzahler wir nicht ehrlich informiert und das bewusst und beabsichtigt!

Der IWF, Grossfinanz und Eurofürsten unter einer Decke. Sie wursteln und schinden unser Wirtschaft, unsere demokratischen Errungenschaften zu Tode!

Der wirkliche Sachverhalt kann man in diesem Artikel der FAZ einsehen.

http://www.faz.net/aktuell/w... 98112.html

Geld drucken was das Zeug hält...

... bis zum bitteren Ende welches bald folgen dürfte.

Kann dir egal sein. Zahlt eh alles Deutschland. Der IWF ist pleite, weil das meiste zahlen die USA, und die sind so pleite wie Griechenland. Bleibt also nur noch Deutschland, der alles zahlt und die Rechnungen fuer Oesterreich gleich mit uebernimmt.

Königreich Brüssel is watching you!

Bist du eigentlich noch nicht gefusst in Austria, oder kommt deine Post aus dem sonnigen Süden? Natürlich haftet Österreich und dessen Steuerzahler mit!

Und das nicht zu gering und wird uns alle in Austria heftig treffen und uns irgendwo in Richtung Armut und Versklavung dieser Eurofürsten treiben.

Wie es ausschaut wird der Geldkönig Mario Draghi seine Goldmann&Sachs Freunde wieder zur Geldtränke führen, während der österreichische Stimmbürger langsam gänzlich entmündigt wird um in Zukunft den Herren und Eurofürsten in Brüssel zu dienen hat.

Und das bis zu deren vorgeschriebenen Rentenalter das wohl 70 Jahre beträgt, wie von diesem Brüsseler Büroungar Laslo Andor angedroht.

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